Varikose: Stripping oder Lasern?

Liebe/-r Experte/-in,

im Oktober 2006 hatte ich aufgrund einer FaktorV-Mutation eine Thrombophlebitis im rechten Unterschenkel.
DIAGNOSE: Phlebities der V.saphena magna unklar DD par effort,Heterozygote Faktor V Mutation und MTHFR-Mutation.

Im darauf folgenden März schien das ganze ordentlich ausgeheilt zu sein, ich sollte aber immer noch regelmäßig zur Kontrolluntersuchung.
DIAGNOSE 2008: Chronisch venöse Insuffizienz Stadium I rechts bei partieller Stammvarikosis der V. saphena magna.

Nun war ich im September zum letzten Mal dort und die Ärztin sagte, es habe eine deutlich Verschlechterung stattgefunden und deshalb müsse es jetzt operiert werden.
Einschätzung: Progrediente Varikosis rechts mit chronisch venöser Insuffizienz und Schwellung

Dabei empfahl sie eindeutig die "Endoluminale Lasertherapie"und bezifferte die Kosten dafür auf ungefähr 2000 Euro. Da ich bei der Barmer versichert bin, müßte ich diese Kosten selber tragen.

Sie sagte, ein chirugischer Eingriff wäre in meinem Alter (24) totaler Blödsinn, weil es eine viel große Belastung und auch ein höheres Risiko darstellt. Obwohl die Krankenkasse für eine Lasertherapie nicht aufkommt, ist die genau so wirksam, aber dafür viel verträglicher.

Was soll ich jetzt machen? Stimmt es, dass beide Behandlungen wirklich gleich gut sind? Warum übernimmt die Kasse dann nicht z.B. die Kosten für das Stripping und ich zahle nur die Aufstockung?

Was würden Sie mir empfehlen?

Hallo,
Dass ist ja wirklich ärgerlich und schwierig. Da ich Sie nicht persönlich untersucht habe wird alles nicht einfacher. Da Sie dass Probelem mit der Faktor V Mutation haben würde ich auf jeden Fall noch weitere Meinungen einholen bevor die Entscheidung getroffen wird. Am besten in einem speziellen Zentrum für Phlebologie und dabei unbedingt die Mutation erwähne.
Wenn tatsächlich eine Indikation für eine Lasertherapie besteht müßte versucht werden die Kostenübernahme bei der Barmer durch zu bekommen.
Viel Erfolg!

Liebe Fragerin,

das „alte“ OP-Verfahren ist seit vielen Jahren eingeführt und stellt für gesunde Paitenten ein eher geringes Risiko dar. Bei einer Undichtigkeit der oberen Venenklappe würde ich persönlich eher zur OP neigen. Nun kommt bie Ihnen noch die Gerinnungsstörung dazu, so dass die Entscheidung noch etwas komplizierter wird. Suchen Sie einen Gefäßchirurgen in ihrer Nähe auf und holen sich dort eine Zweitmeinung.

Viel Glück

Ha.-Jo. Bücker-Nott

Hallo!

Würde Ihnen die weniger traumatisierende Variante empfehlen (Laser). Auch wenn es mehr kostet