Hi,
Schon in Ordnung. Ich kann sachliche Fragen sehr gut von
persönlichem trennen. Nur, mangelndes Nachdenken über die
bibl. Lehre lasse ich mir ungern nachsagen. Was mich an der ZJ
Diskussion immer ein bisschen stört ist dieses
unterschwellige: du bist (noch) nicht unserer Meinung, also
hast Du noch nicht tief genug nachgedacht. Es DARF einfach
nicht sein, dass eine andere Erkenntnis als die ZJ-Lehre
richtig ist. Das ist zumindest mein Eindruck von der
Argumentation vieler ZJ. Dabei ist es höchst unwahrscheinlich,
dass genau eine Organisation im Besitz der exakt richtigen
Erkenntnis ist.
jeder aus jeder Relegion sagt, das er in der richtiegen Relegion ist. Bei uns ist es natürlich genauso. Den Glauben musst du uns schon lassen. In der Bibel steht zum Beispiel, das in der Zeit des Endes die gute Botschaft auf der ganzen Erde gepredigt wird, wer ausser uns tut das??? Wir sind der Meinung Gottes Volk zu sein, er hilft uns alle Dinge zu verstehen. Er hilft der Sklavenklasse beim Schreiben der Literatur. Ich verlange ganz sicher nicht, dass du das verstehst oder glaubst, nur akzeptieren solltest du es. Wenn man einen Glauben wie den unseren mit all den Fassetten hat dann fällt es nicht schwer dies zu glauben. Mich zum Beispiel fasziniert die Harmonie der Bibel von zig Schreiben über zig tausend Jahre hinweg - und keine Widersprüche - faszinierend. Es ist nicht einfach all dies in dieser Form darzubringen. In einem Gespräch ist dies viel angenehmer zu diskutieren. Wenn nächstes mal ein Zeuge bei dir klingelt kannst du es ja mal versuchen 
Wo doch unsere Erkenntnis laut Paulus nur
„Stückwerk“ ist. Also sind auch in der ZJ-Lehre neben
richtigen Erkenntnissen einige Misverständnisse und Irrtümer
zu erwarten, wie in der Lehre jeder Kirche. Nur wird gerade
das nicht zugegeben. Obwohl ja die Lehre der ZJ auch über die
Jahrzehnte nicht unverändert war. Also müssen sich früher auch
darin, aus heutiger ZJ-Perspektive gesehen, Irrtümer befunden
haben. Z.B. wird es dich interessieren, dass die „Ernsten
Bibelforscher“ in der Anfangszeit durchaus das Verständnis
eines dreieinigen Gottes hatten. Das aber nur als Beispiel.
Warum sollten gerade heute, am 27.09.2000 alle Irrtümer
komplett ausgemerzt sein? Diese Möglichkeit wird aber so gut
wie nie eingeräumt. Ist zumindest meine Erfahrung mit ZJ. Du
kannst mich ja eines besseren belehren.
Das weiss ich auch, und das gibt die Gesellschaft auch zu. Viele Bibelstellen wurden zu zeitig versucht zu deuten, in einer zeit in der es noch nicht reif dafür war.`Daher wurden viele Fehler diesbezüglich gemacht. Mit der Zeit jedoch werden die Visionen deutlicher zu deuten sein, da sie sich ja Schritt für Schritt erklären. Es ist klar, das unser heutieges Verständnis nicht das non plus ultra ist, aber diese Fehler nimmen immer mehr ab(die letzte Klarstellung glaube ich war vor 2 JAhren). Diese betreffen aber nur Einzelheiten, keine grundsätzlichen Dinge - das aber nur am Rande…
Tja, gerade das meine ich. Die ZJ, die ich kenne, sind selten
bereit, über solche Fragen einmal unabhängig von den
Verlautbarungen der WTS nachzudenken oder zu diskutieren.
so ist das nicht, ich diskutiere hier gerade aber auch unabhängig von Publikationen. Es ist aber einfacher anhand dieser eine Diskusion zu führen, da man sich ja nicht alles merken kann
. Ausserdem meinte ich dies nur zu dir, da über diesen Weg eine ernsthafte Diskusion wirklich schwierig zu führen ist.
Warum nicht einmal ohne den dogmatischen Ballast sich einfach
hinsetzen und mittels mehrerer (!) Bibelübersetzungen solche
Fragen angehen.
ich benutze im Studium(und die WTS auch in den Publöikationen) mehrere Bibeln, um zu vergleichen, das kannst du mir also nicht vorwerfen!!! (weiter unten werde ich nochmal mehrere Nebeneinanderstellen)
Ich habe oft den Eindruck, dass das von ZJ
nicht gemacht wird, sondern es wird darauf geachtet, was sagt
unsere Organisation dazu? Was schreibt der WT?
…
Da hast Du recht, die Juden glauben ganz sicher nicht an eine
Mehreinigkeit im christlichen Sinne.
Das ist aber kein ziehendes Argument. Die Juden glauben an die
meisten Dinge des NT nicht, die trotzdem für Christen (auch
für die ZJ) zentrale Glaubensinhalte sind. Nach jüdischem
Verständnis sind auch diese Dinge ungeheuerlich.
So meinte ich dass nicht, es ist nur so, das Jesus das gelehrt hätte. Jesus lehrte alles, was er für wichtig hielt, was die Menschen tun sollten. Warum hat er nicht erwähnt, das er und der VAter und der Geist ein und die selbe Person seien??? Oder warum hat er nie gesagt, das in uns eine unsterbliche Seele wohnt??? Warum hat Paulus dies nie den Christenversammlungen gelehrt???
Schon in den ersten Kapiteln der Bibel ist von dem Menschen als :Seele die Rede, er hat keine seele er ist
eine Seele. In keiner Stelle der Bibel (es sei denn man :interpretiert sich Stellen, damit kann man aber auch die :Evulotion anhand der Bibel beweisen)
In 1.Mose stehtr: Und deer Mensch wurde eine Lebende Seele.
Oder in anderen Übersetzungen: „ein lebendiges Wesen“.
Womit wir wieder bei der Frage wären, wie weit wird eine
Übersetzung unabhängig oder abhängig von der speziellen Lehre
des/der Übersetzer angefertigt.
dies sagen Lutherbibel, Jerusalemer Bibel. Mit Seele geben es wieder: Eberfelder Bibel, FranzEugen Schlachter Bibel. In erster Korinther 15:45 steht oben zitierter Text. das griechische Wort psyche übersetzen mit Seele Eberfelder, Göttinger, weizäckler ind Reischel. Luther und Jerusalemer sagen Wesen. In von Carlos angeführten Stelle in 1.Petrus 3:20 steht ebenfalls das Wort psyche, das steht als Seele übersetzt auch in Luther und JErusalemer Bibel. Die Einheitsübersetzung sagt Menschen.
Man unterscheidet vier Wörter in den Urschriften: Psyche, nephesch, Ruach und pneuma. Erstere bedeuten jeweils Seele, zweite Geist. (jeweils hebr. und griechisch) Das hier mit Geist wiedergegebene Wort bedeutet Odem, Atem - es ist der von Jehova in die Nase Adams geblasene Lebensgeist, der gemäss david wieder zu Jehova beim Tod zurückkehrt. Pre 12:7 sagt der geist(ruach) geht zu Gott zurück - nicht das nephesch(Seele). In Pre 3:19 findet man auch noch etwas interessantes diesbezüglich: dort steht Tiere und Menschan haben nur einen geistz (ruach). In dem vorhin erwähnten von David verfasstem Psalm stehr das der geist vomn Menschen beim Tod zu Gott geht. Ruach wird auch in der Lutherbibel mit geist oder Odem wiederegegeben. Es gibt noch viele weitere Stellen, die eine eindeutiege Trennung zwischen nephesch und ruach beweisen. nephesch die Seele (das Wesen selbst) und ruach der Lebensatem jehovas, durch den Adam zu einer lebenden Seele wurde. Die NWÜ versucht diese strengstens zu trennen, andere Bibelübersetzungen sind da nicht so genau.
also du glaubst schon, das nach dem Tod nichts mehr existent
ist.
Nein, das sagte ich nirgends. Ich sagte nur, das entsprechend
der angeführten Bibelstelle der Mensch nach seinem Ableben „zu
den Toten fährt“, und dort keine Möglichkeit hat, zu Handeln
oder Erkenntnisse zu gewinnen. Und dass diese Aussage dort
nicht mit dem Zweck gemacht wird, eine Seelenlehre zu
entwickeln, sondern um den Menschen anzuspornen, sich zu
Lebzeiten um die wichtigen Dinge zu kümmern.
aber warum sollte in eben dieser Stelle dann gesagt werden, das es weder Erkenntnis noch Tun gibt im Scheol(allgemeines Grab der Menscheit), wenn der Mensch nach seinem Tod (ich meine seine Seele) in den Himmel auffährt und der Mensach dort ein Leben wie „Gott in Frankreich führt“ ???
Sie werden während der
1000Jahrregenddchaft Jesu zu einem Leben in relativer
Vollkommenheit auf der Erde wieder auferweckt. Nur ein kleiner
Teil wurde schon 1914 zu einem Himmlischen Leben(regendschaft
mit jesus) auferweckt. Sie bekamen den von paulus erwähnten
geistiegen leib.
Entschuldige, ich möchte deine religiösen Gefühle nicht
verletzen, aber diese 1914-Lehre kann ich wirklich nicht
ernstnehmen. Auch wenn die WTS sich immer darauf beruft, in
ihrer Lehre nichts als die Bibel heranzuziehen, ist gerade
dieser Zinnober mit den Endzeitprophezeiungen (und dann diese
aus Verlegenheit über das Nichteintreten der für 1914
vorhergesagten Ereignisse aus dem Hut gezauberte geniale Idee
mit der UNSICHTBAREN Herrschaftsübernahme 1914) ein Hinweis
darauf, dass hier der Boden der Bibel deutlich verlassen wird.
Das passt hier auch nicht unbedingt rein, wenn du willst machen wir da mal einen Thread auf…
zu dem tod Jesu nur eine kurze Anmerkung(da mir hier literatur
fehlt) Jesus wird als derjeniege betrachtet, der dem Tod als
erster entschlafen ist.
Tut mir leid, diese Formulierung ist mir sprachlich völlig
unklar. Was soll das heissen: dem Tod als erster entschlafen?
Es kann ja nicht heissen, als erster aus dem Tod zurück ins
Leben gekommen. Dagegen sprechen ja die Auferweckungen des
Lazarus, der Tochter des Jairus, des Jünglings zu Nain…
Es steht geschrieben, das Jesus der erste dem Tod entschlafende ist, also der erste der zu himmlischen Leben auferweckt wurde. Lazarus, Jairus Tochter und Sohn der Witwe von Nain starben ja wieder, Jesus aber ist der erste, über den der Tod keine Macht mehr hat. OK?
Sollte er zu dem Mann neben ihm
wirklich gesagt haben:
noch heute wirst du mit mir im Paradiese sein
wäre er ja der erste dem tode entschlafenden.
Wer wäre jetzt wem wie wo entschlafen? Das kann ich jetzt
nicht nachvollziehen.
Wir haben also festgestellt, das Jesus der erste ist, über den der Tod keine Macht mehr hat. Hätte er nun gesagt, dass der Verbrecher neben ihm heute noch im Paradies sein würde, dann würde dies ja nicht stimmen, da Jesus ja 3 Tage Tod war!
Du weisst
sicher, das in unserer Bibelübersetzung das komma an einer
anderen Stelle steht und dann einen anderen Sinn ergibt. Ich
möchte jetzt sicher nicht auf eine Diskusion der griechiscen
Grammatik(die keine Kommasetzung kannte) hinaus, wollte nur
darauf hinweisen. meiner Meinung nacht schreiben das auch
andere Bibelübersetzungen so.
Über das Setzen von Kommata kann ich leider wirklich nichts
sagen. Ich gehe davon aus, dass wir beide keine des
Altgriechischen wirklich Kundige sind. Daher sollten wir m.E.
uns in der Diskussion nicht auf die Position von Kommata
berufen. Das können wir beide ja nicht nachprüfen.
klaro, diese Dikusionen führen eh zu nix!!!
Mich würde
aber interessieren, welche anderen Bibelübersetzungen das auch
so übersetzen. Je mehr es sind, desto plausibler könnte es
tatsächlich sein.
ich füg hier mal dazu was aus einer Publikation ein:
Wann wird der Übeltäter im Paradies sein?
Wie man Lukas 23:43 versteht, wird von der Zeichensetzung des Übersetzers beeinflußt. Die ursprünglichen griechischen Bibelmanuskripte enthielten keine Zeichensetzung. In der Encyclopedia Americana (1956, Bd. XXIII, S. 16) heißt es: „In den früheren Manuskripten und Inschriften der Griechen ist kein Versuch einer Zeichensetzung erkennbar.“ Sie kam auch nicht vor dem 9. Jahrhundert u. Z. in Gebrauch. Sollte es in Lukas 23:43 heißen: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lu) oder: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.“? Als Grundlage für die Beantwortung dieser Frage müssen die Lehren Christi und der übrigen Bibel gelten und nicht ein Satzzeichen, das, Hunderte von Jahren nachdem Jesus diese Worte geäußert hatte, eingefügt wurde.
Die von J. B. Rotherham übersetzte Emphasised Bible stimmt mit der Zeichensetzung der Neuen-Welt-Übersetzung überein. In einer Fußnote zu Lukas 23:43 sagt der deutsche Bibelübersetzer L. Reinhardt: „Die jetzt übliche Interpunktion dieser Stelle [von den meisten Bibelübersetzern] ist ohne allen Zweifel falsch und widerspricht der ganzen Denkweise Christi und des Schächers. . . . Christus . . . hat aber unter dem Paradies sicher nicht eine Unterabteilung des Totenreiches, sondern nur die Wiederherstellung des Paradieses auf Erden . . . verstanden.“
Wann würde Jesus ‘in sein Königreich kommen’ und den Vorsatz seines Vaters, die Erde zum Paradies zu gestalten, verwirklichen? Aus dem Bibelbuch Offenbarung, das, etwa 63 Jahre nachdem das in Lukas 23:42, 43 aufgezeichnete Gespräch stattgefunden hatte, geschrieben wurde, geht hervor, daß diese Ereignisse sich in der Zukunft abspielen sollten
Ist es aber nur die Neue-Welt-Übersetzung,
so wirst Du es mir sicher nicht übelnehmen, wenn ich skeptisch
bleibe. Denn in der sind so einige Sachen modifiziert, um sie
an die WTS-Lehre anzupassen (ich denke da nur an den Namen
Jehova).
Der Name Jehova: noch was zum Lesen 
Jehova
Definition: Der Eigenname des allein wahren Gottes. Der Name, durch den er sich selbst kennzeichnet. Jehova ist der Schöpfer und zu Recht der souveräne Herrscher des Universums. „Jehova“ ist eine Wiedergabe des hebräischen Tetragrammatons, %&%*, das „Er veranlaßt zu werden“ bedeutet. Diese vier hebräischen Buchstaben werden im Deutschen mit den Buchstaben JHWH oder JHVH transkribiert.
Wo findet man den Gottesnamen in deutschsprachigen Bibelübersetzungen?
Einheitsübersetzung: Der Name Jahwe erscheint zum Beispiel in 2. Mose 3:15; 6:3. Zürcher Bibel: Der Name Jahwe kommt zum Beispiel in 1. Mose 4:26, 2. Mose 3:15; 6:2, 3, 6 vor. (Wenn diese und andere Bibelübersetzungen an einigen Stellen „Jahwe“ oder „Jehova“ schreiben, warum sind sie dann nicht so konsequent, den Namen an allen Stellen zu gebrauchen, wo das Tetragrammaton im hebräischen Text erscheint?)
Allioli (1853): Die Fußnotenwiedergabe von 2. Mose 6:3 lautet: „Die Altväter kannten mich wohl als den allmächtigen Gott . . ., aber als den Herrn (Adonai heißt Herr), den unveränderlich Seyenden . . ., den treu seine Verheißungen Erfüllenden, als Jehovah, haben sie mich nicht gekannt.“
Luther: In der Fußnote zu 2. Mose 3:15 heißt es: „Im Hebräischen lautet der Gottesname Jahwe.“
Pattloch-Bibel: Der Name Jahwe kommt in 2. Mose 6:3 vor.
Die Bibel in heutigem Deutsch: Gemäß einer Fußnote zu 2. Mose 3:14 und den Sacherklärungen unter „Herr“ wird die Form Jahwe bevorzugt, doch im Text kommt sie an keiner Stelle vor.
Loch und Reischl: Der Name Jehova kommt in der Fußnote zu 2. Mose 6:1 und zu 2. Mose 3:14 vor.
Jerusalemer Bibel: Das Tetragrammaton wird in den Hebräischen Schriften von seinem ersten Erscheinen an, in 1. Mose 2:4, mit Jahwe wiedergegeben.
Neue-Welt-Übersetzung: Der Name Jehova wird in dieser Übersetzung sowohl in den Hebräischen als auch in den Christlichen Griechischen Schriften gebraucht und erscheint 7 210mal.
Katholische Familien-Bibel: In den Hebräischen Schriften wird der Name Jahwe gebraucht.
De Wette: In den Hebräischen Schriften und in Lukas 4:19 wird der Name Jehova gebraucht.
Parallel-Bibel: Der Name Jehova wird in dieser wörtlichen Übersetzung in den Hebräischen Schriften gebraucht.
Schlachter: Im Vorwort des Übersetzers heißt es: „Luther hat diesen Namen allenthalben mit ,Herr‘ wiedergegeben, während in der vorliegenden Übersetzung nach dem Beispiel der Zürcherbibel, die überhaupt tunlichst verwendet wurde, öfters der hebräische Name steht, im Wechsel mit dem Namen Herr. Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man ja allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, ,Jahwe‘ und nicht ,Jehova‘ schreiben; aber die herkömmliche Aussprache ist zu sehr eingebürgert, als daß wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Änderung zu treffen.“
„Bonner Bibel“: Der Name „Jahve“ kommt in Lukas 20:37 und in den Erklärungen zu den Evangelien Matthäus, Markus und Lukas vor.
Elberfelder Bibel: Der Name Jehova erscheint in den Hebräischen Schriften. Die Fußnote zu Matthäus 1:20 lautet: „ ,Herr‘, ohne Artikel, bezeichnet hier und an vielen anderen Stellen den Namen ,Jehova‘.“
Illustrierte Pracht-Bibel: In dieser Bibel für Juden von Professor Dr. Julius Fürst erscheint der Name Jehova in 2. Mose 6:3.
Reinhardt: Der Name „Jahveh“ kommt in einer Fußnote zu Matthäus 1:20 vor.
(Interessanterweise heißt es im Kirchlichen Handlexikon: „Jehovah, Eigenname Gottes im A. Testament. . . . Es giebt kein Wort, welches für sich allein ausreicht, den Sinn des Namens Jehovah zu erschöpfen“ [Dr. Ph. Karl Meusel, Leipzig, 1891]).
Warum wird der Eigenname Gottes in vielen Bibelübersetzungen nicht oder nur einige Male gebraucht?
In den Sacherklärungen der Bibel in heutigem Deutsch wird erklärt: „Herr In dieser Übersetzung (im Anschluß an eine alte Tradition) Wiedergabe des hebräischen Gottesnamens, der mit großer Wahrscheinlichkeit Jahwe gelautet hat. Gesichert sind lediglich die Konsonanten JHWH.“ In einer Fußnote der Einheitsübersetzung zu 1. Mose 4:26 heißt es: „Hier und an den meisten Stellen, wo in dieser Übersetzung ,der Herr‘ für Gott steht, gebraucht H [hebräischer Text] den Eigennamen Jahwe. Die Übersetzer folgen der Tradition der Juden und Christen, den Eigennamen Jahwe, den die Juden wegen Ex 20,7 = Dtn 5,11 nicht auszusprechen wagten, mit ,der Herr‘ zu umschreiben. Nur wo es unumgänglich schien, wurde der Eigenname belassen.“ (Die Übersetzer ließen sich folglich von dem leiten, was sie für richtig hielten, als sie aus der Heiligen Schrift den Eigennamen ihres göttlichen Autors entfernten, der im hebräischen Urtext öfter vorkommt als irgendein anderer Name oder Titel. Sie folgen zugegebenermaßen dem Beispiel der Anhänger des Judaismus, von denen Jesus sagte: „Ihr [habt] das Wort Gottes um eurer Überlieferung willen ungültig gemacht“ [Mat. 15:6].)
Übersetzer, die sich verpflichtet fühlten, den Eigennamen Gottes einmal oder mehrere Male in den Haupttext zu übernehmen, obwohl sie dies nicht an allen Stellen taten, an denen er im Hebräischen vorkommt, sind offensichtlich dem Beispiel William Tyndales gefolgt, der mit der Gewohnheit, den Gottesnamen ganz und gar wegzulassen, brach und ihn in seine 1530 veröffentlichte Übersetzung der fünf Bücher Mose aufnahm. (Die erste deutsche Bibel, die den Namen Jehova enthält, ist die Übersetzung des katholischen Theologen Dr. Johannes Eck aus dem Jahre 1537. Die Glosse [Randbemerkung] zu 2. Mose 6:3 lautet: „Der name Adonai Jehova“.)
Wurde der Name Jehova von den inspirierten Schreibern der Christlichen Griechischen Schriften gebraucht?
Der Gelehrte Hieronymus schrieb im vierten Jahrhundert: „Matthäus, der auch Levi ist und der von einem Zöllner zu einem Apostel wurde, verfaßte zuerst ein Evangelium von Christus in Judäa in der hebräischen Sprache und in [hebräischen] Schriftzeichen zum Nutzen derer aus der Beschneidung, die geglaubt hatten“ (De viris illustribus, Kap. III). Dieses Evangelium enthält 11 direkte Zitate aus Teilen der Hebräischen Schriften, in denen das Tetragrammaton vorkommt. Es besteht kein Grund zu der Annahme, daß Matthäus die Stellen nicht so zitierte, wie sie im hebräischen Text geschrieben waren, der ihm zur Verfügung stand.
Andere inspirierte Schreiber der Christlichen Griechischen Schriften zitierten Hunderte von Stellen aus der Septuaginta, einer Übersetzung der Hebräischen Schriften ins Griechische. Viele dieser Stellen enthielten das hebräische Tetragrammaton direkt im griechischen Text der frühen Abschriften der Septuaginta. In Übereinstimmung mit der Haltung, die Jesus gegenüber dem Namen seines Vaters bekundete, haben Jesu Jünger den Namen in diesen Zitaten sicher auch beibehalten. (Vergleiche Johannes 17:6, 26.)
Im Journal of Biblical Literature schrieb George Howard, außerordentlicher Professor für Religion an der Universität von Georgia: „Für uns steht es fest, daß griechisch sprechende Juden in ihren griechischen Schriften weiterhin %&%* schrieben. Des weiteren ist es sehr unwahrscheinlich, daß die ersten konservativen griechisch sprechenden Judenchristen von diesem Brauch abwichen. Zwar gebrauchten sie wahrscheinlich bei beiläufigen Bezugnahmen auf Gott die Wörter . . . [Gott] und . . . [Herr], doch es wäre äußerst ungewöhnlich, wenn sie das Tetragrammaton aus dem Bibeltext weggelassen hätten. . . . Da das Tetragrammaton in den Abschriften der griechischen Bibel, die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig anzunehmen, daß die Schreiber des N[euen] T[estaments] das Tetragrammaton im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten. . . . Als es aber aus dem griechischen A[lten] T[estament] entfernt wurde, fiel es auch aus den AT-Zitaten im NT weg. Somit muß das Tetragrammaton irgendwann zu Beginn des zweiten Jahrhunderts durch den Gebrauch von Surrogaten [Ersatzbezeichnungen] aus beiden Testamenten verdrängt worden sein“ (Jg. 96, Nr. 1, März 1977, S. 76, 77).
Welche Form des Gottesnamens ist korrekt — Jehova oder Jahwe?
Kein Mensch kann heute mit Sicherheit sagen, wie er ursprünglich im Hebräischen ausgesprochen wurde. Warum nicht? Das Hebräisch der Bibel wurde anfänglich nur mit Konsonanten geschrieben, ohne Vokale. Als diese Sprache allgemein gesprochen wurde, fügte man beim Lesen mit Leichtigkeit die richtigen Vokale ein. Im Laufe der Zeit kam jedoch unter den Juden die abergläubische Vorstellung auf, es sei verkehrt, den göttlichen Namen auszusprechen; daher gebrauchten sie Ersatzbezeichnungen. Jahrhunderte später entwickelten jüdische Gelehrte ein System von Punkten, um anzuzeigen, welche Vokale man beim Lesen des alten Hebräisch einfügen müßte, aber sie fügten den vier Konsonanten, die den göttlichen Namen darstellten, die Vokale für die Ersatzbezeichnungen hinzu. So ging die ursprüngliche Aussprache des Gottesnamens verloren.
Viele Gelehrte bevorzugen die Schreibweise „Jahwe“, doch sie sind sich hinsichtlich ihrer Richtigkeit nicht sicher, und es besteht keine Übereinstimmung unter ihnen. Andererseits ist „Jehova[h]“ die bekannteste Form des Namens; sie ist im deutschen Sprachraum seit Jahrhunderten in Gebrauch und enthält wie andere Formen die vier Konsonanten des hebräischen Tetragrammatons.
In der Erklärung der Psalmen und Cantica von Prinz Max, Herzog zu Sachsen, heißt es auf Seite 47 der Vorbemerkungen: „Ich bemerke gleich hier, daß ich stets das Dominus mit Jehova wiedergebe, wo nicht etwa im Hebräischen adonai steht. Gewöhnlich steht an solchen Stellen der eigentlichste und feierliche Gottesname ,Jahve‘ oder, wie wir zu sagen pflegen, Jehova“ (Regensburg und Rom, 1914).
Professor Gustav Friedrich Oehler behandelte verschiedene Aussprachen des Namens und kam dann zu dem Schluß: „Ich bediene mich von jetzt an des Wortes J e h o v a , weil dieser Name nun einmal in unserem Sprachschatz eingebürgert ist und aus demselben ebensowenig sich wird verdrängen lassen, als z. B. statt des J o r d a n s jemals J a r d e n was richtiger wäre, herrschend werden wird“ (Theologie des Alten Testaments, 2. Auflage, Stuttgart, 1882, S. 143).
Hans Bruns erwähnt im Alten Testament, 1962: „Der eigentliche Name des Bundesgottes Israels war J a h v e. Ihn durfte nur der Hohepriester im Tempel bei der Segnung und im Gebet aussprechen. Sonst wurde dieser Name bei den Israeliten nicht gebraucht. Man verwandte dafür den Namen A d o n a i. Wir kennen mehr den Namen J e h o v a.“
Die meisten Namen ändern sich zu einem gewissen Grad, wenn sie von einer Sprache in eine andere übertragen werden. Jesus wurde als Jude geboren, und sein Name wurde im Hebräischen vielleicht Jeschúa` ausgesprochen, aber die inspirierten Schreiber der Christlichen Schriften zögerten nicht, die griechische Form des Namens, Iesoús, zu gebrauchen. In den meisten anderen Sprachen unterscheidet sich die Aussprache ein wenig davon, doch wir gebrauchen freimütig die Form, die in unserer Sprache üblich ist. Dasselbe trifft auf andere biblische Namen zu. Wie können wir dem Träger des wichtigsten Namens gebührende Achtung entgegenbringen? Indem wir seinen Namen nie nennen oder schreiben, weil wir nicht genau wissen, wie er ursprünglich ausgesprochen wurde? Oder nicht vielmehr, indem wir uns der Aussprache und Schreibweise bedienen, die in unserer Sprache üblich ist, wobei wir würdig von dem Träger des Namens sprechen und uns als seine Anbeter auf eine Weise benehmen, die ihn ehrt?
Warum ist es wichtig, Gottes Eigennamen zu kennen und zu gebrauchen?
Kann man ein enges Verhältnis zu jemandem haben, dessen Namen man nicht kennt? In den Augen derer, die Gott für namenlos halten, ist er oft nichts weiter als eine unpersönliche Kraft, keine wirkliche Person, die sie kennen und lieben und der sie im Gebet ihr Herz ausschütten können. Wenn sie überhaupt beten, dann sind ihre Gebete nur ein Ritual, eine förmliche Wiederholung auswendig gelernter Wendungen.
Wahre Christen haben von Jesus Christus den Auftrag erhalten, aus Menschen aller Nationen Jünger zu machen. Wie könnten sie, wenn sie diese Menschen belehren, den wahren Gott von den falschen Göttern der Nationen unterscheiden? Nur indem sie seinen Eigennamen gebrauchen, wie das auch in der Bibel der Fall ist (Mat. 28:19, 20; 1. Kor. 8:5, 6).
2. Mo. 3:15: „Gott [sprach] . . . zu Moses: ,Dies sollst du zu den Söhnen Israels sagen: „Jehova, der Gott eurer Vorväter . . ., hat mich zu euch gesandt.“ Dies ist mein Name auf unabsehbare Zeit, und dies ist mein Gedenkname für Generation um Generation.‘ “
Jes. 12:4: „Dankt Jehova! Ruft seinen Namen an. Macht unter den Völkern seine Handlungen bekannt. Erwähnt, daß sein Name hoch erhoben werden soll.“
Hes. 38:17, 23: „Dies ist, was der Souveräne Herr Jehova gesprochen hat: ,. . . ich werde mich gewißlich als groß erweisen und mich heiligen und mich kundtun vor den Augen vieler Nationen; und sie werden erkennen müssen, daß ich Jehova bin.‘ “
Mal. 3:16: „[Es] redeten diejenigen miteinander, die Jehova fürchten, ein jeder mit seinem Gefährten, und Jehova merkte unablässig auf und hörte zu. Und ein Gedenkbuch begann vor ihm geschrieben zu werden für diejenigen, die Jehova fürchten, und für diejenigen, die an seinen Namen denken.“
Joh. 17:26: „[Jesus sprach in einem Gebet zu seinem Vater:] ‚Ich habe ihnen [seinen Jüngern] deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen.‘ “
Apg. 15:14: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen.“
Ist mit Jehova im „Alten Testament“ und mit Jesus Christus im „Neuen Testament“ ein und dieselbe Person gemeint?
Mat. 4:10: „Jesus [sprach] zu ihm: ,Geh weg, Satan! Denn es steht geschrieben: „Jehova [„Herr“, Lu und andere], deinen Gott, sollst du anbeten, und ihm allein sollst du heiligen Dienst darbringen.“ ‘ “ (Jesus sagte offensichtlich nicht, daß man ihn anbeten solle.)
Joh. 8:54: „Jesus antwortete [den Juden]: ,Wenn ich mich selbst verherrliche, ist meine Herrlichkeit nichts. Mein Vater ist es, der mich verherrlicht, er, von dem ihr sagt, er sei euer Gott.‘ “ (Gemäß den Hebräischen Schriften ist Jehova eindeutig der Gott, den die Juden, wie sie erklärten, anbeteten. Jesus bezeichnete sich nicht selbst als Jehova, sondern sagte, daß Jehova sein Vater sei. Jesus zeigte hier ganz deutlich, daß er und sein Vater unterschiedliche Personen sind.)
Ps. 110:1: „Der Ausspruch Jehovas an meinen [Davids] Herrn ist: ,Setz dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde als Schemel für deine Füße hinlege.‘ “ (Gemäß Matthäus 22:41-45 erklärte Jesus, er selbst sei Davids „Herr“, auf den in diesem Psalm Bezug genommen wird. Folglich ist Jesus nicht Jehova, sondern derjenige, an den Jehovas Worte hier gerichtet sind.)
Phil. 2:9-11: „Gerade aus diesem Grund hat Gott ihn [Jesus Christus] auch zu einer übergeordneten Stellung erhöht und ihm gütigerweise den Namen gegeben, der über jedem anderen Namen ist, so daß sich im Namen Jesu jedes Knie beuge, derer, die im Himmel, und derer, die auf der Erde, und derer, die unter dem Erdboden sind, und jede Zunge offen anerkenne, daß Jesus Christus Herr ist zur Verherrlichung Gottes, des Vaters [Al: „daß alle Zungen bekennen, daß der Herr Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist“; in LR lautet der Text ähnlich, aber in der Fußnote heißt es: „Griech. ,daß Herr (ist) Jesus Christus zu Herrlichkeit Gottes des Vaters‘ “, und auch EÜ und JB geben den Text in diesem Sinn wieder].“ (Man beachte, daß hier ein Unterschied zwischen Jesus Christus und Gott, dem Vater, gemacht wird und daß Jesus als ihm untertan dargestellt wird.)
ich hoffe, das war nicht zu viel ztu lesen…
Jetzt habe ich noch einen sehr interessanten Punkt zur unsterblichen Seele:
Niemand müßte auferweckt oder zum Leben zurückgebracht werden, wenn eine unsterbliche Seele beim Tod weiterleben würde. Man würde jemandem wie Lazarus keinen Gefallen tun, wenn man ihn wieder zu unvollkommenem Leben auf der Erde auferweckte, nachdem er bereits einen wunderbaren himmlischen Lohn erhalten hätte. Es wäre doch sogar eine Strafe. Wäre ich Lazarus und zurückgeholt auf die Erde mit all ihren Krankheiten und Sorgen, ich wäre sicher nicht erfreut gewesen.
Was Dir misslungen ist zu zeigen. Ich bin nicht überzeugt.
vielleicht jetzt???
nein. So einfach geht das nicht.
ich arbeite daran 
gruss und schönes WE alex