Vater-Tochter-Beziehung

Hallo,
ich war kürzlich auf einer Nachbarschaftsparty(Strassenparty).In meiner Nachbarschaft wohnt eine Familie,deren Töchter 16 und 18 sind.
Nun die Nachlese der Party:
Ein Nachbar sprach mich an: der X schmust mit seiner Tochter wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine Frau( sie ist 18)
Genau das war auch meine Beobachtung, schon länger.
Ich kann das nicht einsortieren, missbrauchte Mädchen gehen doch dem Vater(Täter) eher aus dem Weg oder?

Was hat das für eine Erklärung?

Hintergrund ?

Danke für Antworten
Kosmokatze

Hallo Kosmokatze,

Das hier

Ich kann das nicht einsortieren, missbrauchte Mädchen gehen
doch dem Vater(Täter) eher aus dem Weg oder?

kann man so pauschal nicht sagen. Die Reaktionen missbrauchter Mädchen sind so vielfältig wie die Mädchen unterschiedlich sind. Dann kommt es auf die Art des Missbrauchs an. Von wem, wie stellt der Täter Schweigen sicher (vom Einreden, dass das Opfer es auch wolle, provoziert habe, Gefallen daran fände, bis zu Drohungen, dass die Familie auseinanderfiele, Gewaltanwendungen, gar Ermordung), wie nah steht der Täter dem Opfer, Blutsverwandschaft, Dauer des Missbrauchs, welche sexuellen Handlungen „Befummeln“, dabei Selbstbefriedigung, muss das Opfer den Täter befriedigen, Geschlechtsverkehr, Gefahr von Schwangerschaft und und und. Es gibt soviele Faktoren, die dann auch noch bei jedem Mädchen andere Reaktionen hervorrufen, dass man einfach nicht sagen kann „missbrauchte Mädchen tun dies und das“.

Mir schoss durch den Kopf:
langjähriger Missbrauch
Provokationen
„testen“ wie es ist weiblich zu sein,
„testen“ wie das funktioniert mit dem Sex
Den Ablösungs-„kampf“, den sie mit der Mutter führen, auf eine Person verlagern, die ihnen „zugeneigter“ ist.

Was es auch sei, dem Vater muss klar gemacht werden, dass er sich falsch verhält. Selbst wenn er sich „nur“ das unangemessene Verhalten seiner Töchter (vermutlich ganz gern) gefallen lässt muss er auf seine väterlichen Erziehungspflicht zurückgeführt werden. Wobei ich auch nicht sagen kann Wer das wann und wie am erfolgversprechensten tun sollte.

Ich kenne keinen der Beteiligten und spekuliere hier wild rum, aber ich würde mir von einem Gespräch mit einem Mann der sich unangemessenes Schmusen seiner Töchter gefallen lässt, nicht allzu viel erhoffen.

Bitte doch die bekannten Beratungsstellen (Wildwasser, Zartbitter, eventuell kommunale, oder auch kirchliche Einrichtugen) um Informationsmaterial und reiche sie an die Mädchen weiter.Falls du sie dafür gut genug kennst. Wenn nicht, vielleicht weißt du wo sie zur Schule gehen, und kannst eine Lehrkraft der entsprechenden Klasse darum bitten eine Unterrichtstunde darüber zu machen, und dabei das Infomaterial zu verteilen.

Sollte hier wirklich was Übleres vorliegen als „nur“ ein Vater, der mit seinen Töchtern, die sich ausprobieren und finden müssen, nicht angemessen umgeht, fürchte ich, dass die Mädchen sich nur noch selbst helfen können. Mehr als auf Hilfsangebote hinweisen, Gesprächsbereitschaft signalisieren (NICHT aufdrängen) wirst du wohl nicht tun können. Bei einer -zumindest formal- erwachsenen jungen Frau und einem 16-jährigen Mädchen sehe ich nicht, dass z.B.die Familienfürsorge sehr hilfreich seien könnte.

Es ist ohne jeden Zweifel gemein und hart, aber es hilft nicht, es schönreden zu wollen. Die Mädchen müssen aktiv werden. Zumindest an den richtigen Stellen klar machen, dass sie ein Problem haben und Hilfe brauchen. Wenn sie schon da angekommen sind, dass Papi gelegentlich ein nicht unerhebliches Geschenk rüberreicht, werden sie an einer Auflösung der Missbrauchssituation möglicherweise kein Interesse mehr haben und früher oder später ins „Milieu“ wechseln.

Wohlgemerkt: Ich habe nicht gesagt, dass das dort so ist. Ich sprach von „wenns“, von „falls“, kurz von Möglichkeiten.

Gruß, Renate

Ich finde es etwas schräg, dass körperliche Zuneigung zwischen Vater und Tochter sehr schnell mit Missbrauchssituationen assoziiert werden.

Was heißt denn bitte schmusen und anschmiegen?
Kann es nicht einfach auch ein Indiz für die so selten gewordene körperliche Nähe zwischen Vater und Kind sein, die eine innige Beziehung zueinander führen? Oder anders: Würde eine Mutter, die sich ihrem Sohn so gegenüber verhält ebenso auffallen?

Ich meine, worüber reden wir hier?
In den Nacken hauchen und ins Ohr pusten?
Händchen halten?

Oder eng nebeneinander sitzen, arm umlegen, an den Haaren zuppeln?

Ist es denkbar, dass das Mädchen unter Umständen (psychisch, physisch wie auch immer) ein „Sorgenkind“ ist und der Vater es übermäßig hegt und pflegt?

Welche Hintergründe könnten dieses Verhalten genauso gut erklären?
Traurigkeit und Trost, Aufmunterung, Sicherheitsbedürfnisse oder dass seltener Kontakt/ Nachholbedarf besteht?

Hat sich mal irgendwer Gedanken darum gemacht, was es bedeutet, wenn jmd. so etwas unterstellt wird? Noch 4 Nachbarschaftsplaudereien mehr und das Urteil steht ruck zuck- da sind falls und wenns und aber plötzlich völlig überhört. Frau S meint auch, Herrn W ist auch aufgefallen, Frau K denkt auch, dass da was nicht stimmt. Ein bißchen stille Post und 3 Wochen später ist er kernpädophil mit einer eigenen KiPo-Firma im Schuppen, weil sich Herr Y schon immer gefragt hat, was der da eigentlich immer im Schuppen machen. Nur, dass er das bislang aufgrund der hohen Hecke nicht beobachten konnte. Aber nun, welch naheliegende Erklärung.

Ich finde Zivilcourage äußerst lobenswert, aber so lange eine ganze Palette anderer Gründe für solches Verhalten nicht ausgeschlossen werden kann, halte ich solche Überlegungen für fehl am Platz, weil sie einem Mann innerhalb kürzester Zeit das Genick brechen können.

Es ist schlimm, wenn Kinder so etwas erfahren müssen.
Aber für falsch bezichtigte Väter ist der Schaden nicht wesentlich geringer. Deswegen überlege Dir 3 mal woran sich eine solche Annahme bemessen könnte und noch 2 mal mehr mit wem Du über solche Dinge, womöglich „nebenher im Treppenhaus“ sprichst.

Hallo,

Ein Nachbar sprach mich an: der X schmust mit seiner Tochter
wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine
Frau( sie ist 18)

was genau heißt das?
Mein Vater und ich geben uns zur Begrüßung auch einen Schmatz auf den Mund, manchmal krault er mir (den Nacken, wenn er neben mir sitzt. Wir sitzen auch mal Arm in Arm da und knuddeln uns. Das alles gilt übrigens auch für meine Mutter. Für meine Eltern eben. Das war immer schon so und ich wüsste nicht, warum es sich ändern sollte oder warum man daraus ein gestörtes Vater-Tochter-Verhältnis deuten sollte.

Gruß
Cess

Hallo,

Ein Nachbar sprach mich an: der X schmust mit seiner Tochter
wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine
Frau( sie ist 18)
Genau das war auch meine Beobachtung, schon länger.
Ich kann das nicht einsortieren, missbrauchte Mädchen
gehen doch dem Vater(Täter) eher aus dem Weg oder?

Da bist Du auf dem besten Wege zu „amerikanischen“
Verhältnissen. Dort ist es extrem anrüchig und
verdächtig wenn ein Vater mit seinem kleinen Kind,
egal wie alt, im selben (Familien-)Bett schläft.
Wer so etwas tut, gilt als höchst verdächtig, in
jeden Fall gilt er als „gestört“.

In der Öffentlichkeit seine jugendliche Tochter
innig zu umarmen - käme etwas der Idee gleich,
eine volle Flasche Selterwasser zum Trinken mit
in ein Flugzeug nehmen zu wollen.

Was hat das für eine Erklärung?
Hintergrund ?

Irgendeine tiefgreifende Veränderung der intrapersonalen
Struktur der Gesellschaft. Vielleicht das permanente
Vorenthalten von benötigten Verhaltensweisen (Nähe)
im Kleinkindalter und die spätere Pervertierung dieses
Vermissten. Ich weiss es nicht. Frag die Psychologen.

Grüße

CMБ

Hallo Kosmokatze!

Ein Nachbar sprach mich an: der X schmust mit seiner Tochter
wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine
Frau( sie ist 18)
Genau das war auch meine Beobachtung, schon länger.

Hmmm… hier stellt sich mir die Frage, wie weit denn dieses „schmusen“ geht, ich schmuse z.B. nicht gleich mit meinem Freund und meiner Katze… (lol… die arme Katze…). Was heisst also hier schmusen?

Ich habe auch ein sehr gutes Verhältnis zu meinem Vater, wir umarmen uns bei einer Begrüssung, boxen uns mal (freundschaftlich) an, er krault mir manchmal den Rücken beim Fernsehschauen, ich geb ihm einen Kuss (auf die Wange)… Abnormal? Will und kann ich nicht glauben. Dennoch, ich würde meine Eltern eher als prüde bezeichnen! Das hat aber alles mit ganz normaler elterlicher Zuneigung und nichts anderem zu tun!

Ich kann das nicht einsortieren, missbrauchte Mädchen gehen
doch dem Vater(Täter) eher aus dem Weg oder?

Generell kann man so nichts sagen. Allerdings ist das häufig zu beobachten. Sollte jemand wider Erwarten doch an der Meinung meiner Wenigkeit Interesse haben: Gerade WENN der Vater ein „Geheimnis“ zu verbergen hätte würde er doch wohl in der Öffentlichkeit sein gutes Verhältnis mit der Tochter nicht noch betonen?! Ich kenne mich mit dieser Problematik nicht besonders aus, bin kein Psychologe, aber ICH würde in diesem Fall versuchen, jeglichen Verdacht von mir abzulenken… Was allerdings nicht heisst, dass es nicht doch SEIN KANN, dass er seine Tochter missbraucht!

Gruss,

Semiramis

Vater-Tochter-Beziehung

Mein Vater und ich geben uns zur Begrüßung auch einen Schmatz
auf den Mund, manchmal krault er mir (den Nacken, wenn er
neben mir sitzt. Wir sitzen auch mal Arm in Arm da und
knuddeln uns. Das alles gilt übrigens auch für meine Mutter.
Für meine Eltern eben. Das war immer schon so und ich wüsste
nicht, warum es sich ändern sollte oder warum man daraus ein
gestörtes Vater-Tochter-Verhältnis deuten sollte.

Klar ,das ist ja auch normal, mach ich auch.

Dieser Vater staht in einer Unterhaltung mit einem anderen Mann da und hat seine Tochter im Arm und seine Hand auf ihrem Hintern. Wenn sie nebeneinander sitzen, hat er seine Hand zwischen ihren Oberschenkeln, relativ weit oben. Sie hat ihren Kopf an seiner Schulter, den ganzen Abend ( das geht ja noch ).
Das Mädchen hat keine Freunde und ist völlig auf den Vater fixiert.

Versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht die Spiesserin, die jegliche Berührung anzüglich findet. Ich nehme meine Söhne auch in den Arm und bekomme einen Kuss, auch in der Öffentlichkeit.Alles andere wäre schade.

Gruß
Kosmokatze

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Hallo,

warum wird die Frage am Verhalten des Vaters gestellt? Aus dem Verhalten der Tochter ergibt sich mir eine ganz andere Logik:

Ein 18jähriges Mädchen, eine junge Frau also, die von ihrem Vater missbraucht wird, würde doch genau diese Situation mit den vielen Menschen drumrum nutzen, sich vom Vater zu entfernen, da sie hier die Sicherheit hat, dass er in diesem Umfeld nichts daran ändern kann, wenn sie aufsteht und geht.
Ich halte das für eine Vermutung auf sehr dünnem Eis.

Ich möchte aber, wegen der User, die warnen, wie schlimm ein falscher Verdacht ist, zufügen, dass mein Vater sein Verhalten in der Öffentlichkeit tatsächlich nicht groß geändert hat, er packte mir ständig an den Hintern und knutschte an mir rum - ich kämpfe manchmal heute noch damit, warum mir niemand geholfen hat. Ich kann nicht glauben, dass es niemand gesehen haben will. Und schließlich ist die Fragerin auch nicht gleich zum Jugendamt gelaufen, sondern hat hier gefragt, wie andere, eben Nicht-Nachbarn, die Situation bewerten würden. Ich finde das vollkommen legitim und richtig so.

Ob solche Schmusereien wie hier geschildert nun normal sind oder nicht obliegt zwangsläufig nicht meiner Urteilsfähigkeit, wobei ich wie gesagt am Verhalten der Tochter ersehen würde, dass es keinen Grund zur Panik gibt.

Mücke

Hi,

die Meinungen gehen ja so ziemlich alle in die gleiche Richtung aber ich wollte mal kurz anmerken, dass ich es nicht schlimm finde hinzuschauen und es zu hinterfragen. Genau für so etwas ist das Internet wie gemacht. Man kann sich Ratschläge und andere Sichtweisen holen und wie in deinem Fall, im Zweifel nachfragen ob man vielleicht auf dem Holzweg ist (oder auch nicht).

Wichtig ist doch nur das man es zulässt so etwas mitzubekommen und es kritisch hinterfragt (was du glaube ich auch gerade getan hast).

Grüsse
Me

Hallo,

ich war kürzlich auf einer
Nachbarschaftsparty(Strassenparty).In meiner Nachbarschaft
wohnt eine Familie,deren Töchter 16 und 18 sind.
Nun die Nachlese der Party:
Ein Nachbar sprach mich an: der X schmust mit seiner Tochter
wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine
Frau( sie ist 18)
Genau das war auch meine Beobachtung, schon länger.

Das ist mir alles zu nebulös. Was genau passiert denn da?

Ich kann das nicht einsortieren, missbrauchte Mädchen gehen
doch dem Vater(Täter) eher aus dem Weg oder?

Was hat das für eine Erklärung?

Hintergrund ?

Also gerade angesichts dieser nur nebulösen Anspielungen würde ich eine ergebnisoffene Betrachtung für angemessen erachtet. Es geht mir wie vielen anderen hier so, dass Dinge hier gleich auf eine gewisse Schiene gebracht werden, von der man dann schlecht wieder runter kommt, und die ein extremes Risiko birgt, verheerende Schäden anzurichten, die man dann nicht mehr gut machen kann. Beispiele fehlgeleiteter „Fürsorge“ gibt es leider genug. Der ein oder andere Verein hat da ja genug traurige Berühmtheit erlangt, massenweise „Opfer“ zu identifizieren und angeblichen Tätern das Leben zu versauen, die keine waren.

Schmusen allein ist für mich zunächst erst einmal positiv besetzt, und wenn hier nicht weitere Dinge dazu kommen, kann ich daran nichts Schlechtes finden. Es gibt nunmal Kinder die sich später entwickeln, und ich kenne durchaus 18-jährige „Mädchen“ die noch richtige Kinder sind.

Nicht jede Familie ist so kaputt, dass schon 12-jährige jedes Wochenende mit einem neuen „Freund“ im fremden Bett verbringen und nur noch gelegentliche Besucher der elterlichen Wohnung sind, und schon ihr „eigenes“ Leben leben. Nicht alle Eltern sehen in Kindern nur teure Kostgänger und Probleme, und ersehnen nur den Tag, an dem sie mit der eigenen Brut nichts mehr am Hut haben. Es gibt durchaus noch behütete Elternhäuser, wo Kinder Familie positiv erleben und auch mit 18 noch gerne und mit Spaß zusammen mit ihren Eltern sind, und für die Papa immer noch der Größte ist. Vielleicht kommt auch ein pupertäres „Ausprobieren“ dazu, für das erstmal Papa dann mangels gleichaltrigem Freund herhalten muss? Soll ein Vater dann seine Tochter abweisen, wenn die einfach mal etwas Körperkontakt und Nestwärem sucht?

Gruß vom Wiz

Hallo,

es mag zwar ganz interessant sein hier zum Spass zu spekulieren und ich möchte auch gern meinen Senf dazu geben. Aber letztendlich ist das eine private Angelegenheit der Familie, speziell vor dem Hintergrund des Alters der Töchter.

Ich finde es laut Deiner Beschreibung auch offensichtlich, dass die Beziehung der Tochter zum Vater anders ist (eventuell wirklich sexuell), als was man normalerweise so beobachten kann.

Erste Frage…ist er überhaupt der leibliche Vater! Woody Allen kennst Du sicher.

Darüberhinaus gibt es auch inzestuöse Beziehungen. Mir ist nicht bekannt, dass dies „strafbar“ ist, wenn die Beteiligten über 16 Jahre alt sind. Lediglich Kinder sollten aus dieser Beziehung nicht hervorgehen aufgrund der erhöhten Risiken (soweit ich das in Erinnerung habe).

Eventuell gibt es in dieser Familie nicht die sonst übliche natürliche Blockade gegen diese Form der Beziehung. Solange sich die Beteiligten augenscheinlich dabei jedoch gut fühlen, ist mir das ziemlich egal und dient, wie hier, nur mal so als interessanter Gesprächsstoff.

)

Eencockniedo

Hallo,

Darüberhinaus gibt es auch inzestuöse Beziehungen. Mir ist
nicht bekannt, dass dies „strafbar“ ist, wenn die Beteiligten
über 16 Jahre alt sind. Lediglich Kinder sollten aus dieser
Beziehung nicht hervorgehen aufgrund der erhöhten Risiken
(soweit ich das in Erinnerung habe).

diese Wissenslücke kann man schnell schließen: http://bundesrecht.juris.de/stgb/__173.html

GRuß Stefan

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Hallo,

Vielen Dank…

Das ist ja krass. Ich dachte nur die Zeugung von Kindern wäre per Gesetz verboten.

Die Frage ist jetzt nur, ob und wie das Gesetz auch umgesetzt wird.

Jedenfalls scheint es mir, dass das Gesetz nicht GG konform ist. Artikel 1 und 2 z.B.

http://www.datenschutz-berlin.de/recht/de/gg/

Eencockniedo

mal andersrum
Hi Kosmokatze,

ok, ein bißchen spät gibst du deutlichere Info, was du unter „wie eine Frau“ verstehst:

… und seine Hand auf ihrem Hintern. Wenn sie nebeneinander sitzen, hat er seine Hand zwischen ihren Oberschenkeln, relativ weit oben.

Ich stimme Bleifrosch Wort für Wort zu. Jedoch verändert das, was du jetzt schreibst, leicht die Perspektive. Aber selbst daraus „Mißbrauch“ zu konstatieren und gleich „an den richtigen Stellen klarmachen, daß die Mädchen ein Problem haben“ (wie das hier jemand schrieb), halte ich für eine riskante Grenzüberschreitung (die ja schon von Bleifrosch gut kommentiert wurde).

Sie hat ihren Kopf an seiner Schulter, den ganzen Abend ( das geht ja noch).

Und damit meinst du: „schmiegt sich an ihn an wie eine Frau( sie ist 18)“? Und das ist der Beweis, daß sie ein Problem hat?

Da die junge Frau 18 ist, läßt DAS bestenfalls einen Argwohn auf ein inzestuöses Verhältnis zu.

Das Mädchen hat keine Freunde und ist völlig auf den Vater fixiert.

Das sind Interpretationen! Die, da íhr das Mädchen ganz offensichtlich nicht weiter kennt, einen bereits vorgefaßten Argwohn stützen sollen, und daher ihrerseits interpretationsbedürftig sind.

Und welche deutlichen Hinweise auf Mißbrauch und auf „wie eine Frau“ gibt es in Bezug auf die 16-Jährige?

Aufmerksamkeit ist wichtig und lobenswert. Leider kann man damit allerdings auch Schaden anrichten. Was ist mit der Mutter der Kinder? Wie wäre es, den Vater oder die Mutter anzusprechen und sich alles Beobachtete erklären zu lassen? Wenn es in der Vergangenheit Mißbrauch gegeben hätte, glaubst du, der Vater würde sich dann SO in der Öffentlichkeit verhalten?

Gruß

Metapher

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Da bist Du auf dem besten Wege zu „amerikanischen“
Verhältnissen.

Eine Begebenheit zu den „amerikanischen Verhältnissen“:

Ich war mit der 6-jährigen Tochter von Bekannten unterwegs. Sie musste Pipi und bat mich, sie zu halten. Ich habe mich kategorisch geweigert und gesagt, dass sie das selbst können muss. Sie hat schließlich allein Pipi gemacht, was ihr eher schlecht als recht gelungen ist. Sie war sauer auf mich; ich könnte mir vorstellen, dass sie sich gedemütigt fühlte.

Warum habe ich so gehandelt, obwohl ich mich mies dabei fühlte ? Es braucht nur jemand eine solche Pipi-Szene zu beobachten oder von ihr zu hören, dann kann dies meine Existenz vernichten.

Dann ist es eben das kleinere Übel, das Kind zu demütigen.

mfg
Klaus

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hallo katze,

der X schmust mit seiner Tochter
wie mit einer Frau und die schmiegt sich an ihn an wie eine
Frau( sie ist 18)

selbst wenn dieses schmusen inzestuösen ursprungs ist ( was ja noch laaaange nicht gesagt ist! ) - offensichtlich geschieht es mit willen und zustimmung beider. beide sind außerdem volljährig.
bleibt nur noch der vorwurf des inzests zwischen 2 erwachsenen.
und - sorry - das geht dich doch eigentlich nix an, oder?

schöne grüße
ann

Da bist Du auf dem besten Wege zu „amerikanischen“
Verhältnissen. Dort ist es extrem anrüchig und
verdächtig wenn ein Vater mit seinem kleinen Kind,
egal wie alt, im selben (Familien-)Bett schläft.

ja, und ich glaube, mütter dürfen ihre säuglinge nur noch stillen, wenn sie ihnen zuvor eine augenbinde angelegt haben *g*

gruß
ann

hallo ee,

so ist es. da streiten sich ganze juristengenerationen drüber. dieses jahr gab es einen rechtsfall, bei dem bruder und schwester ein paar waren.
die wussten das aber nicht, daß sie verwandt sind, als sie sich verliebten.

strubbel
S:open_mouth:)

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ja, und ich glaube, mütter dürfen ihre säuglinge nur noch
stillen, wenn sie ihnen zuvor eine augenbinde angelegt haben

oder um es anders zu formulieren, liebe Ann,
als Mann darfst Du (immer vorausgesetzt sie stimmt zu) jedes 18jährige Mädchen in den Arm nehmen, streicheln und küssen, nur nicht die eigene Tochter?
Gruß
Eckard

lieber eckard,

als Mann darfst Du (immer vorausgesetzt sie stimmt zu) jedes
18jährige Mädchen in den Arm nehmen, streicheln und küssen,

auch mehrere gleichzeitig, ja.

nur nicht die eigene Tochter?

du hast es auf den punkt gebracht :smile:

liebe grüße
ann