Vater verliert 3jährigen Sohn

Hallo alle zusammen!

Ein Mann, der Vater von einem Kind ist, erfährt jetzt von seiner Freundin, dass diese einen anderen Mann kennengelernt hat und ihn deshalb verlassen möchte. Sie nimmt das Kind mit, in einen Ort, der ca. 500 km weit weg ist. Der Vater ist nervlich am Ende und weiß jetzt nicht mehr, was er machen soll.

Wer hat sowas schon erlebt (seitens Vater oder Mutter)? Wie kann man jetzt dem Vater helfen?

Liebe Grüße und vorab Danke für alle Antworten.

Hallo,

wenn beide das Sorgerecht haben, muss er glaube cih zustimmen, wenn dei Mutter das Kind so weit mitnimmt. ICh glaube, für einen Umzug außerhalb der Stadt gilt das. Ansonsten sollten die beiden eine Regelung finden. ISt zwischen den beiden ein Gespräch möglich? Können die beiden sich einvernehmlich einigen, was Besuchszeiten usw. angeht?

Ich rate einen dringenden Gang zum Jugendamt um eine umfassende Beratung zu bekommen. Die helfen dort meines Wissens gerne, auch zu vermitteln. Die handeln im SInne des Kindes, und im Sinne des Kindes kann nicht sein, das Kind 500 km nach 3 Jahren seinem vater zu entziehen.

lg, und melde mal, was bei rumkam,

Dany

Die Sache ist noch ganz frisch. Ich denke aber, dass sie schon darüber reden können. Es geht ja immerhin um den Kleinen.

Ja, dass mit dem Jugendamt, da hast du vollkommen recht. Er muss auf jeden Fall dort hin gehen. Das wird erstmal nicht so einfach, denn er ist noch total fertig mit die Nerven und kann das noch garnicht wahr haben.

Ja, dass mit dem Jugendamt, da hast du vollkommen recht. Er
muss auf jeden Fall dort hin gehen. Das wird erstmal nicht so
einfach, denn er ist noch total fertig mit die Nerven und kann
das noch garnicht wahr haben.

Er soll abchecken, was sie ihm „anbietet“ und das mit dem Jugendamt besprechen. Auch wenn er fertig ist, da muss er seine männliche Rationalität rauskramen und gucken, dass er nun was erreicht, bevor sie weg ist !

lg, Dany

Hallo

Wie
kann man jetzt dem Vater helfen?

Mit Zuneigung ablenken.

Ich würde nicht raten, das Jugendamt zu informieren.

Du hast ja nicht geschrieben, dass der Vater z.B. allein für das Kind sorgen will und kann. Folglich ist es allemal besser, wenn das Kind bei der Mutter bleibt. Ob nun 500km oder 5000km ist doch wurscht.

Liebe Grüße und vorab Danke für alle Antworten.

Eencockniedo

Du hast ja nicht geschrieben, dass der Vater z.B. allein für
das Kind sorgen will und kann.

Er wöllte zwar schon aber er möchte das Kind nicht der Mutter entziehen. Für den Unterhalt will er allemale aufkommen, da er sein Kind über alles liebt und er möchte, dass es ihm auch gut geht.

Folglich ist es allemal
besser, wenn das Kind bei der Mutter bleibt. Ob nun 500km
oder 5000km ist doch wurscht.

Naja, ich denke mal, dass es nicht unbedingt „wurscht“ ist, da der Vater auch einen Anspruch haben sollte. Das Kind hat ein Recht darauf, auch seinen Vater sehen zu dürfen und wenn ein Kind beispielsweise 5000 km entfernt wohnt, dann kann man von Moral nicht mehr sprechen; dann steht der Vater nur noch auf einem Stück Blatt und mehr nicht…

Hallo Katrin,

bei allem Mitgefühl für getrennte Väter: was wäre denn die Alternative? Aufenthaltsbestimmungsrecht des Ex-Mannes über die Ex-Frau bis an das Lebensende?

Natürlich ist es, wenn denn eine Trennung nicht vermeidbar ist, am schönsten, wenn alle Beteiligten in Freundschaft im geichen Ort wohnen bleiben, der Vater und der Lebensgefährte der Mutter vielleicht zusammen golfen gehen… Aber das funktioniert eben nicht immer, noch nichtmal, wenn alle Beteiligten reife Erwachsene sind und sich wie solche aufführen.

Allerdings finde ich 500 km auch keine wirklich dramatische Strecke, ich bin derzeit etwa 2000 km pro Woche im Auto unterwegs. „Verliert“ finde ich also unangebracht, wenn die Eltern bereit sind, miteinander zu reden und im Kindesinteresse eine passable Lösung zu suchen.

Viele Grüße
Ramona

Du hast ja nicht geschrieben, dass der Vater z.B. allein für
das Kind sorgen will und kann. Folglich ist es allemal
besser, wenn das Kind bei der Mutter bleibt. Ob nun 500km
oder 5000km ist doch wurscht.

Das Jugendamt bestimmt ja nicht, dass das Kind dann beim Vater zu leben hat. Es ist an einer Einigung interessiert, in der beide Zugeständnisse machen, NICHT NUR DER VATER. ch möchte dich sehen, wenn deine Frau mit deinen Kindern sich zu nem anderen Mann 500 km weiter absetzt. Ich denke, auch dir wird dann daran gelegen sein, dein Kind öfter als nur jedes (zweite) Wochenende zu sehen, wenn du sie vorher komplett um dich hattest.

Ich finde es nicht korrekt, einfach tschüss und ade mit Kind abzuhauen. Ich bin immer noch der Meinung, er soll sich unverbindlichen Rat beim Jugendamt holen. Die sind nciht radikal: Kind von Mutter weg, zum Vater… Auch die wissen, dass nicht alle Lebensumstände einfach zu händeln sind. Sie versuchen, als objektive Dritte eine Lösung im Sinne des Kindes zu finden. Nicht im Sinne der Mutter oder des Vaters.

lg, Dany

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Hi Katrin,

Er
muss auf jeden Fall dort hin gehen. Das wird erstmal nicht so
einfach, denn er ist noch total fertig mit die Nerven und kann
das noch garnicht wahr haben.

Dann ist’s vielleicht klug, wenn er einen Menschen seines Vertrauens (Dich?) mitnimmt, der erklärend eingreifen kann, wenn’s ihm zu viel wird?

*wink*

Petzi

Hallo,

Das Jugendamt bestimmt ja nicht, dass das Kind dann beim Vater
zu leben hat. Es ist an einer Einigung interessiert, in der
beide Zugeständnisse machen, NICHT NUR DER VATER.

Nun in solchen Fragen geht es erstmal immer um das Wohl des Kindes. Die Information bisher lassen nicht darauf schliessen, dass durch ein bisschen Geduld und Kommunikation die beiden Elternteile, das Problem nicht selber lösen können. Dritte ins Spiel zu bringen finde ich erst dann vernünftig, wenn alle Versuche scheitern vernünftig miteinander umzugehen, nachdem sich die Wogen etwas geglättet haben.

Ich möchte
dich sehen, wenn deine Frau mit deinen Kindern sich zu nem
anderen Mann 500 km weiter absetzt.

Das würde mich wohl schockieren, wenn es aus heiterem Himmel passieren würde (ohne vorherige Anzeichen einer schlechten Beziehung).

Ich müsste dann eben entscheiden. Will ich meine Tochter versorgen oder soll sie lieber bei der Mutter bleiben. Also muss ich die Umstände abwägen. Prinzipiell halte ich nichts von geregeltem Besuchsverkehr.

Ich denke, auch dir wird
dann daran gelegen sein, dein Kind öfter als nur jedes
(zweite) Wochenende zu sehen, wenn du sie vorher komplett um
dich hattest.

Ja bestimmt, aber hier kommt es ja darauf an im Sinne des Kindes zu handeln und nicht egoistisch.

Ich finde es nicht korrekt, einfach tschüss und ade mit Kind
abzuhauen.

Wer macht schon alles nach dem Lehrbuch? Vielleicht hat sie nach dem Motto „Lieber kurz und schmerzlos als…“ gehandelt.

Ich bin immer noch der Meinung, er soll sich
unverbindlichen Rat beim Jugendamt holen. Die sind nciht
radikal: Kind von Mutter weg, zum Vater… Auch die wissen,
dass nicht alle Lebensumstände einfach zu händeln sind. Sie
versuchen, als objektive Dritte eine Lösung im Sinne des
Kindes zu finden.

Nun unter schwierigeren Umständen sehe ich darin durchaus einen Sinn. In diesen beschriebenen Umständen halte ich es für verfrüht.

Eencockniedo

Hallo Dany,

erstmal vielen Dank für deinen Rat. Er wird mit Sicherheit zum Jugendamt gehen. Da gehe ich halt mit. Allein ist das Problem nicht ganz zu Lösen und er sollte auch darüber bescheid wissen, was er gesetzlich gesehen für Rechte hat. Ich habe nämlich gelesen, wenn beide das Sorgerecht haben, dass die Mutter die Einwilligung des Vaters braucht um überhaupt dort hingehen zu dürfen. Ob das wirklich rechtens ist, weiß ich nicht. Wäre schön, wenn mir hier jemand einen Rat geben könnte ob diese Aussage wirklich zutrifft.

„Verliert“ finde ich also unangebracht, wenn die
Eltern bereit sind, miteinander zu reden und im
Kindesinteresse eine passable Lösung zu suchen.

Eine passable Lösung gibt es kaum.

Viele Grüße
Ramona

Er soll abchecken, was sie ihm „anbietet“ und das mit dem
Jugendamt besprechen. Auch wenn er fertig ist, da muss er
seine männliche Rationalität rauskramen und gucken, dass er
nun was erreicht, bevor sie weg ist !

Klasse Idee!!! Das ist ein supi Vorschlag

Danke!!

Eine passable Lösung gibt es kaum.

Mein liebes „Mäuschen“, jetzt reiß Dich aber mal zusammen. Ich unterstelle mal, dass Du nur indirekt betroffen bist - dann ist es doch offenbar Deine Aufgabe den Eltern objektiv zu helfen, so gut es geht.

Dass Eltern sich trennen ist nicht schön, passiert aber häufig und ist nun weiß Gott auch kein Weltuntergang. Dass die direkt Betroffenen sehr darunter leiden - okay. Subjektiv hilft ein „es gibt Schlimmeres“ niemandem.

Aber halbwegs Unbeteilite sollten doch mal die Relationen sehen. Natürlich gibt es passable Lösungen.

Und ich möchte davon abraten, die Mutter mit einem „Ich habe es nachgelesen, in §134,a steht, dass Du nicht weiter als 138 km weg darfst, ohne mich zu fragen“ unter Druck zu setzen, das ist sicher nicht produktiv.

Gruß
Ramona

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Hallo,

Ein Mann, der Vater von einem Kind ist, erfährt jetzt von
seiner Freundin, dass diese einen anderen Mann kennengelernt
hat…

Wer hat sowas schon erlebt (seitens Vater oder Mutter)? Wie
kann man jetzt dem Vater helfen?

Ja, meine besten Freunde machen gerade jetzt diese Situation durch. Der Kleine ist etwas jünger und die Entfernung ist „nur“ 400km. Wichtig ist, das der Kontakt zum Kind von beiden Elternteilen aufrecht gehalten wird. Die eigenen Bedürfnisse, Streitereien und rechtliche Konsequenzen haben hintenan zu stehen. Es sind zwei erwachsene Menschen, die hier handeln. Da muß der Verstand so weit reichen, das die Welt wenigstens vor dem Kind heil ist. Im Grunde genommen bleibt irgendwann eh nur die Möglichkeit das Kind zu „teilen“, also 14 Tage (?, weil Verhandlungssache und persönliche Umstände) mal bei Papa und die anderen Tage bei Mama. Wenn ein Elternteil (vielleicht aus beruflichen Gründen) das Kind nicht nehmen kann, so sind regelmäßige Besuche zu machen. Auch bei der Entfernung! Immerhin kann man sich finanziell entgegenkommen, was die Reisekosten betrifft. Mit der Entwicklung des Kindes (Kindergarten, Schule) wird sich das Besuchen oder Hin- und Herreisen sicher verändern. Sicher gibt es Gesetze. Alles in allem bleibt es aber an der Vernunft der Eltern hängen, dem Kind die Kindheit so gut wie möglich in dieser Situation zu machen.

Da ich selbst diese Situation durchhabe (aber zum Glück nicht diese Entfernung), weiß ich wovon ich rede. Außerdem kann es durchaus passieren, das einer von uns beiden Elternteilen einen Partner findet, der eben sehr weit weg wohnt. Und in diesem Fall wird neu beraten, nicht verhandelt!

Gruß
André

Gut daß das einzig Sache der Mutter ist, wenn sie allein sorgeberechtigt ist! Schließlich kann sie nicht auf ihr Leben in Form einer ihr wünschenswerten Beziehung verzichten nur damit der Vater nicht weit fahren muß, damit er sein Kind sieht…

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