Hallo,
Das Jugendamt bestimmt ja nicht, dass das Kind dann beim Vater
zu leben hat. Es ist an einer Einigung interessiert, in der
beide Zugeständnisse machen, NICHT NUR DER VATER.
Nun in solchen Fragen geht es erstmal immer um das Wohl des Kindes. Die Information bisher lassen nicht darauf schliessen, dass durch ein bisschen Geduld und Kommunikation die beiden Elternteile, das Problem nicht selber lösen können. Dritte ins Spiel zu bringen finde ich erst dann vernünftig, wenn alle Versuche scheitern vernünftig miteinander umzugehen, nachdem sich die Wogen etwas geglättet haben.
Ich möchte
dich sehen, wenn deine Frau mit deinen Kindern sich zu nem
anderen Mann 500 km weiter absetzt.
Das würde mich wohl schockieren, wenn es aus heiterem Himmel passieren würde (ohne vorherige Anzeichen einer schlechten Beziehung).
Ich müsste dann eben entscheiden. Will ich meine Tochter versorgen oder soll sie lieber bei der Mutter bleiben. Also muss ich die Umstände abwägen. Prinzipiell halte ich nichts von geregeltem Besuchsverkehr.
Ich denke, auch dir wird
dann daran gelegen sein, dein Kind öfter als nur jedes
(zweite) Wochenende zu sehen, wenn du sie vorher komplett um
dich hattest.
Ja bestimmt, aber hier kommt es ja darauf an im Sinne des Kindes zu handeln und nicht egoistisch.
Ich finde es nicht korrekt, einfach tschüss und ade mit Kind
abzuhauen.
Wer macht schon alles nach dem Lehrbuch? Vielleicht hat sie nach dem Motto „Lieber kurz und schmerzlos als…“ gehandelt.
Ich bin immer noch der Meinung, er soll sich
unverbindlichen Rat beim Jugendamt holen. Die sind nciht
radikal: Kind von Mutter weg, zum Vater… Auch die wissen,
dass nicht alle Lebensumstände einfach zu händeln sind. Sie
versuchen, als objektive Dritte eine Lösung im Sinne des
Kindes zu finden.
Nun unter schwierigeren Umständen sehe ich darin durchaus einen Sinn. In diesen beschriebenen Umständen halte ich es für verfrüht.
Eencockniedo