Hallo,
wie kommte es, dass wir von Vaterland und Muttersprache sprechen?
Warum nicht Mutterland und Vatersprache?
Offenbar wird das Land mit dem Vater, die Sprache aber mit der Mutter assoziiert.
Gibt da einen Grund dafür?
Gruß
Lawrence
Hallo,
wie kommte es, dass wir von Vaterland und Muttersprache sprechen?
Warum nicht Mutterland und Vatersprache?
Offenbar wird das Land mit dem Vater, die Sprache aber mit der Mutter assoziiert.
Gibt da einen Grund dafür?
Gruß
Lawrence
Hallo Lawrence,
Warum nicht Mutterland und Vatersprache?
Offenbar wird das Land mit dem Vater, die Sprache aber mit der
Mutter assoziiert.
Wieso, zur Zeit des Kolonialismus sprach man durchaus auch vom „Mutterland”!
Ein Küstenstreifen Algeriens gehörte angeblich zwischenzeitlich ja sogar mal zum französischen „Mutterland”.
Gruß Gernot
Hallo, Lawrence,
Warum nicht Mutterland und Vatersprache?
Offenbar wird das Land mit dem Vater, die Sprache aber mit der
Mutter assoziiert.
Gibt da einen Grund dafür?
zu Entstehung und Entwicklung der beiden Begriffe siehe
http://www.wdr5.de/sendungen/leonardo/sendungsdetail…
http://www.gfds.de/presse/pressemitteilungen/210208-…
Gruß
Kreszenz
Hi,
Ein Küstenstreifen Algeriens gehörte angeblich
zwischenzeitlich ja sogar mal zum französischen „Mutterland”.
das ist aber nicht das weibliche Gegenstück zu Vaterland sondern was ganz anderes. Es steht nicht für „Heimat“ oder ähnlichem sondern für eine rechtliche Zugehörigkeit einer Sache. So wie auch Tochterfirma oder Mutterkonzern das ausdrücken.
J~
Hallo J~!
das ist aber nicht das weibliche Gegenstück zu Vaterland
sondern was ganz anderes.
Wer sprach denn davon, dass hier ein weibliches Gegenstück zu „Vaterland” gesucht war? Belegt ist mit dem kolonialistischen Sprachgebrauch von „Mutterland”, dass Lawrence’ Theorie, dass ein Land immer mit einem Vater und nie mit einer Mutter assoziiert werde, nicht stimmt.
Übrigens deine Beispiele Tochterfirma und Mutterkonzern sind in der Tat kurios, da es ja zwar die Firma, aber der Konzern heißt. Passender wäre also im Falle „Konzern” der Ausdruck „Vaterkonzern”. Vielleicht denkt man hier aber auch an eine Art schwangere Matroschka, da ein Mutterkonzern ja eine Tochterfirma beinhaltet.
Wenn eine juristische Person (Gesellschaft, Firma etc.) klagt bzw. beklagt wird, redet man ja im Juristenjargon auch von die Klägerin bzw. die Beklagte.
Bei „ das Land” (Neutrum) ist es hingegen egal, ob man es zur Mutter oder zum Vater macht. Bei „ die Sprache” erscheint es hingegen ganz logisch, sie zur Mutter und nicht zum Vater zu machen.
Gruß Gernot