Liebe/-r Experte/-in,
ich (31 Jahre) habe heute einen Brief vom Anwalt meines leiblichen Vaters erhalten. Er habe Zweifel an der Vaterschaft (zum ersten Mal nach 31 Jahren) und möchte eine Erklärung von mir, ob ich einer DNA- Analyse zustimme. Ich weiß, dass ich dazu verpflichtet bin und das ist auch nicht das Problem, das werde ich auch tun.
Ich habe seit mittlerweile 19 Jahren keinen Kontakt mehr zu ihm, weil ich das nicht möchte. Mein Opa väterlicherseits ist aber recht vermögend und zu ihm stehe ich nach wie vor in Kontakt. Nur ist er aber mittlerweile sehr betagt (90) und gebrechlich und keiner weiß wie lang er noch lebt. Mein Vater ist sowohl Drogen- wie Spielsüchtig und hat seinen Erbteil schon längst „ausgegeben“, ich bin Alleinerbin. Ich denke jetzt, dass es ihm darum geht, zu beweisen, dass ich nicht seine Tochter bin (was ausgeschlossen ist!), dass ich somit auch bei meinem Opa nicht erbberechtigt bin.
Nun zu meiner Frage: wie kann ich mir sicher sein, dass er auch wirklich eine Probe von sich abgibt? Wir leben auch 200km getrennt, also ist es nicht möglich, die Proben im gleichen Institut o.ä. persönlich vorbeizubringen/ abzugeben? Kann ich da eine Erklärung von einem Arzt o.ä. einfordern?
Vielen Dank im voraus
Nicole