Hallo Heike,
vor zwei Wochen lief in „Frontal21“ (ich bin mir nicht mehr sicher, irgendeine Magazin-Sendung war es, denke ich) ein Bericht über Männer, die einen Vaterschaftstest haben machen lassen.
Beispiel 1 war: Ehemann lässt Gentest durchführen, nachdem ihm sein Sohn in der Pubertät äusserlich immer unähnlicher geworden ist, und es stellt sich heraus, dass das Kind tatsächlich nicht mit ihm verwandt ist ( weshalb er sich dann hat scheiden lassen).
2. Beispiel: Mann stellt durch Vaterschaftstest fest, dass er für ein Kind Unterhalt zahlt, das nicht von ihm stammen kann.
Angeblich (man weiss ja nie, wie polemisch diese Magazin-Sendungen sind…) werden diese Vaterschaftstest bei Männern immer beliebter; die Gen-Analyse ist in den USA (wo sonst…) sehr beliebt, und soll sich auch in Deutschland immer mehr verbreiten.
Für den Test braucht man von Kindern nur einen benutzetn Schnuller (von dem Zellen, die im Speichel enthalten sind, abgenommen werden), oder Haare aus der Bürste, oder eine Zahnbürste o.ä.
Allerdings frage ich mich, was an einer Beziehung/Ehe dran ist, wenn manche Männer zu solchen heimlichen Tests greifen, um einen Grund zu finden, nicht mehr für ein Kind zahlen zu müssen, sich scheiden zu lassen usw.
Wenn sich aber herausstellt, dass eine Verwandtschaft besteht und die Partnerin findet heraus, dass der Vater heimlich einen Test gemacht hat—??!
Wie erkläre ich das meinem Kind, Beispiel 1 oben: - eigentlich eine glückliche Ehe/Familie gewesen, nur das Kind ist einem unähnlich, trotzdem wird der Vater es doch geliebt haben, bis ihn die Unähnlichkeit zu sehr verwirrt hat. Wie erkläre ich diesem Kind die Scheidung? Ahneln denn alle Kindern ihren Eltern, selbst wenn sie definitiv von ihnen abstammen?–
Ich denke, diese heimlichen Vaterschaftstests sind nicht verboten. Die Väter werden mit interessanten Geschichten zum Arzt gehen, weshalb die Mutter/Partnerin nicht dabei ist, die glaubhaft klingen,-- wenn das überhaupt jemanden interessiert
…
Billig ist der Test, denke ich, (noch) nicht (der Betrag wurde in dem bericht genannt, ich weiss ihn aber nicht mehr).
Viele Grüsse,
Deborah