Ich bin jetzt seit 7 Jahren Vegetarier und möchte meine Ernährung auf vegan umstellen. Da spalten sich jedoch die Meinungen wenn ich frage ob es denn nun gesund ist oder nicht. Kann mir bitte jemand weiterhelfen und mir sagen ob man bei veganer Ernährung Mangelerscheinungen hat oder nicht? Aber normalerweise kann man jedes Vitamin usw. doch auch in anderen Produkten wie Nüsse etc. wieder finden man muss nur darauf achten, dass die Ernährung umfangreich und gesund ist. Oder hat jemand vielleicht ein Paar Tipps für mich was ich beachten muss zumal es am Anfang ziemlich schwierig ist die passenden Produkte zu finden. Lg
Hi Naomi!
Nur ganz kurz und pauschal aus der Entfernung: Ja, man kann auch mit veganer Ernährung alle lebensnotwendigen Nähr- und Wirkstoffe aufnehmen.
Meine Einschätzung ist aber, dass die Beschaffung, abwechslungsreiche Zubereitung und Kontrolle der Ausgewogenheit sehr viel Zeit und mitunter auch Geld in Anspruch nimmt. Das heißt entweder musst du einen gewissen Teil des Tages für die Organisation deiner Ernährung aufwenden oder du verlierst irgendwann die Lust (mangels Abwechslung). Am schlimmsten wäre natürlich, wenn du in die Einseitigkeit abrutschst und Mangelerscheinungen in Kauf nimmst.
In jedem Fall ist vegane Ernährung kein Spaziergang, sondern eine tägliche, bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema Nahrungsmittel und Ernährung. Eigentlich nichts schlechtes, allerdings für die meisten heutzutage viel zu aufwendig…
Grüße,
the_digger
Ich denke dieser Zeitaufwand ist nur am Anfang so wie mit allem eigentlich ist es gewöhnungssache. Für jemand der kein Veganer ist ist diese Vorstellung auf so vieles verzichten zu müssen unvorstellbar aber so ist es eigentlich garnicht wenn man sich mal klarmacht was Veganer essen können (sogar schokolade) ist es eigentlich sehr abwechslungsreich.
Hallo, als Erwachsener kann man sich als Veganer gut durchschlagen, wenn man darauf achtet ausreichend Eiweiß zu sich zu nehmen. Es gibt essentielle(nicht vom Körper gebildete aber lebenswichtige) Aminosäuren (Eiweißbausteine), die in unserer Ernährung vorhanden sein sollten. Bei rein pflanzlicher Ernährung ist das nicht immer leicht.
Bei anderen essentiellen Nährstoffen (zB Fettsäuren, Vitaminen)sollte das kein Problem sein.
Grüße
Ingrid
Ich bin jetzt seit 7 Jahren Vegetarier und möchte meine
Ernährung auf vegan umstellen.
der offizielle veganer beschränkt sich nicht auf die ernährung, auch bekleidungsfragen & haustier- und kinderfütterung sollten berücksichtigt werden.
teure nahrungsergänzungsmittel & einfuhr von tropenfrüchten könnten das budget belasten.
e.c.
Hallo,
haustierfütterung sollten berücksichtigt werden.
ein echter Veganer hält sich keine Haustiere!
Gruß, Niels
Hi Niels,
ein echter Veganer hält sich keine Haustiere!
das wusste anno dunnemal mein WG-Mitbewohner wohl nicht, der seinen armen Hund vegan ernährt hat.
Grüße
=^…^=
Hallo the-digger,
ich habe mal gelesen, dass das Vitamin B12 in ausreichender Menge nur in tierischem Eiweiß vorhanden ist.
Oder was könnte Naomi sonst noch essen?
Viele Grüße
Sarah
Vorkommen von Vitamin B12
Hi Sarah!
Ein interessanter Einwand und ich gestehe, spontan keine Antwort parat zu haben. Aber schon meine Lateinlehrerin sagte „Wissen heißt wissen wo´s steht!“, daher fix mal nachgeschaut:
http://de.wikipedia.org/wiki/Cobalamine#Vorkommen:
Durch Milchsäuregärung haltbar gemachte Gemüse, manche Algensorten sowie Leguminosen – wie etwa Erbsen, Bohnen, Lupinen und Zingiberales wie Ingwer besitzen einen – wenn auch geringen – Gehalt an B12-Coenzymen.[12] Auch einige Speisepilze, insbesondere der Champignon, sollen geringe Vitamin B12 Gehalte aufweisen.
http://www.dgk.de/gesundheit/mikronaehrstoffe/lexiko…:
Vitamin B12 kann nur von Bakterien erzeugt werden. Vitamin B12 ist in tierischen Produkten wie Fleisch, Geflügel, Fisch, Muscheln, anderen Meeresfrüchten und in geringerem Maße auch in Milch vorhanden, aber im Allgemeinen nicht in Pflanzenerzeugnissen oder Hefe (1).
Frische pasteurisierte Milch enthält 0,9 mcg B12 pro Tasse und ist eine wichtige Quelle für Vitamin B12 für Vegetarier (6). Veganer müssen Vitamin B12 als Nahrungsergänzung zu sich nehmen, um ihre diätetischen Anforderungen zu erfüllen. Auch Personen über 50 Jahren sollten Vitamin B12 in Form von Nahrungsergänzungsmitteln oder angereicherten Lebensmitteln zu sich nehmen, aufgrund der Gefahr einer Aufnahmestörung von Vitamin B12 aus Lebensmitteln.
http://www.vitamine-lexikon.de/vitamin-b12-cobalamin…:
Ausschließlich von Mikroorganismen hergestellt, kommt Vitamin B12 in tierischen Produkten wie Fleisch, Fisch, Milch und Eiern sowie in Innereien wie Leber, Nieren, Herz vor.
Auch in Sauerkraut, welches mikrobiell hergestellt wird, und im Sanddorn ist es in geringen Mengen enthalten. Bis auf Sanddorn und sehr wenige andere Ausnahmen, enthalten Pflanzen kein Vitamin B12. Viele Tiere leben deshalb in Symbiose (Lebensgemeinschaft, die für beide Organismen von Voreil ist) mit bestimmmten Bakterien. Auch beim Menschen kommen diese Mikroorganismen im Darm vor und produzieren dort Vitamin B12. In Relation zu anderen Vitaminen, die teilweise grammweise benötigt werden, muss Vitamin B12 aufgrund dessen nur in geringen Dosen aufgenommen werden. Nötig ist also eine intakte Darmflora und eine ungestörte Ansiedlung der wichtigen Mikroorganismen in dieser.
Zum Teil unterschiedliche Aussagen, die aber alle eine Antwort liefern. Den letzten Artikel und dessen wichtigste Aussage habe ich nochmals markiert.
Liebe Grüße,
the_digger
In Schokolade ist nichts tierisches?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
In Schokolade ist nichts tierisches?
viele Schokoladesorten enthalten Milch.
Dunkle Schokoladen (ganz normale, nicht speziell als „vegan“ gekaufte) enthalten aber häufig keine Milch, hier mal die Zutaten: Kakao, Zucker,Kakaobutter, Sojalecitin, Aroma.
Desweiteren gibt es für viele Lebensmittel, die normalerweise mit Milch hergestellt sind, Alternativen:
„Milch“, „Joghurt“, „Sahne“ und „Quark“ gibt es aus Soja.
"Milch"schokolade, gefüllte Schokoladen, Eis etc. gibt es ebenfalls mit Soja anstatt tierischer Milch.
Ebenso gibt es Kekse, Kuchen etc. vegan - entweder fertig aber auch zum selber machen; Rezepte gibt es zuhauf.
Solange man spezielle Lebensmittel einkauft und/oder selber kocht und bäckt, geht das problemlos.
Deutlich schwieriger ist jedoch die Verpflegung in Restaurants - da tun sich oft schon Vegetarier schwer, eine richtige Mahlzeit und nicht nur Kleinigkeiten wie grünen Salat oder eine Mehlspeise zu bekommen, als Veganer findet man oft nichts da vegetarische Gerichte dann oft Milchprodukte oder Ei enthalten (große Ausnahme: indische und afrikanische Restaurants!).
Ich selbst bin Vegetarierin; Eier und Milchprodukte esse ich, aber nur wenig und kaufe sie stets Bio; auf andere tierische Produkte wie
Federn, Tierfette, Felle, tierische Souvenirs verzichte ich komplett, Lederprodukte kaufe nur wo es gar nicht anders geht (also: keine Ledertaschen, Ledersitze, Lederschmuck etc.; zu echt robusten Winterwanderstiefeln hab ich aber noch keine lederfreie Alternative gefunden).
Zum Vegetarier-Sein gehört das nicht zwingend dazu, aber Veganer achten auf jeden Fall darauf, tierische Produkte nicht nur vom Speiseplan, sondern auch sonst aus ihrem Leben zu streichen.
Viele Grüße,
Nina
Hallo,
In Schokolade ist nichts tierisches?
viele Schokoladesorten enthalten Milch.
Dunkle Schokoladen (ganz normale, nicht speziell als „vegan“
gekaufte) enthalten aber häufig keine Milch, hier mal die
Zutaten: Kakao, Zucker,Kakaobutter, Sojalecitin, Aroma.
Okay, davon hab ich noch nie gehört. Wieder was gelernt.
Ich muß aber zugeben, daß sich mir der Sinn nicht ganz erschließt. Warum das Ganze? Um die Gesundheit allein geht´s ja wohl nicht, weil Kakao (- butter), Aromen…
Desweiteren gibt es für viele Lebensmittel, die normalerweise
mit Milch hergestellt sind, Alternativen:
„Milch“, „Joghurt“, „Sahne“ und „Quark“ gibt es aus Soja.
"Milch"schokolade, gefüllte Schokoladen, Eis etc. gibt es
ebenfalls mit Soja anstatt tierischer Milch.
Ebenso gibt es Kekse, Kuchen etc. vegan - entweder fertig aber
auch zum selber machen; Rezepte gibt es zuhauf.
Schln und gut, aber die Motivation? Ich für meinen Teil esse Dinge oder eben nicht. Wenn aus irgendwelchen Gründen nicht, dann brauche ich auch keinen Ersatz dafür, der möglichst so aussieht und so schmeckt.
Ich selbst bin Vegetarierin; Eier und Milchprodukte esse ich,
Also Laktovegetarierin?
aber nur wenig und kaufe sie stets Bio; auf andere tierische
Produkte wie
Federn, Tierfette, Felle, tierische Souvenirs verzichte ich
komplett, Lederprodukte kaufe nur wo es gar nicht anders geht
(also: keine Ledertaschen, Ledersitze, Lederschmuck etc.; zu
echt robusten Winterwanderstiefeln hab ich aber noch keine
lederfreie Alternative gefunden).
Das ist schon eher verständlich.
Zum Vegetarier-Sein gehört das nicht zwingend dazu, aber
Veganer achten auf jeden Fall darauf, tierische Produkte nicht
nur vom Speiseplan, sondern auch sonst aus ihrem Leben zu
streichen.
Womit wir wir wieder bei der Frage nach dem „Warum“ wären
)
Nicht falsch verstehen, ich frage aus reiner Neugier. Könnte ich „kein Fleisch“ aus Sorge um die eigene Gesundheit noch durchgehen lassen, sehe ich in „keine Tiere essen“ kaum noch, in „nichts tierisches benutzen“ gar keinen Sinn mehr. Mit der Einschräng bei Federn, seit ich kürzlich einen Bericht über Lebendrupfen sah.
Viele Grüße,
Nina
Von mit auch 
Hallo,
ist ne individuelle Sache… wenn du wirklich fit und kerngesund bist, kann man das machen , und - wenn man sich dabei wohlfühlt - auch beibehalten. Jemand der zB kokst oder Alkoholiker ist, würde ich von veganer Ernährung abraten.
Allerdings - wenn du gesund bist - reichst es auch schon einfach nur „wenig“ zu essen um seinen Stoffwechel zu schonen.
Kann natürlich sein, das du einfach ein Tierfreund bist ;=)
Gruß,
Thom
Hallo nightsurfer,
Okay, davon hab ich noch nie gehört. Wieder was gelernt.
Ich muß aber zugeben, daß sich mir der Sinn nicht ganz
erschließt. Warum das Ganze? Um die Gesundheit allein geht´s
ja wohl nicht, weil Kakao (- butter), Aromen…
ich verstehe deine Frage nicht; der Sinn wessen erschließt sich dir nicht?
Meinst du, warum keine Milch enthalten ist? Braucht Schokolade denn Milch (insbesondere, wenn es wie bei dieser Packung eine mit 85 Prozent Kakaogehalt ist)?
Für manche Menschen kann desweiteren eine milchfreie Schokolade sehr wohl gesünder sein: für laktoseintolerante Menschen z.B. (bin ich aber nicht).
Schln und gut, aber die Motivation? Ich für meinen Teil esse
Dinge oder eben nicht. Wenn aus irgendwelchen Gründen nicht,
dann brauche ich auch keinen Ersatz dafür, der möglichst so
aussieht und so schmeckt.
Was die Motivation dafür ist?
Milch nicht vertragen (beispielweise aufgrund von Laktoseintoleranz), Milch aus ethischen Gründen nicht zu sich nehmen wollen.
Trotzdem würde so jemandem aber auch mal ein Kuchen, bestimmte Cocktails, Eis oder ähnliches schmecken.
Und: Wenn man kein Fleisch isst, besteht die Ernährung nicht einfach aus dem selben wie der von „Allesessern“ nur eben ohne Fleisch. Einfach nur Gemüse und Obst hätte beispielsweise zu wenig Eiweiß - ich esse deshalb mehr Hülsenfrüchte, auch in Form von Tofu.
Vegetarische oder vegane Ernährung ist nicht einfach fleisch- bzw. tierfreie Ernährung, sondern eine oft ganz andere Form von Ernährung. Wenn man das beachtet, sind auch keine Nahrungsergänzungsmittel vonnöten.
Anderes Beispiel: Ich bin Vegetarierin. Mir schmeckt gegrilltes Essen mit einem scharfen Sößchen und Fladenbrot dazu gut - aber dann pack ich mir eben kein Fleisch auf den Grill, sondern Gemüse. Da verkneife ich mir nicht etwa was, sondern esse meines mit Genuss.
Anstelle eines Milchpuddings kommt bei mir Seidentofu auf den Tisch - das ist kein „Ich-darf-normalen-Pudding-nicht-essen“-Ersatz, sondern eine sinnvolle Alternative, auch hinsichtlich Eiweißgehalt.
Also Laktovegetarierin?
Ja.
Womit wir wir wieder bei der Frage nach dem „Warum“ wären
)
Nicht falsch verstehen, ich frage aus reiner Neugier. Könnte
ich „kein Fleisch“ aus Sorge um die eigene Gesundheit noch
durchgehen lassen, sehe ich in „keine Tiere essen“ kaum noch,
in „nichts tierisches benutzen“ gar keinen Sinn mehr.
Warum siehst du darin keinen Sinn?
Ich finde es beispielsweise nicht sinnvoll, ein Tier unter oft qualvollen Bedingungen aufzuziehen und ihm kurz vor der Schlachtung nochmal extra Stress zuzumuten - nur, damit ich Eiweiß und Eisen zu mir nehmen würde (das geht auch pflanzlich, und mit Genuss!), eine Ledertasche mit mir führen würde die aus modischen Gründen nach ein, zwei Saisons auf dem Müll landet (es gibt sooo schöne Taschen aus Stoff) und mein Sofa mit Leder bezogen wäre (auch hier: es gibt Stoff, oft viiiel pflegeleichter).
Ich sehe es noch ein, wenn jemand tierische Produkte zwingend zum Überleben benötigt, aber das ist bei uns zumindest nicht der Fall.
Ohne diese tierischen Produkte lebe ich mindestens genauso gut wie mit (eher besser: ich bin fit und gesund, ich esse mit Genuss, viele Produkte ohne tierische Materialien sind günstiger und haltbarer) - warum sollte ich dann Gegenstände oder Nahrungsmittel kaufen, für die Tiere gelitten haben?
Um manche tierischen Produkte kommt man sehr schlecht herum: Eier, beispielsweise. Die kaufe ich aber von einem Biohof und esse ich nicht in großen Mengen.
Wenn ein bestimmtes Produkt wirklich Leder sein muss (robuste Winterwanderstiefel), dann wähle ich es bewusst aus (kein Schnickschnack) gehe ich damit sehr pfleglich um, sodass ich nicht oft erneut ein Lederprodukt kaufen muss.
Jetzt ist dir meine Motivation dahinter wohl klarer 
Viele Grüße,
Nina
Nachtrag
Hallo nightsurfer,
Mit der Einschräng bei Federn, seit ich kürzlich einen Bericht über Lebendrupfen sah.
Lebendrupfen ist nur eine Sache.
Anderes ist dir eventuell noch gar nicht aufgefallen.
Nur um ein paar wenige der vielen Beispiele zu nennen:
- bis vor kurzem wurden in Deutschland jedes Jahr 20 Millionen Ferkel ohne Betäubung kastriert (nun verboten)
- Legebatterien (bald sogenannte „Kleinvoliere“… klingt besser aber ist es nicht), Bodenhaltung (klingt artgerecht, heißt aber: sich gegenseitig zerpickende Hühner/Puten in einer Betonhalle)
- katastrophale Zustände bei Viehtransporten, angefangen vom Verladen über den Transport selbst bis hin zu kurz vor der Schlachtung
- Pelzbesatz auch an günstigen Kinder- und „nur-eine-Saison-modern“-Jacken - man meint zunächst, für den Preis und so grellbunt eingefärbt könne es nur Plüsch sein, aber wenn man das Etikett mal ansieht, steht da „Gaewolf“ oder „Genotte“ wohinter sich (sicherlich nicht liebevoll und artgerecht aufgezogene) Hunde und Hauskatzen verbergen
Ich selbst finde: Das und dergleichen muss ich nicht unterstützen.
Viele Grüße,
Nina
Milch aus ethischen Gründen nicht zu sich
nehmen wollen.
Genau da hab ich Fragezeichen. Was ist ethisch falsch an Milch?
Das manche sie nicht vertragen weiß ich. Mich wundert eher, daß so viele sie vertragen, ist sie doch für Kälber, nicht Menschen gedacht 
Trotzdem würde so jemandem aber auch mal ein Kuchen, bestimmte
Cocktails, Eis oder ähnliches schmecken.
Geht alles ohne Milch.
Und: Wenn man kein Fleisch isst, besteht die Ernährung nicht
einfach aus dem selben wie der von „Allesessern“ nur eben ohne
Fleisch. Einfach nur Gemüse und Obst hätte beispielsweise zu
wenig Eiweiß - ich esse deshalb mehr Hülsenfrüchte, auch in
Form von Tofu.
Eben wegen des Proteins macht es ja in meinen Augen keinen Sinn, nichts vom Tier zu essen. Das Tier nicht, okay, aber auch keine tier. Produkte ist eher chlecht.
Und Tofu, ja, das ist eben die Frage, was das soll: Wenn ich kein Fleisch mag, warum auch immer, brauch ich doch nichts, was so aussieht und so schmecken soll wie welches.
Ich selbst bin eher das Gegenteil, ich esse sehr wenig Kohlenhydrate. D.h. (für mich), ich ess eben nur das Fleisch / das Geflügel / den Fisch und Gemüse, aber ohne Kartoffeln, Reis, Nudeln etc. Ich lass es eben weg und brauche nichts, was so ähnlich aussieht und schmeckt.
Es gibt auch für welche wie mich so merkwürdige Ersatzdinger wie Pizza aus Ei und Käse uns d so. Ich find´s blöd; entweder ess ich Pizza oder nicht.
Vegetarische oder vegane Ernährung ist nicht einfach fleisch-
bzw. tierfreie Ernährung, sondern eine oft ganz andere Form
von Ernährung. Wenn man das beachtet, sind auch keine
Nahrungsergänzungsmittel vonnöten.
Da kann man geteilter Meinung sein. Spätestens bei erhöhtem Proteinbedarf wird es schwer und / oder ungesund. Ich nehm lieber Proteinpulver als noch mehr Fleisch zu essen.
Anderes Beispiel: Ich bin Vegetarierin. Mir schmeckt
gegrilltes Essen mit einem scharfen Sößchen und Fladenbrot
dazu gut - aber dann pack ich mir eben kein Fleisch auf den
Grill, sondern Gemüse. Da verkneife ich mir nicht etwa was,
sondern esse meines mit Genuss.
JA, DAS mein ich doch. Ich liebe das Grillfleisch und brauche (beim Grillen) kein Gemüse. Laß ich´s weg und ess, was ich mag, fertig.
Du magst das gegrillte Gemüse, die Sossen, das Brot, aber nicht das Fleisch, läßt es weg und gut, hab ich um so mehr 
Das Brot schmeckt mir auch, laß ich aber weg, weil ich davon zunehme, aber dann brauch ich auch kein Pseudobrot.
Anstelle eines Milchpuddings kommt bei mir Seidentofu auf den
Tisch - das ist kein
„Ich-darf-normalen-Pudding-nicht-essen“-Ersatz, sondern eine
sinnvolle Alternative, auch hinsichtlich Eiweißgehalt.
Klingt interessnt, das google ich gleich mal 
Also Laktovegetarierin?
Ja.
Womit wir wir wieder bei der Frage nach dem „Warum“ wären
)
Nicht falsch verstehen, ich frage aus reiner Neugier. Könnte
ich „kein Fleisch“ aus Sorge um die eigene Gesundheit noch
durchgehen lassen, sehe ich in „keine Tiere essen“ kaum noch,
in „nichts tierisches benutzen“ gar keinen Sinn mehr.
Warum siehst du darin keinen Sinn?
Ich finde es beispielsweise nicht sinnvoll, ein Tier unter oft
qualvollen Bedingungen aufzuziehen und ihm kurz vor der
Schlachtung nochmal extra Stress zuzumuten - nur, damit ich
Eiweiß und Eisen zu mir nehmen würde (das geht auch
pflanzlich, und mit Genuss!), eine Ledertasche mit mir führen
würde die aus modischen Gründen nach ein, zwei Saisons auf dem
Müll landet (es gibt sooo schöne Taschen aus Stoff) und mein
Sofa mit Leder bezogen wäre (auch hier: es gibt Stoff, oft
viiiel pflegeleichter).
Okay, da stimme ich Dir ja zu.
Ich sehe es noch ein, wenn jemand tierische Produkte zwingend
zum Überleben benötigt, aber das ist bei uns zumindest nicht
der Fall.
Das mag man so sehen. Es spricht zumindest nichts dagegen. Ausser die ehtischen Gründe, okay. Da müßten wir aber vlt alle dran arbeiten, um was zu ändern. So Geiz geil ist, wird das aber nichts.
Ich habe viele Bekannte in ländlichen Gegenden. Fast alle haben Hühner, die frei rumlaufen, einige Schafe, die auch frei rumlaufen (ja, eingezäunt, sonst würden sie überfahren, zu viel Freiheit ist auch nicht gut). Ich sehe keinen Grund, warum ich diese Eier, Hühner und Schafe nicht essen sollte.
Ohne diese tierischen Produkte lebe ich mindestens genauso gut
wie mit (eher besser: ich bin fit und gesund, ich esse mit
Genuss, viele Produkte ohne tierische Materialien sind
günstiger und haltbarer) -
Ähm… ja, Plastik ist erstaunlich lange haltbar 
Ja ja, Jute auch…
warum sollte ich dann Gegenstände
oder Nahrungsmittel kaufen, für die Tiere gelitten haben?
Da sind wir uns ja einig.
Leider muß für fast alles, was wir in den westlichen Industrieländern gedabkenlos konsumieren, etwas oderv sogar jemand leiden. Weißt Du mit Sicherheit, daß Dein PC oder Teile davon oder Dein Toaster oder Deine Kaffeemachine usw. usf. nicht von asiatischen Kinderhänden zusammengebaut wurden, weil das noch billiger ist als von Robotern?
Um manche tierischen Produkte kommt man sehr schlecht herum:
Eier, beispielsweise. Die kaufe ich aber von einem Biohof und
esse ich nicht in großen Mengen.
Wenn ein bestimmtes Produkt wirklich Leder sein muss (robuste
Winterwanderstiefel), dann wähle ich es bewusst aus (kein
Schnickschnack) gehe ich damit sehr pfleglich um, sodass ich
nicht oft erneut ein Lederprodukt kaufen muss.
Na siehste, braves Mädchen 
Jetzt ist dir meine Motivation dahinter wohl klarer
Ja. Aber es ging gar nicht um DEINE Motivation, sondern um grundsätzliche Fragezeichen in meinem Kopf. Das Paradebeispiel:
Jemand mag kein Fleisch und ißt stattdessen Tofu"würstchen" - hääh?
Der Sohn meines Kumpels hat tatsächlich einen Grillrost weggeworfen, weil sein Vater versehentlich eine Bratwurst darauf gelegt hat. HäääH???
Wie militant ist das denn? Reinigen hät´s ja wohl auch getan?
Hallo nightsurfer,
Genau da hab ich Fragezeichen. Was ist ethisch falsch an
Milch?
Kühe produzieren nur Milch, wenn sie regelmäßig trächtig werden.
Hierdurch wird ein weiteres Schlachttier, eben das Kalb, produziert.
Desweiteren: In den seltensten Fällen geht es so idyllisch vor sich, dass das Kalb weiterhin beim Muttertier bleibt - oft wird es bereits kurz nach der Geburt von der Mutter getrennt.
Geht alles ohne Milch.
Ganz richtig. Meist ist aber Milch drin.
Auf jeden Fall ist aber - nach herkömmlichem Rezept - z.B. Milch zum Müsli unabdingbar, sei es pure Milch oder auch Joghurt.
Eben wegen des Proteins macht es ja in meinen Augen keinen
Sinn, nichts vom Tier zu essen. Das Tier nicht, okay, aber
auch keine tier. Produkte ist eher chlecht.
Ich ernähre mich problemlos seit 12 Jahren vegetarisch und mit wenig Milchprodukten (bin 26 Jahre alt).
Ich bin topfit, nicht blass und kränklich.
Nahrungsergänzungsmittel nehme ich keine.
„Sogar“ die bei Vegetariern angeblich so schlechten Eisenwerte sind top - ich gehe regelmäßig Blut spenden und nehme keine Eisenpräparate.
Und Tofu, ja, das ist eben die Frage, was das soll: Wenn ich
kein Fleisch mag, warum auch immer, brauch ich doch nichts,
was so aussieht und so schmecken soll wie welches.
Tofu schmeckt nicht wie Fleisch.
(Fleischgeschmack und -geruch finde ich übrigens eklig.)
Tofu ist kein Fleischersatz, auch wenn ihn manche so verwenden.
Es gibt auch für welche wie mich so merkwürdige Ersatzdinger
wie Pizza aus Ei und Käse uns d so. Ich find´s blöd; entweder
ess ich Pizza oder nicht.
Meine Pizza ist vegetarisch bis vegan:
In den Teig muss kein Ei (nein: da gehört ursprünglich auch keines hinein!). Ich belege mir die Pizza mit Tomaten, Zwiebeln, Zuccini, Knoblauch, Paprika, Pepperoni, Oliven, Mais etc. - natürlich nicht alles gleichzeitig. Meist kommt ein bisschen geraspelter Bio-Käse drauf.
Da kann man geteilter Meinung sein. Spätestens bei erhöhtem
Proteinbedarf wird es schwer und / oder ungesund. Ich nehm
lieber Proteinpulver als noch mehr Fleisch zu essen.
Ich selbst treibe keinen extremen Sport, da ich eine angeborene Wirbelsäulenfehlstellung habe.
Aber 30-km-Bergwanderungen machen mir (1,60 m klein, 50 kg schwer) nix aus - abends kein Muskelkater und am nächsten Tag kann’s weitergehen.
Ich bin der Meinung, dass auch deutlich höherer Proteinbedarf fleischlos möglich ist. Denk mal an Indien: Rund 1/3 der Bevölkerung ernährt sich vegetarisch, viele der anderen essen selten Fleisch. Trotzdem gibt es Rikschafahrer, Bauern, Handwerker…
Das Brot schmeckt mir auch, laß ich aber weg, weil ich davon
zunehme, aber dann brauch ich auch kein Pseudobrot.
Was wäre „Pseudobrot“?!
Klingt interessnt, das google ich gleich mal
Wer ihn nicht kennt, fragt mich, wie ich diesen leckeren Pudding nur mache 
Könnte auch für dich interessant sein, da kalorienärmer und eiweißhaltiger als Pudding.
Das mag man so sehen. Es spricht zumindest nichts dagegen.
Ausser die ehtischen Gründe, okay. Da müßten wir aber vlt alle
dran arbeiten, um was zu ändern. So Geiz geil ist, wird das
aber nichts.
„Geiz ist geil“ - nun ja, vegetarische Produkte sind preislich günstiger als fleischhaltige. Und dann bleibt noch genug Geld übrig, die restlichen tierischen Produkte bio zu kaufen.
(Ich selbst bin übrigens Studentin, max. 100 Euro für Lebensmittel pro Monat.)
Ich habe viele Bekannte in ländlichen Gegenden. Fast alle
haben Hühner, die frei rumlaufen, einige Schafe, die auch frei
rumlaufen (ja, eingezäunt, sonst würden sie überfahren, zu
viel Freiheit ist auch nicht gut). Ich sehe keinen Grund,
warum ich diese Eier, Hühner und Schafe nicht essen sollte.
Das finde ich noch akzeptabel.
Aber: Die meisten tierischen Produkte entstehen nunmal nicht so.
(Um den Fleischbedarf eines durchschnittlichen Deutschen zu decken, wäre eine solche Tierhaltung keinesfalls möglich.)
Ähm… ja, Plastik ist erstaunlich lange haltbar
Ja ja, Jute auch…
Ich nehm da normalerweise Stoff.
Haltbarer und angenehmer finde ich’s meist schon:
Als ich noch Uhrenarmbänder aus Leder verwendete, waren sie nach ein, zwei Jahren ein Fall für den Mülleimer. Eines aus Metall oder hochwertigem Kunststoff kriegst du in der Zeit nicht kaputt…
Eine Tasche aus Stoff ist leichter, verkratzt nicht, wird sie schmutzig kann ich sie waschen.
Leider muß für fast alles, was wir in den westlichen
Industrieländern gedabkenlos konsumieren, etwas oderv sogar
jemand leiden. Weißt Du mit Sicherheit, daß Dein PC oder Teile
davon oder Dein Toaster oder Deine Kaffeemachine usw. usf.
nicht von asiatischen Kinderhänden zusammengebaut wurden, weil
das noch billiger ist als von Robotern?
Gänzlich vermeidbar ist es leider nicht.
Ich versuche zumindest, keinen „Billigschund“ zu kaufen.
Und ich kaufe bewusst ein, nutze Dinge lange - da wird ein PC auch mal acht Jahre alt oder ein Schuh sechs Jahre getragen bis er wirklich nicht mehr reparierbar ist. Wegwerf-Saisonartikel oder Schnickschnack mag ich nicht.
Ja. Aber es ging gar nicht um DEINE Motivation, sondern um
grundsätzliche Fragezeichen in meinem Kopf.
Was ich beschrieb, betrifft aber viele Vegetarier.
Das
Paradebeispiel:
Jemand mag kein Fleisch und ißt stattdessen Tofu"würstchen" -
hääh?
Vielleicht sind die Tofuwürstchen gar nicht wie Fleisch gewürzt?
Oder: Die Person mag fleischähnlichen Geschmack, ist aber gegen die gängige Tierhaltungspraxis, und verwendet daher ähnlich gewürzte Tofuwürstchen.
Extremer finde ich da folgendes Paradebeispiel von fleischessenden Menschen:
Ein verletztes Wildtier wird mühsam hochgepäppelt, Tier-Essgewohnheiten in anderen Ländern (z.B. Hunde oder Affen zu verzehren) sind „abscheulich und unzivilisiert“, und abends geht’s dann gemütlich zum Nackensteak-Grillen. Warum hat das Schwein, von dem das Nackensteak stammt, eine geringere Daseinsberechtigung als die gegen das Fenster geflogene Taube oder Hund und Affe bei einem chinesischen Festessen, frage ich mich da…
Der Sohn meines Kumpels hat tatsächlich einen Grillrost
weggeworfen, weil sein Vater versehentlich eine Bratwurst
darauf gelegt hat. HäääH???
Wie militant ist das denn? Reinigen hät´s ja wohl auch getan?
Das finde ich auch übertrieben.
Ich mag es auch nicht, wenn meine Bratkartoffeln in einer Pfanne neben einer Bratwurst liegen, man mir die Fleischstücken aus dem Eintopf herauspuhlt oder ein Messer nacheinander in die Leberwurst und meinen Tomatenaufstrich fährt - ganz einfach, weil der Geschmack immer noch dran ist. Eklig.
Aber in eine Pfanne etc., in der mal Fleischiges war, darf nach dem Abspülen problemlos wieder mein Essen 
Viele Grüße,
Nina
Kennst Du das Buch ‚Skinny Bitch‘? (owT)
ISBN-13: 978-3442170395 Buch anschauen
ISBN-13: 978-3442170739 Buch anschauen
Hallo,
das wusste anno dunnemal mein WG-Mitbewohner wohl nicht, der
seinen armen Hund vegan ernährt hat.
das glaube ich gerne. Erstaunlicherweise wird da oft nicht konsequent zuende (zu-ende nicht zünde) gedacht.
Vegan heißt ja, Tiere nicht auszubeuten und/oder ihnen den eigenen Willen aufzuzwingen. Beides spricht gegen die Haustierhaltung. Ein ganz extremer Widerspruch ist es natürlich, Carnivoren vegan zu halten.
Gruß, Niels