Warum nur …
… wird versorgen immer mit ‚verwöhnen/verziehen‘ gleichgesetzt?
… wird fürsorglichen Müttern generell unterwürfiges Sklaventum unterstellt?
Ich kapier’s nicht und es macht mich wütend! Mein Sohn, 18, Oberstufe, hat Hunger, wenn er an 3 Tagen der Woche um 18.00 h nach Hause kommt! Warum also soll ich ihm nicht seine Tofu-Schnitte braten, derweil er den Müll rausträgt, im Supermarkt den vergessenen Liter Milch nachkauft, unseren Hund füttert, sein Zimmer saugt - oder gar ein paar Minuten vor der Glotze abhängt? Warum nicht?
Warum werden Mütter, die sich um das leibliche Wohl ihrer schulpflichtigen Nachkommenschaft kümmern, als hoffnungslos beschränkt abgestempelt und im Gegenzug dazu ebendiese Nachkommenschaft, die ihre primären Pflichten, die Schule, gewissenhaft wahrnimmt, als egoistisch und verzogen?
Wo steht geschrieben, dass Jugendliche, die in Jahren häuslicher Gebundenheit ihr Futter vorgesetzt bekommen, zweifelsfrei als lebens- und beziehungsunfähige Kretins in die Welt ziehen werden? Wo?
Welches Gesetz besagt, dass Eltern mit Gongschlag Volljährigkeit ihrer Töchter und Söhne JEDWEDE Betreuung, die nahezu 2 Jahrzehnte ohne Unterlass gern und liebevoll durchgeführt wurde, augenblicklich zu unterlassen haben, um unweigerlich drohenden Schaden an Leib und Seele abzuwenden - und dies beileibe nicht etwa nur zugunsten des eigenen, nein!, auch des zukünftigen Schwiegerkindes!?
Liebe Leute! Unterscheidet zwischen angelesener Theorie und gelebter Praxis, kriegt und erzieht Kinder, macht es gaaaanz anders und viiiiiiel besser. DANN wi e dersprechen!
explodier
Birgitt