Hallo Ramona,
bewusste Ernährung ist mir an und für sich kein Fremdwort. Meine bisherige Ernährung beruhte auch auf viel Eiweiß, wenig Fett und wenig Zucker und weißem Mehl. Bei den Eiweißen, wechselte ich immer mal ab, zwischen tierischer und pflanzlicher Herkunft. So, dass mein Speiseplan sehr abwechslungsreich war.
In meiner Freizeit mache ich sehr viel Yoga und bemühe mich auf diesem Gebiet sehr um Fortschritte.
In diesem Zusammenhang habe ich auch über die vegetarische Lebensweise nach sattwigen Gesichtspunkten gelesen. Da heißt es auszugsweise:
„Die Art der aufgenommenen Nahrung bestimmt den Charakter des Menschen. Fleischkost macht den Menschen unsensibel und grob. Sie regt die Leidenschaften an und macht den Verstand träge. Ein Fleischesser kann weder ein Philosoph noch ein Weiser sein. Sein Verstand ist derart dumpf, daß er weder die Probleme dieser noch der anderen Welt lösen kann.
Eine vegetarische Ernährung macht den Verstand aktiv, subtil und scharf. Die vegetarische Ernährung ist dem erhabenen Denken und der Konzentration auf das Göttliche in hohem Maße förderlich. Sie schenkt eine größere Vitalität als eine Ernährung mit tierischen Nahrungsmitteln.“
Das heißt, im wesentlichen ohne Fleisch, Fisch, Eier, Zwiebeln und Knoblauch. Ebenso gehören dazu Zucker und weißes Mehl.
Nikotin, Alkohol und Kaffee sind absolut tabu.
Mit Kaffee habe ich allerdings das größte Problem, gefolgt von Fleisch und Fisch.
Mit Nikotin und Alkohol habe ich null Problem.
Ich dachte mir, dass ich das in kleinen Schritten angehe und jetzt mit den tierischen Produkten anfange. Den Kaffeekonsum habe ich erst mal gedrosselt.
Übrigens liegt die erste fleischfreie Woche hinter mir. Dabei geht es mir bis jetzt ausgezeichnet und ich vermisse noch nichts.
Wenn ich Fisch, Fleisch und Wurst sehe, konzentriere ich mich auf die Tiere, die das einmal waren und dass ich das eigentlich nicht möchte, dass diese getötet werden und dass das jetzt mein Beitrag ist, diese Tiere am Leben zu erhalten, bzw. dass gar nicht erst so viele Tiere gezüchtet werden.
Noch fühle ich mich stark, durchzuhalten, aber wie kann ich ein wackeln oder umfallen von Anfang an ausschließen?
Viele Grüße
Leia