Hallo,
- wie schon einige geschrieben haben, muß zunächst festgestellt werden, ob der Punkt P in der Ebene des Parallelogramms ABCD liegt.
Das kann man prüfen, indem man z. B. den Vektor P-A betrachtet. Wenn dieser in der Ebene des Parallelogramms liegt, muß er eine Linearkombination von zwei (einander nicht gegenüberliegenden) Seitenvektoren des Parallelogramms sein, z. B. von B-A und D-A.
Dies wiederum ist dann der Fall, wenn es zwei Parameter c1 und c2 (reelle Zahlen, jeweils 0) gibt, so dass gilt:
P-A = c1 * (B-A) + c2 * (D-A)
Um zu sehen, ob die beiden Parameter existieren, gewinnt man aus dem Vektorgleichungssystem durch komponentenweise Betrachtung ein lineares Gleichungssystem und löst dieses nach c1 und c2 auf.
Wenn es keine Lösung gibt, Liegt P nicht in der Ebene des Parallelogramms.
Es bietet sich auch an, erst einmal zu überprüfen, ob die gegebenen Punkte überhaupt ein Parallelogramm bilden.
- Um nun zu überprüfen, ob P innerhalb des Parallelogramms liegt, betrachtet man die Lage von P der Reihe nach in Bezug auf jeden der vier Eckpunkte. Der Vektor vom Eckpunkt zu P muß sich in jedem Fall als spezielle Linearkombination von anliegenden Seitenvektoren darstellen lassen. Zum Beispiel muß P-A eine spezielle Linearkombination von D-A und von P-A sein.
Sei z. B. P-A = c1 * (B-A) + c2 * (D-A).
P liegt genau dann innerhalb der Fläche zwischen den beiden Seitenvektoren, wenn zwei nichtnegative reelle Parameter c1 und c2 existieren, durch welche die Vektorgleichung erfüllt wird.
Wieder stellt man ein lineares Gleichungssystem auf und löst dieses nach c1 und c2 auf. Sind beide Lösungen positiv, liegt P innerhalb der Fläche zwischen den beiden Seitenvektoren.
Eine analoge Betrachtung muß nun noch für jeden der drei anderen Eckpunkte angestellt werden. P liegt genau dann innerhalb des Parallelogramms, wenn er viermal innerhalb der Fläche zwischen den jeweils anliegenden Seitenvektoren liegt.
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