Veneer oder bleichen?

Hallo,

Ist es sinnvoller einen grau gewordenen-wurzelbehandelten Schneidezahn zu bleichen (wäre nicht das erste mal, Wurzelbehandlung liegt etwa 16 Jahre zurück) oder ein Veneer machen zu lassen?

Oder gibt es noch andere Möglichkeiten? Es ist ein rein ästhetisches Probelem.

Und wie läuft das mit den Kosten, wenn der ursprüngliche Unfall, der zum Verlust des Zahns führte ein Schulunfall war, und über die Gemeindeunfallversicherung lief? Zahlen die da heute auch noch für solche (eitelkeits)Spätfolgen?

Danke
Babel

Ist es sinnvoller einen grau gewordenen-wurzelbehandelten
Schneidezahn zu bleichen (wäre nicht das erste mal,
Wurzelbehandlung liegt etwa 16 Jahre zurück) oder ein Veneer
machen zu lassen?

Ich weis nicht, ob man wurzelbehandelte (tote) Zähne mit Veneers überkleben kann/sollte - die brechen wohl früher oder später weg :-/ Vermutlich müsste da grad ein (Titan-) Implantant rein. Bleichen geht scheinbar nicht mit „normalen“ Methoden, bei Wurzelbehandelten muss das Loch nochmals geöffnet werden und ein andere Bleichmittel reingespritz werden wie man mir sagte…

Hallo Roger

Ich weis nicht, ob man wurzelbehandelte (tote) Zähne mit
Veneers überkleben kann/sollte - die brechen wohl früher oder
später weg :-/

mir ist gesagt worden, das es eben diese beiden möglichkeiten gibt

Vermutlich müsste da grad ein (Titan-)
Implantant rein.

Na also so weit würde ich nicht gehen. Der Zahn hält ja bombig, und das wird wohl auch noch ne ganze Weile so bleiben. Da wäre ja die ganze „Erhaltungs-Folter“ für die Katz (mit 9 Jahren ist sowas einfach Folter)

Bleichen geht scheinbar nicht mit „normalen“
Methoden, bei Wurzelbehandelten muss das Loch nochmals
geöffnet werden und ein andere Bleichmittel reingespritz
werden wie man mir sagte…

ja genau so wird das gemacht, wurde auch schon (mindestens)2 mal gemacht, aber nach ner Weile wirds immer wieder grau :frowning:

hi babel!

kann zur eigentlichen frage nur bedingt was sagen.

mein oberer schneidezahn hat nach ca. 15 jahren schlapp gemacht (wurzelkanal wurde wohl nicht richtig geschlossen, wildfleisch ist in den zahn gewachsen und hat ihn von innen zerfressen). er musste raus und wurde durch ein implantat ersetzt. lange und vor allem kostspielige sache!

aber: auch bei mir war es damals ein schulunfall und die guv hat nach anfänglichem mucken alles bezahlt! kommt sogar für die jährlichen kontrolluntersuchungen auf!

falls es bei dir irgendwann mal soweit sein sollte (wünsche dir natürlich, dass der fall erst gar nicht eintritt), lass dich nicht mit einer „brücke“ abspeisen. das wollten sie bei mir nämlich auch machen. aber mein zahnarzt hat nicht locker gelassen und letztendlich wurde es genehmigt.

also lass deinen zahnarzt auf jeden fall einen antrag zur kostenübernahme bei der guv stellen.
bei mir war es damals etwas schwierig, überhaupt wieder an die daten dran zu kommen - hat aber dann doch noch geklappt.

viele grüße
tanja

Servus Babel,
wenn das Bleichen klappt und eine zufriedenstellend lange Zeit Ruhe ist, halte ich es für die Methode der Wahl. Alle anderen Methoden sind ja dann immer noch möglich. Meine Erfahrungen mit Veneers sind im Falle stark verfärbter wurzelbehandelter Zähne nicht gut - weil die Veneers so schön transparent sind, schlägt der dunkle Untergrund doch meistens durch. Eine Zirkonoxid-Krone (z.B. System LAVA; 3M-ESPE) ist da schon besser, oft tut es aber auch eine Metallkeramikrone. Wichtig ist in allen Fällen, wo der Zahn drin bleibt ein bakteriendichter, adhäsiver Verschluß des Wurzelkanaleingangs. Am besten natürlich schon in der richtigen Zahnfarbe.
Die GUV ist durchaus noch im Obligo, auch nach so langer Zeit.

Kai

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Hallo Babel,

Aufhellen ist sicher die substanzschonendste Methode. Für eine Verblendschale oder gar Krone muss der Schmelz abgeschliffen werden - und ist unwiederbringlich verloren.

Allerdings - das hast Du ja auch schon erlebt - gerade bei devitalen (also „toten“) Zähnen gibt es immer wieder mal Rückschläge - der Zahn wird wieder dunkler. Da hilft nur die Wiederholung der Aufhellung, was aber durchaus möglich und erfolgversprechend ist.

Sollte irgendwann doch eine Verblendschale angefertigt und aufgeklebt werden, kann übrigens dennoch der Zahn - wenn er dunkel durchscheinen sollte - wieder aufgehellt weden. Die Peroxide, welche die Aufhellung bewirken, diffundieren von innen heraus (aus der Zahnhöhle, wo das Aufhellungsmittel eingebracht wurde) durch die Zahnsubstanz und wirken. Dazu ist übrigens ein Präparat „Opalescence Endo“ besonders zu empfehlen, wirkt in 1-3 Tagen.

Eine verblendete Metallkrone wird zwar die Farbe des Zahnstumpfes restlos ausblocken, aber dann ist der Zahn auch absolut nicht mehr lichtdurchlässig. Das sieht im sichtbaren Bereich auch nicht immer so toll aus.

Lieben Gruß
Dantis

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