Die Durchblutungsstörungen in meinen Beinen sollten durch Mini-OPs ambulant beseitigt werden , dazu waren vier Termine im Mai 2011 anberaumt worden.
Das Ergebins:
Alle prognostizierten Vorteile
-Vermeidung kostenaufwendiger Krankenhausaufenthalte
-Vermeidung höherer Behandlungskosten
sind ins Gegenteil gewendet worden.
Ich bekam eine beidseitige Lungenembolie, musste 10 Tage im Krankenhaus verbringen und bin dem Tod nur knapp entronnen.
Ich bin muss jetzt ständig Marcumar nehmen.
An den Beinen treten alle negativen Symptome auf, die durch die OPs beseitigt werden sollten.
Soweit der medizinische Aspekt, dazu kommt ein finanzieller.
Für diese ergebnislosen Leistungen, die noch alles verschlimmert haben, berechnet der Arzt rund 80% mehr Dieselbe GoÄ-Ziffer mit Steigerungssatz 4,5 gegenüber 2,5 in 2007.
Daß bei einer Operation etwas schief gehen kann, ist mir völlig klar, aber 80 % mehr will mir nicht einleuchten. Was kann man dagegen tun?
Du kannst zum Beispiel Deine Krankenkasse auf den erhöhten Satz aufmerksam machen, denn sie ist es, die diese erhöhten (und Deiner Meinung nach überhöhten) Kosten zu tragen hat.
Hallo,
Zur Sicherheit gleich mal voran: Ob das rechtlich in Ordnung ist, weiss ich nicht. Aber ich denke die Richtung müsste stimmen.
Bei der Operation handelt es sich in der Regel nicht um einen Werkleistungsvertrag. Deshalb muss man auch zahlen, wenn das Ergebnis nicht wird, was man sich erwartet / erhofft hat. Es gibt in der Medizin selten Werkleistungsverträge. (z.b. Schonheitsoperationen, wobei dann auch das Problem ist, was „schön“ danach ist).
Der Steigerungssatz ist manchmal nach dem Aufwand berechnet. Wenn eine Operation normal verläuft gibt es z.b. den 2,3 fachen Satz. Sind mehr komplikationen zu beachten oder aufgetreten gibt es den höheren Satz, z.b. 4,5 fachen. Die Höchstsätze sind in der GOÄ festgelegt.
Nach außen sieht das ganze etwas problematisch aus. Man muss mehr zahlen, weil eine Komplikation aufgetreten ist, und das Ergebnis schlechter ist, als man erwartet hat…
Faktorsteigerungen über den 3,5 fachen Satz bedürfen einer genauen Begründung. Je nach Komplikationen wird der Satz gesteigert, aber nie ohne Begründung. Ist die Begründung ausreichend, werden die Kosten von der Privaten übernommen.
Ein Leib Brot hatte 2007 auch weniger gekostet als jetzt.
Punkt 1 und 2 deiner mail sind abgehakt, obwohl die kasse 4,5 nicht akzeptiert hat.
Punkt 3 fand ich ein wenig zynisch, bitte nimm es mir nicht übel.Ein laib brot kostet 2011 (nach unterlagen des statistischen bundesamtes) ca. 12 % mehr als 2007. Da sind doch 80% wirklich soviel, dass man sich aufregen kann,schließlich sind unsere gehälter auch nicht in diesem maße gestiegen.
mfg
okosan