Venenverhärtung

Hallo Leute,

weiter unten ist ein Artikel über Venenverhärtung. Der Mensch spritzt sich intravenös Drogen und jetzt ist bei ihm etwas Verhärtet.

Ein User hat ihm geantwortet das sich Vernarbungen bilden können die bis zur Thrombose zur Lungenembolie entwickeln können.

Jetzt wollte ich gerne wissen, wie das ist wenn ein Arzt einem Blut abnimmt oder intravenös Medikamente gibt. Oder wie ist das bei einem Diabetiker der sich jeden Tag Insulin spritzen muss?

Gibt es da auch Vernarbungen oder andere schlimme Sachen?

Liebe Grüße Zuu83

Hallo,

auch bei der Blutentnahme und intravenösen Medikamentengabe verletzt man die Venenwand und dies führt zu Mikrovernarbungen. Auch hier kann es zur Venenentzündung und Vernarbung, Abszeßbildung bis hin zur Thrombose kommen… Natürlich in gewisser Abhängigkeit von Hygienemaßnahmen (Desinfektion, den Zugang nicht länger als nötig liegen lassen uws.), Häufigkeit des Anstechens, aber auch der Medikamente die man erhält… So gibt es Medikamente, die die Venenwand sehr stark reizen… und sogar Medikamente, die man aus diesem Grund nur in eine zentrale Vene applizieren darf.

Ein Diabetiker spritzt sich sein Insulin meist subcutan. Man empfiehlt auch Diabetikern die Einstichstelle zu desinfizieren, um möglichst keine Keime durch den Stich zu verschleppen. Auch sollte jedes Mal eine andere Stelle hergenommen werden, um Verhärtungen der Haut zu vermeiden.

Viele Grüße,
(B)Engel

Hallo,

jede venöse Injektion bedeutet eine Verletzung für die Vene. Diese verheilt mehr oder weniger narbig. Das behindert dann u.U die Venenklappen bei ihrer Arbeit, nämlich dafür zu sorgen, dass kein Blut in umgekehrter Richtung zurückfliessen kann. Bei häufiger Verletzung kann sich die Vene aufgrund des Narbengewebes auch entzünden und/oder komplett verschliessen.
Diabetiker injizieren sich das Insulin subkutan also unter die Haut ins Unterhautfettgewebe nicht intravenös.
Andere schlimme Sachen könnten auch beim Arzt passieren aber das Risiko ist doch um einiges geringer, als wenn sich ein Drogenabhängiger selbst „behandelt“
http://www.google.de/search?hl=de&newwindow=1&client…

Gruß
Maja

Hallo Zuuu83,

hier ist der intravenös drogenkonsumierende Mensch. Zu Deiner Frage, ob beim Arzt auch schlimme Dinge mit den Venen geschehen können, will ich Dir nur sagen: Ja, und wie! Hier ein Beispiel: Mir wurde mal eine Infusion gelegt und der daraus resultierende Bluterguss reichte vom Handgelenk bis zur Armbeuge-das ist mir selbst beim Spritzen noch nicht gelungen- und hat noch dazu ziemlich weh getan, was ich von meiner derzeitigen selbstverschuldeten Venenverhärtung nicht behaupten kann. Es hat fast einen Monat gedauert, bis die Vene nicht mehr schmerzte. Auch Ärzte können also mal pfuschen.

Gruß
Rohy

Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten. Alles klar jetzt weiß ich besser bescheid. Ich wusste nicht das es da unterschiede gibt zwischen intravenös und subkutan. Das habe ich nämlich noch nie gehört.

Liebe Grüße zuuu83