Ein begutachteter Ventilator KXE 050 hat eine installierte Motorleistung (Typenschild) von 55 kW. Der Motor läuft ca. 8.000 h im Jahr.
Bei der Datenerhebung wurde eine Leistungsaufnahme von ca. 65% der Typenschildleistung gemessen.
Der maximale Förderstrom bei maximaler Leistungsaufnahme beträgt laut Typenschild 8 m³/s (480 m³/min). Im Zuge einer Überprüfung wurde ein Förderstrom von 5,4 m³/s (324 m³/min) bei einer Leistungsaufnahme von ca. 40 kW gemessen.
Zieht man die Ventilatorkennlinie für den KXE heran, so stimmt die Leistungsaufnahme unter Heranziehung der Kennlinie bei gemessenem Volumenstrom von 324 m³/min mit der Vor-Ort Messung in etwa überein.
Der Ventilator ist ungeregelt (kein FU, keine Drosselung, keine Drallregelung).
Brauche ich noch andere Informationen um Aussagen
bezüglich etwaiger Energieeffizienzmaßnahmen treffen zu können?
• Aus meiner Sicht ist die notwendige Fördermenge und deren Änderung über die Zeit notwendig, oder?
• Weiters ist die notwendige statische Förderhöhe (Druck) für die Anlage notwendig. Erst dann kann man sagen wie viel z.B. eine Drehzahlregelung an Energieeinsparung tatsächlich bringt, oder?
Welche Schlüsse kann man aus diesem Sachverhalt ziehen?
• Ist der Ventilator überdimensioniert?
• Hat sich der Betriebspunkt verändert (der Rohrwiderststand erhöht) und sich somit ein geringerer Volumenstrom eingestellt?
also wenn Sie die Kennlinien für den Ventilator schon haben, dann sind dort auch die Kurvenschare für die Wirkungsgrade eingezeichnet.
Mann sollte den Betriebspunkt des Ventilators in den Bereich des besten Wirkungsgrades legen, dies ist nicht der Punkt des Max. Volumenstroms.
Eine Drehzahlanpassung über FU ist nur sinnvoll bei Wechselden Betriebspunkten. Ist der Betriebspunkt fest ist eine Drehzahlanpassung über die Reimenscheibenpaarung effizienter.
Ich hoffe das ich Ihnen damit weiter geholfen habe.
Danke Ihnen für die sehr informative Antwort. Das Problem ist nur, dass das wohl alte Ventilatorkennlinienblatt nur eine Kurve für die Druckhöhe und eine Linie für die Leistungsaufnahme zeigt. Leider aber keine Angabe zu den Wirkungsgraden! Es sieht so aus als ob die Angabe des Fördervolumens den optimalen Betriebspunkt entspricht.
Aber es wäre sicherlich leichter zu diskutieren, wenn ich Ihnen die beiden Blätter schicken könnte.
Hallo und guten Tag,
also Sie überlegen evtl. Energiesparmaßnahmen?
Prinzipiell läßt sich Energie nur sparen, wenn man mit einem FU die Drehzahl vermindert,
aber das geht natürlich einher mit einer Verringerung derLuftleistung und der Druckes.
Die Frage, ob die Anlage noch funktioniert bei weniger Luftleistung kann ich nicht beurteilen.
Haben Sie mal den Druck gemessen? Vielleicht hätte ein neuerer Ventilator einen besseren Wirkungsgrad. Umdas zu überprüfen, brauchte man den Arbeitspunkt,
also 20.000 m3/h bei …?? Pa