Hallo erstmal,
- Unfallversicherung: Ab welchem Alter? Ist da automatisch
auch Invaliditätsversicherung (wenn Invalidität z.B. durch
Krankheit, nicht durch Unfall verursacht wird)? Worauf muss
man da achten?
Eine Unfall-Versicherung ist auch schon für Säuglinge sinnvoll (Absicherung der finanziellen Risiken bei Unfall) diese kann wahlweise mit einer monatlichen Rentenleistungen aufgestockt werden. Diese unterteilt sich in zwei mögliche Formen: a)Unfallrente (nur bei Unfall) oder b) Kinder Invaliditätsrente (auch bei Krankheit, aber erst abzuschließen nach dem ersten Lebensjahr, da erst dann der Gesundheitszustand klar zu erkennen ist)
- Haftpflichtversicherung: schon mal abgedeckt durch die
Familienhaftpflichtvers.
Nein und Ja. Solltet ihr eure Aufsichtspflicht verletzen, dann ist Sie abgesichert. Seid Ihr mit im Raum und das Kind wirft von Oma die Vase runter–>:stuck_out_tongue_winking_eye:eck gehabt. Kinder unter 7 Jahren (im Straßenverkehr unter 10 Jahren) können für ihre Taten nicht verantwortlich gemacht werden und der Geschädigte kann nichts machen. Er bleibt auf seinen Kosten hängen. Für euch nicht schlimm, aber was macht ihr, wenn wirklich die Vase von der Oma, Nachbarin, Freundin, etc war. Meistens greift man doch noch in den eigenen Geldbeutel.
- Finanzielle Absicherung bis zur Volljährigkeit: was
rentiert sich eher?
- Geld in einem Aktienfonds langfristig ablegen - bringt wohl
mehr Zinsen als eine LV über 18 Jahre, das Geld ist aber
blockiert und das Kind kann es im Notfall nicht früher
bekommen - richtig?
- LV der Eltern zu Gunsten des Kindes oder des (nichtverh.)
Partners? Wo sind da die Unterschiede? Zahlen Versicherungen
dann das Geld direkt an ein minderjähriges Kind aus oder
bedarf es eines Vormundes?
- Ausbildungsversicherung? Wie hoch sind da die Zinsen? Wie
flexibel sind die Versicherungen? Was ist, wenn alles gut geht
und finanzierbar ist, nach welcher Laufzeit wird ausbezahlt,
kann man das bei Abschluss bestimmen?
Ob du dich für eine Aktienanlage (spekulativ), Rentenfonds (weniger spekulativ), Banksparplan oder LV (sicher ist sicherr) entscheidest, liegt bei dir. Macht euch eine Prioritätenliste, in der ihr eure Anforderungen an eine Anlage klar definiert und dann könnt ihr euch die Annlage aussuchen. Z. Bsp. Sehr wichtig ist mir die Renditechance, dafür bin ich bereit auch mal kurzfristige Schwankungen in kauf zu nehmen…
Die LV wird bei Tod der versicherten Person (Ehemann,Freund ist absolut egal) Beitragsfrei gestellt und die Versicherung zahlt die Beiträge weiter, sodaß der Betrag zum vereinbarten Zeitpunkt ausbezahlt wird. Diese variante kennt MW nur die LV. Die ist dafür aber leider nicht so flexibel (Aktien kann ich dann verkaufen, wenn der Kurs für mich O.K., eventuell auch schon Jahre früher)
Zinsen für die LV liegen bei 3,25% (bis 01.01.04-> dann 2,75%) zzgl. eventueller Gewinne. Banksparpläne und sonstige Anlage z.Zt. auch so in dem Levenl. Aktien und Rentenfonds???Risiko, mal so, mal so!
- Zusatz PKV wenn Eltern GK-versichert?
Krankenhauszusatzversicherung für eine freie Krankenhauswahl und freie Arztwahl. Zusatztarif für Brillen oder Zähne?? Naja, ich weiß nicht ist Geschmackssache.
- Was habe ich vergessen?
Wer soll das bezahlen???
Bitte achtet darauf, das die monatlichen Beiträge überschaubar bleiben, oder so flexibel sind, das ihr nicht in Druck kommt die Absicherungen zu bezahlen. Ich weiß selber, das man für sein Kind nur das beste will, aber es muß alles bezahlbar bleiben, denn Kosten hat man meistens schon genug.
Ich selber hab die Haftpflicht aufgestockt (14 Euro mehr), die Unfall gemacht (kleine Grundsumme mit Dynamik und Rentenzahlung, die ich jetzt umwandle in eine Invaliditätsrente 18 Euro p. Monat) und das wars. Finanziell haben wir Rücklagen (Studium, etc) Oma’s und Opa’s legen auch was zur Seite. das muß reichen. Wenn wir noch was über haben, tun wir das auf unsere Geldmarktkonto und fertig.
Gruß
Martin