Hallo,
Was haltet Ihr von der Forderung der ver.di nach der „3 vorm
Komma“?
Diese Forderung ist für den gesamten Bereich ÖD eine Frechheit. Während allen anderen Bevölkerungsschichten Einbussen zugemutet werden, soll eine drei vor das Komma. Sie ist zwar nicht realisierbar, aber, selbst 1 % ist angesichts der Lage zuviel.
Andererseits sollte auch gesehen werden, dass in den unteren Lohn- und Gehaltsgruppen das Einkommen miserabel ist und diese Gehaltsempfänger in Zeiten mit weniger Arbeitslosen als heute als „dumm verspottet werden“ wenn sie „für dieses Geld beim Staat arbeiten“. Diese unteren Gruppen sind leider - heute bei der Post, bei der Bahn, bei der Telekom (diese übernehmen meist die Tarife des heutigen ÖD) oder in den Kommunen eben auch von Arbeitslosigkeit betroffen.
Die Frechheit ist, dass das diese Forderungen eben auch denen vor allem zugute kommen, die ohnehin schon das Drei-Vierfache der unteren Einommen verdienen.
Wir sollten uns daher Gedanken machen, ob nicht ab einer gewissen BAT-Gruppe oder einer A-Gruppe , B-Gruppe ohnehin eine Gehaltserhöhung grundsätzlich ausfallen muss. Andererseits. Wie erkläre ich jemand, sei es im ÖD, einem Rentner, einem Arbeitslosen, dass sie sparen sollen, während die „Brüllaffen in Landtagen und im Bundestag“ sich gegenseitig selbst Ghälter erhöhen. Das beste Beispiel sind Kuhn und Roth. Die Grünen zahlen den Parteivorsitzenden zu wenigen, deshalb hat man mit allen Mitteln versucht, das Doppelmandat einzuführen, damit Raffgier der beiden durch Steuenr finanziert wird. Nun erkläre jemand einer Putzfrau im ÖD, dass sie sparen muss, dass sie verzichten muss, weil der Staat sparen soll, aber deren Mandats -Träger mehr Geld wollen, weil entweder alles teurer ist oder weil sie mehr verdienen müssen.
Ist es wirklich möglich, dass diese ohnehin schon durch
zahlreiche Sonderregelungen in exponierter Stellung
richtig, in exponierter Stellung. Diese hat weder eine Krankenschwester, weder eine Reinemachefrau, weder ein Mitarbeiter der Müllabfuhr.
befindliche Gruppe Arbeitnehmer in diesen Zeiten ernsthaft
solche Forderungen stellt?
Was für ein Zeichen soll hier gesetzt werden? Angesichts von
echten 6,5 Mio. Arbeitslosen, weiteren 100.000 Entlassungen
allein bei Siemens, HP und ABB bis Ende Q1/03 und einer
Rezession im Lande fordern die Damen und Herren aus dem ÖD
noch mehr Geld, obwohl sie allein schon für die vom
Steuerzahler garantierten Arbeitsplätze 3% ihres Gehaltes an
die Solidargemeinschaft zurückzahlen sollten, anstatt sie noch
mehr zu belasten.
Ist auch im ÖD eine Aussperrung möglich?
Theoretisch ja, in der Praxis völlig unrealistisch.
Gruss Günter