Ich bin 25 J., weibl. und habe keine Vorerkrankungen, Schwangerschaft ausgeschlossen.
In der letzten Zeit musste ich feststellen, das ich kein Hunger-o. Durstgefühl mehr habe. Dementsprechend vergesse ich das Trinken und Essen sehr oft. Ich habe jetz in den letzten 8 Wochen 20 Kilo abgenommen und es wird immer mehr obwohl ich mich schon zum Essen zwinge.Mir wird schlecht wenn ich schon Essen riche oder sehe.
Trinken tue ich im Moment ca 300-600 ml täglich mehr schaffe ich meist nicht.
Ich habe keinerlei körperlichen Beschwerden und fühle mich auch sonst sehr gut.
Mein Schlaf hat sich sehr verändert, da ich kaum schlafen kann ich fühle mich aufgedreht und platze fast vor Energie.
Aktuell schlafe ich ca. 1,5-2 Stunden täglich.
Ich war bereits beim Hausarzt, aber der konnte mir leider nicht weiterhelfen, meine Blutwerte sind alle im Normbereich (Vitamien und Salze leicht vermindert).
Kann mir bitte wer einen Tip geben, was ich tun könnte oder wo ich mich hinwenden kann, da ich glaube das es so nicht mehr lange weitergehen darf.
wie ist es mit Deiner Arbeitsfähigkeit? Du schreibst, „Stimmung prima“ - ist sie gehoben, also nicht nur recht gut, sondern einfach toll? Hast Du viele gute neue Einfälle? Bist Du voller Tatendrang und setzt Deine Ideen auch um?
Falls das so in etwa zutrifft, geh am besten zum Psychiater; ich meine das ernst und finde auch Deinen Gewichtsverlust sowie Dein unterdurchschnittliches Schlafbedürfnis bedenklich. Diese beiden Tatsachen mußt Du ihm zuerst sagen.
Auch wenn Du es vielleicht überflüssig findest, tu es und so bald wie möglich.
Meine Stimmung ist einfach Spitze, ich habe jede Menge Ideen wobei ich die meisten auch in sehr kurzer Zeit umsetze.
Weiterhin ist mir aufgefallen, das ich eigendlich keine Grenzen mehr habe oder sehe wie mann es nimmt.
Was ich jetz nicht verstehe ist warum das was mit meinem Schlaf und dem Essen zu tun haben soll?
Ich meine es hat doch seine Vorteile wenn mann gut drauf ist und sehr energievoll ist, wesshalb soll mann deshalb zu einen Psychiater gehen?
Was hat das damit zu tun ?
bin zwar kein Fachmann, aber ich denke, semperidem
spielt da auf die Möglichkeit an, das sich da sowas wie eine Manie bei Dir eingestellt hat. Zumindest passt Deine Beschreibung, was Dein Hochgefühl und Schlaf- und Essstörungen angeht, auf den ersten Blick zu diesem Krankheitsbild.
Typisch wäre jetzt nur noch, dass Du diese Möglichkeit und einen entsprechenden Arztbesuch für völlig unnötig hältst und komplett ablehnst…
Gut ist, dass Du merkst, das da irgendwas nicht stimmt! Also handele und nimm (professionelle) Hilfe an, das kann nicht schaden. Je früher, desto besser, sowas sollte man nicht „verschleppen“.
wenn ich deine anfrage hier mit deiner antwort an Yedi(psychologie - nachtaktivität) zusammenbringe, habe ich den eindruck, dass du aktivität mit stress verwechselst. du machst auf mich den eindruck, als wenn du gar nicht mehr abschalten kannst…total „überdreht“.
du bist in einem „euphorischen“ zustand der dich denken lässt, alles wunderbar zu meistern.
2 std. schlaf reichen nicht aus um sich zu regenerieren. der körper zeigt erste anzeichen (kein hunger, durst, abnehmen).
das kann im jungen alter einige zeit so weggesteckt werden ehe der zusammenbruch folgt.
obwohl du sagst dir geht es gut merkst du:
ich glaube das es so nicht mehr
lange weitergehen darf.
deine innere stimme hat recht.
entweder du findest hilfe innerhalb der familie indem du aufgaben abgeben kannst und dich so entlastest - oder, wenn du keinen weg siehst, such dir, z.B. über ein offenes gespräch mit deinem hausarzt, hilfe von aussen.
Schalte deinen Verstand ein! Dir geht es nicht spitze!
du hast kein Hunger-o. Durstgefühl
du hast in 8 Wochen 20 Kilo abgenommen!
du schläfst nur noch 1-2 Stunden!
du nimmst keine körperlichen Grenzen mehr wahr!
Versuche mal dein euphorisches Gefühl auszublenden und nur diese Fakten dort zu sehen. Das sind sehr ernst zu nehmende Symptome, die dringend einer Abklärung bedürfen.
Ein Neurologe / Psychiater gehört da sicherlich zu den Fachärzten, die man aufsuchen sollte. Zunächst übrigens, um mögliche organische Ursachen in dem Gebiet abzuklären.
Dabei ist es letztlich fast wurscht: Nichtstun ist in jedem Fall schädlich. Entweder, weil eine ernstzumehmende Krankheit nicht behandelt wird - oder weil du durch dieses Verhalten / den Zustand deinen Körper ruinierst - oder Beides.
ich habe alle Postings durchgelesen. Die Frage, die sich mir als Außenstehende nun stellt: Wohin soll Gübelgirl sich denn jetzt am besten wenden? Wer ist erster Ansprechpartner, der weitervermittelt? Wie sieht Plan B aus, wenn z.B. der Hausarzt kein Problembewußtsein für diesen speziellen Fall entwickelt?
Und es besteht kein Zweifel, dass er was finden wird. Sie hat auch eine Bedienungsamleitung bekommen: Hingehen und sagen, dass sie das Gefühl hat, keine Grenzen zu kennen und keinen Schlaf zu brauchen, dass sie aber nichts essen und trinken kann und schon stark abgenommen hat. Insofern braucht es auch keinen Plan B. Selbst ich kann hier eine Euphorie / Manie feststellen.
Suche Dir bitte Dein Bundesland raus und rufe eine dieser Nummern an.
Was hast Du zu verlieren? Wenn Du tippeditopp psychisch auf der Spur bist, schicken sie Dich wieder heim, wenn nicht, kriegst Du Hilfe.
Bitte mach das noch heute.
Ein Neurologe / Psychiater gehört da sicherlich zu den
Fachärzten, die man aufsuchen sollte.
Es schadet nichts, wenn der Psychiater auch Neurologe ist, aber ganz klar ist ein Psychiater der richtige Ansprechpartner. Sollte er eine Abklärung neurologischer Ursachen für sinnvoll halten, wird er das veranlassen.
Es sind hier zwei Brillen gefragt (die in dem Fall auch auf einer Nase sitzen können), weshalb ich auch beide genannt habe.
Die eigentlich erforderliche Weiterempfehlung von Psychiatrie zur Neurologie ist (wie umgekehrt auch) übrigens leider nicht selbstverständlich, sondern bleibt manchmal auch aus bzw. folgt zu spät.
Insofern ist das Durchstreichen schlicht überflüssig.
ich wollte dich ja nicht angreifen. Ich habe nur eingehakt, weil viele den Unterschied zwischen Neurologe und Psychiater nicht kennen. Dass Du ihn weißt, ist mir klar, aber die Fragestellerin vielleicht nicht, und den Psychiater würde ich für sie für die erste Adresse halten. Irgendwo muss sie ja anfangen.
Es sind hier zwei Brillen gefragt (die in dem Fall auch auf einer Nase sitzen können), weshalb ich auch beide genannt habe.
Die eigentlich erforderliche Weiterempfehlung von Psychiatrie zur Neurologie ist (wie umgekehrt auch) übrigens leider nicht selbstverständlich, sondern bleibt manchmal auch aus bzw. folgt zu spät.
Ja, der alte Nervenfacharzt hatte auch seine Vorteile.
man kann in solcher Situation auch in völliger Erschöpfung landen; das ist für Dich gefährlich - um es gemessen auszudrücken. Außerdem kann man auch z.B. finanziell seine Grenzen überschreiten und damit nicht nur sich selbst ruinieren.
Wenn Du es noch genauer wissen möchtest, mußt Du mich privat anmailen, oder wie das hier in www heißt. Aber zu einem Psychiater zu gehen, würde schon genügen - wenn Du ihm nur das sagst, was Du bisher hier geschrieben hast. Verbrauche nicht so viel Zeit mit Fragen/Antworten. Betrachte Dich als eine Art „Notfall“ - auch wenn Du das bei einem so prächtig erscheinenden Lebensgefühl gar nicht glauben magst.