Veränderung meiner Entfernungswahrnehmung

Hallo!

Schon seit längerer Zeit tritt bei mir in verschiedenen Situationen, insgesamt aber sehr selten (i.d.R. nicht öfter als 1 mal im Monat) eine seltsam anmutende Veränderung meiner Entfernungswahrnehmung auf.

Dabei erscheinen mir alle Elemente meiner Umgebung weiter entfernt als sie es tatsächlich sind - aber nicht chaotisch oder als wäre alles in der selben Entfernung, sondern es ist sozusagen alles relativ zueinander weiter in die Ferne geschoben.
Ein Beispiel zur Illustration: 50cm vor mir steht ein Becher, 1,5m vor mir eine Blumenvase. So erscheint mir der Becher dann 1m entfernt, die Vase 3m.

Mir sind drei Situationen aufgefallen, in denen mir das passiert: Wenn Ereignisse mich persönlich erschüttert haben (zuletzt als ich hörte dass ein naher Verwandter ins Krankenhaus kam - war etwas ernstes, also nicht nur der sprichwörtliche Beinbruch), selten nach einem schlechten Traum sofort beim aufstehen, und einmal passierte es auch als ich über Stunden hinweg sehr fokussiert ein Buch mit relativ kleiner Schrift gelesen hatte.
Das ganze vergeht mal sehr schnell wieder (30min), manchmal dauert es aber auch den ganzen restlichen Tag an.

Vielleicht noch kurz zu meiner Person, falls es hilft: Ich bin 18 Jahre alt, männlich, Schüler, treibe eher selten Sport (1-2x pro Woche), trotzdem nicht übergewichtig und auch keine Krankheiten bekannt. Mein Vater hatte einen Hirntumor, aufgrund dessen wurde ich auch darauf untersucht, wurde allerdings nichts gefunden (wobei ich da auch erst 11 Jahre alt war, evtl. konnten da nicht alle Untersuchungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden?). Wie auch immer.
Falls jemand eine Idee hat, womit das ganze zusammenhängen könnte, würde ich mich sehr über eine Antwort freuen.

lg
Spezi

HAllo, ich will jetzt nicht die Pferde scheu machen

Mein Vater hatte einen Hirntumor,
aufgrund dessen wurde ich auch darauf untersucht, wurde
allerdings nichts gefunden (wobei ich da auch erst 11 Jahre
alt war, evtl. konnten da nicht alle
Untersuchungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden?). Wie auch
immer.

Vielleicht braucht sowas auch etwas Zeit zu reifen, nur weil es offensichtlich eine Tumorart war, die eine Familiäre Belastung naheliegt heißt das nicht dass „Deiner“ auch genau zu dem Zeitpunkt auch schon sichtbar wäre, wie der deines Vaters (sofern du denn überhaupt auch einen solchen entwickelst, aber anscheinend besteht da schon ein gewisses Risiko).

Falls jemand eine Idee hat, womit das ganze zusammenhängen
könnte, würde ich mich sehr über eine Antwort freuen.

Das fragst du noch?

Alternativ kann es auch eine Migräne sein, ein Augenfehler, eine Psychische Kiste oder oder.
Lass es lieber untersuchen, ein Neurologe wäre da schon der richtige Ansprechpartner, da er sich auch ein bisschen mit Augen und Psyche auskennt, um ggf. Überweisungsbedarf zu erkennen.

Gruß Susanne