Ohne groß ins Detail gehen zu wollen, der Hinweis darauf, daß oft der Haupthindernisgrund die Frage ist: Muß sich der Arbeitsmarkt auf mich einstellen oder muß ich mich auf den Arbeitsmarkt einstellen? Die individuelle Antwort auf diese Frage bedingt die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Arbeitssuche. Das Alter ist nur bisweilen ein Hemmnis, kein Hindernis.
Ein „langzeitarbeitsloser“ 50jähriger Akademiker, der vor 4 Jahren noch 4000 brutto verdient hat und nur einen Job im Umkreis von 25km mit diesem Gehalt und akademischem Hintergrund sucht, der wird vermutlich erfolglos bleiben. Natürlich ist es da für ihn einfacher, alles auf den schlechten Arbeitsmarkt und sein Alter zu schieben, als sich selber zr Disposition zu stellen.
Du hattest dich jedenfalls so ausgedrückt als ob die Leute
alle selbst schuld wären wenn sie arbeitslos sind.
Nein, deswegen empfehle ich gerne noch einmal erneut, meine Texte sorgfältig zu lesen.
Aber meine Meinung auch aufgrund eigener Erfahrungen bleibt.
Wer arbeiten will findet nicht unbedingt Arbeit.
Im Endeffekt teilt ihr ja dann sogar meine Meinung in der Hinsicht daß sich der Arbeitsmarkt für viele stark „verschlechtert“ hat.
Klar mag es vielleicht noch Möglichkeiten geben wenn man sich dementsprechend mit Wenig begnügen kann und auch Prekärjobs annimmt.
Habt ihr vielleicht Ratschläge für den 45-jährigen mit Ausbildung Bürokaufmann der 10 Jahre lang in einer Firma als Datentypist arbeitete? Was kann er denn noch tun?
Habt ihr vielleicht Ratschläge für den 45-jährigen mit
Ausbildung Bürokaufmann der 10 Jahre lang in einer Firma als
Datentypist arbeitete? Was kann er denn noch tun?
Um da wirklich etwas sagen zu können, müsste man mindestens seinen Lebenslauf und die weiteren vermittlungsrelevanten Umstände kennen. Und dann müsste man sich vielleicht mal erst ein/zwei Stunden mit ihm unterhalten…
Tut mir leid, aber Schnellschüsse helfen da nicht.
wäre dann vielleicht ein „Coach“ der richtige Ansprechpartner
für ihn?
Könnte sein. Da gibt es gute, und manchmal werden sie vom Arbeitsamt bezahlt. Der Coach findet auch heraus, wo Stärken und Schwächen liegen - besser als das Arbeitsamt.
Ansonsten könnte der Kandidat sich auch eine Selbständigkeit überlegen - wo wohnt er denn?
Erfahrungen wie LeoLo habe ich nicht, auch nicht als Objekt dieses Problems, glücklicherweise.
Was sind denn deine Erfahrungen? Daß die Leute mit 45 noch
toll umgeschult werden und dann in Lohn und Brot kommen? Das
ist eine Illusion.
Erst mal: Vorsorgen in Sachen Weiterbildung/Umschulung sollte man als Arbeitnehmer ggf. selber. Es muss nicht ein 10000 € teures Studium sein wie bei mir, aber eigene Interessen an der eigenen Arbeit oder anderen Gebieten sollte man schon dazu nutzen, sich im Job (wie bei mir) oder bei Bedarf über den aktuellen Job hinaus weiterzubilden.
Du hattest dich jedenfalls so ausgedrückt als ob die Leute
alle selbst schuld wären wenn sie arbeitslos sind.
Bis zu einem gewissen Grad sind viele schon selber mit verantwortlich für die Situation. Neben dem „selber in Frage stellen“, das schon angesprochen wurde, haben Menschen, die heute noch meinen, nur der Arbeitgeber sei für die eigene Fortbildung verantwortlich, den Trend der Jahre „verschlafen“, dass sich jeder selber um seine Kenntnisse kümmern muss.
Aber meine Meinung auch aufgrund eigener Erfahrungen bleibt.
Wer arbeiten will findet nicht unbedingt Arbeit.
Kommt eben drauf an. Datentypist (um Dein Beispiel weiter unten aufzugreifen) ist in einer Zeit von ziemlich ausgereifter Spracheingabe am Computer als Beruf nicht mehr so ganz auf der Höhe der Zeit. Wohin die berufliche Reise dann gehen könnte, hängt stark von den Neigungen der betroffenen Person ab, aber das haben andere schon weiter unten ausführlich geschrieben.
…bewertest Du eigentlich Informationen aus ein und der
selben Quelle als „passend oder unpassend“, „gut oder
schlecht“, „richtig oder falsch“, „wahr oder unwahr“?
Das kommt auf die Information an! Das kannst du doch nicht auf die Quelle beziehen. Die News von Yahoo hier pauschal als unpassend, schlecht, falsch oder unwahr zu bezeichnen ist unseriös.
Deine Meinung nach ist nur die Tagesschau eine seriöse Quelle. Also schalt heut Abend Punkt 8 wieder ein.
Auch dir ein schönes neues Jahr mit ehrlichen Nachrichten aus nur seriösen Quellen.
in Hattersheim. Aber Selbständigkeit kommt für ihn nicht in Frage da
er ein zu hohes Risiko für seine Familie sieht. Außerdem fehlt ihm da die Idee. Und Scheinselbständigkeit wie bei Versicherungsvertretern etc. lehnt er ab.
in Hattersheim. Aber Selbständigkeit kommt für ihn nicht in
Frage da
er ein zu hohes Risiko für seine Familie sieht. Außerdem fehlt
ihm da die Idee. Und Scheinselbständigkeit wie bei
Versicherungsvertretern etc. lehnt er ab.
Er wird aber vielleicht in den sauren Apfel beißen müssen. Abgesehen davon kann er ja die Selbständigkeit ausprobieren und trotzdem weiter nach einer Anstelluung suchen.