Verbeamtung und Krankenkasse

Hallo,

Lohnt sich ein Wechsel zur privaten Krankenkassen, wenn man mit über 40 noch verbeamtet wird (bisher freiwillig gesetzlich versichert)? Wie kann man das überhaupt herausfinden - muss man bei allen Krankenkassen nachfragen, oder sind die Tarife relativ einheitlich? Kann man jederzeit wechseln oder nur sofort nach der Verbeamtung?

Wenn ich es richtig verstehe ist das Prinzip bei Beamten: Die Hälfte aller Arzt- und Krankenhauskosten bekommt man ersetzt, die andere Hälfte trägt man selbst, oder die jeweilige Krankenkasse. Stimmt das?

Mit vielen Grüssen, Walkuerax

Hallo Walkuerax,

dazu sind noch viiiele Fragen zu beantworten:
0.) Wann bist du geboren?
1.) Bist du Beamter des Landes oder des Bundes?
2.) Wie hoch ist Dein Beihilfesatz?
3.) Was müsstest du in der GKV zahlen?
4.) Wie ist der Gesundheitszustand?
5.) Welche Leistungen möchtest Du?
6.) Wann soll der Wechsel erfolgen?


.

Also eine lange Reihe von Punkten, die vorher zu klären sind. Auf der so entstandenen Grundlage kann dir ein Berater einen Überblick aller PKV-Tarife (möglichst mit Beihilfeergänzung!) erstellen. Danach kannst du erst entscheiden, ob es sich für Dich lohnt!

Bei Wunsch bitte ich um einen konkreten Auftrag bei email - es gibt hier und im „echten Leben“ aber noch eine Menge anderer Personen, die das können.

Frank Wilke

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
wenn bis zur Verbeamtung eine Pflichtversicherung bei einer
gesetzlichen Krankenkasse bestanden hat, kann man ohne Einhaltung
einer Kündigungsfrist mit dem Tage der Übergabe der Ernennungsurkunde
von der gesetzlichen Krankenkasse in die Privatkrankenkasse
wechseln. Als bisher freiwillig Versicherter muss man allerdings die
Kündigungsfrist einhalten.
Beim Beihilferecht, das von Land zu Land und zum Bund verschieden
sein kann, bin ich nicht Fachmann genug.
Gruss
Czauderna

Hallo,

Lohnt sich ein Wechsel zur privaten Krankenkassen, wenn man
mit über 40 noch verbeamtet wird (bisher freiwillig gesetzlich
versichert)? Wie kann man das überhaupt herausfinden - muss
man bei allen Krankenkassen nachfragen, oder sind die Tarife
relativ einheitlich? Kann man jederzeit wechseln oder nur
sofort nach der Verbeamtung?

Gerade bei Beamten sind die Tarife der Privaten Krankenkassen nicht einheitlich … und als kleiner Tipp: bei Entscheidung PKV nicht gleich dem Debeka-Vertreter unterzeichnen oder wegen eines leichten scheinbaren billigeren Prämie den sehr jungen Huk-Tarif abschließen :wink:

Es gibt einige Gesellschaften die sind auf den öffentlichen Dienst spezialisiert und bieten Top-Tarife

Wenn ich es richtig verstehe ist das Prinzip bei Beamten: Die
Hälfte aller Arzt- und Krankenhauskosten bekommt man ersetzt,
die andere Hälfte trägt man selbst, oder die jeweilige
Krankenkasse. Stimmt das?

Das ist die Regel, außer man ist verheiratet mit mehr als einem Kind … deshalb setzen sich die Tarife meist aus 30%+20% zusammen … da kann man jederzeit anpassen wenn sich die Beihilfesatz verändert 50% oder 70% oder 80%

Als Beamter trägt der Dienstherr ja mind. 50% so dass es fast immer günstiger ist zur PKV zu wechseln, da man in der gesetzlichen KV (GKV) den Beitragssatz vom Brutto VOLL trägt, also z.B. die 13,5% des Bruttogehalts. Bei 3000 Euro sind das immerhin knapp 300 Euro und soviel kostet die beste PKV nicht (ausser evtl mit Risikozuschlägen).

Gruß, Alexander

Bei 3000 Euro sind das

immerhin knapp 300 Euro und soviel kostet die beste PKV nicht
(ausser evtl mit Risikozuschlägen).

Natürlich fast 400 Euro *gg Kopfrechnen :smile:

Gruß, Alexander

und als kleiner Tipp: bei Entscheidung
PKV nicht gleich dem Debeka-Vertreter unterzeichnen

Neid?

Hallo,

Das klingt ja kompliziert! Ich soll zum 1.10. meine neue Stelle antreten und kurz vorher noch meine Ernennungsurkunde bekommen. Es ist alles sehr plötzlich und sehr knapp kalkuliert gekommen. Die Arbeit wird zumindest zu Beginn sehr stressig sein - ich glaube nicht, dass ich die Zeit haben werde, viele verwaltungstechnische Angelegenheiten zu regeln. Die Vorstellung, jetzt Tarife zu vergleichen von Kassen, deren Namen ich bisher noch nicht einmal herausgefunden habe, ist mir ein ziemlicher Graus.

dazu sind noch viiiele Fragen zu beantworten:
0.) Wann bist du geboren?

1962

1.) Bist du Beamter des Landes oder des Bundes?

Ab 1.10. eines Landes

2.) Wie hoch ist Dein Beihilfesatz?

Was ist ein Beihilfesatz?

3.) Was müsstest du in der GKV zahlen?

Seit mehreren Jahren zahle ich den Höchstsatz (daran wird sich auch nichts ändern)

4.) Wie ist der Gesundheitszustand?

Gut

5.) Welche Leistungen möchtest Du?

Ich weiss gar nicht, welche zur Auswahl stehen

6.) Wann soll der Wechsel erfolgen?

Ist mir relativ egal. Allerdings möchte ich vermeiden, zwischendrin gar nicht versichert zu sein.

Also eine lange Reihe von Punkten, die vorher zu klären sind.
Auf der so entstandenen Grundlage kann dir ein Berater einen
Überblick aller PKV-Tarife (möglichst mit Beihilfeergänzung!)
erstellen. Danach kannst du erst entscheiden, ob es sich für
Dich lohnt!

Verstehe. Kann man sich im Internet einmal grob selbst informieren? Zumindest ungefähr - wie die PKVs heissen und wie hoch die Tarife ungefähr sind? Und was ein privater Berater kostet und welche Leistungen es gibt?

Mit vielen Grüssen, Walkuerax

Hallo,

wenn bis zur Verbeamtung eine Pflichtversicherung bei einer
gesetzlichen Krankenkasse bestanden hat, kann man ohne
Einhaltung
einer Kündigungsfrist mit dem Tage der Übergabe der
Ernennungsurkunde
von der gesetzlichen Krankenkasse in die Privatkrankenkasse
wechseln. Als bisher freiwillig Versicherter muss man
allerdings die
Kündigungsfrist einhalten.

D.h. heisst wohl, wenn man die letzten Jahre den Höchstsatz gezahlt hat, ist man freiwillig Versichert und kann sowieso nicht so schnell wechseln? Ist vielleicht ganz gut, das verringert den Zeitdruck.
Dann sollte man vielleicht zunächst einmal die gesetzliche Kasse fragen, wie es aus deren Sicht weitergeht.

Viele Grüsse und danke, Walkuerax

Hallo,

Es gibt einige Gesellschaften die sind auf den öffentlichen
Dienst spezialisiert und bieten Top-Tarife

Ich vermute, dass Ihr hier keine Werbung machen dürft. Aber, wie kann ich diese Gesellschaften herausfinden?

Wenn ich es richtig verstehe ist das Prinzip bei Beamten: Die
Hälfte aller Arzt- und Krankenhauskosten bekommt man ersetzt,
die andere Hälfte trägt man selbst, oder die jeweilige
Krankenkasse. Stimmt das?

Das ist die Regel, außer man ist verheiratet mit mehr als
einem Kind … deshalb setzen sich die Tarife meist aus 30%+20%
zusammen … da kann man jederzeit anpassen wenn sich die
Beihilfesatz verändert 50% oder 70% oder 80%

Ok.

Als Beamter trägt der Dienstherr ja mind. 50% so dass es fast
immer günstiger ist zur PKV zu wechseln, da man in der
gesetzlichen KV (GKV) den Beitragssatz vom Brutto VOLL trägt,
also z.B. die 13,5% des Bruttogehalts. Bei 3000 Euro sind das
immerhin knapp 300 Euro und soviel kostet die beste PKV nicht
(ausser evtl mit Risikozuschlägen).

Gut, das ist zumindest mal ein Anhaltspunkt. Der Höchstsatz der gesetzlichen ist sogar höher als 300 Euro. Allerdings kenne ich Leute, die bei den Privaten fast 1000 Euro zahlen.

Viele Grüsse,

Walkuerax

und als kleiner Tipp: bei Entscheidung
PKV nicht gleich dem Debeka-Vertreter unterzeichnen

Neid?

DAS kann nur Neid gewesen sein; welche PKV sollte bei seriöser Betrachtung das Wasser reichen können?

1.) Bist du Beamter des Landes oder des Bundes?

Ab 1.10. eines Landes

Welches?

2.) Wie hoch ist Dein Beihilfesatz?

Was ist ein Beihilfesatz?

Lassen Sie sich beraten, (fast) egal wo, um die Grundlange kennenzulernen)!

5.) Welche Leistungen möchtest Du?

Ich weiss gar nicht, welche zur Auswahl stehen

Lassen Sie sich beraten, (fast) egal wo, um die Grundlange kennenzulernen)!

6.) Wann soll der Wechsel erfolgen?

Ist mir relativ egal. Allerdings möchte ich vermeiden,
zwischendrin gar nicht versichert zu sein.

Lassen Sie sich beraten, (fast) egal wo, um die Grundlange kennenzulernen)!

Verstehe. Kann man sich im Internet einmal grob selbst
informieren? Zumindest ungefähr - wie die PKVs heissen und wie
hoch die Tarife ungefähr sind? Und was ein privater Berater
kostet und welche Leistungen es gibt?

Googeln Sie erst mal, was Beihilfe und PKV ist, dann können Sie übnerlegen wie und wo Sie sich versichern!

Dann nenn uns einmal die Aspekte, die einer seriösen Betrachtung genügen!

Thorulf Müller

Dann nenn uns einmal die Aspekte, die einer seriösen
Betrachtung genügen!

Thorulf Müller

Ja, die würde ich auch gerne mal kennen lernen *lach … ich kenne die Gesellschaft und den Beamtentarif der Debeka sehr gut.
Was ich nur nicht gut finde ist, dass die Adressen gleich an die Debeka weitergegeben werden und die Vertreter bei den Beamten sofort auf der Matte stehen. Auch Beamte sollten die Möglichkeit haben umfassend beraten zu werden.

Gruß, Alex

Haben sich da zwei Debekavertreter geoutet? *lach

Haben sich da zwei Debekavertreter geoutet? *lach

Ich denke es ist bekannt, das ich zum koblenzer Verein gehöre, stört es Dich?

Haben sich da zwei Debekavertreter geoutet? *lach

Ich denke es ist bekannt, das ich zum koblenzer Verein gehöre,
stört es Dich?

Also mir war’s bekannt, stört mich gar nicht - habe nur ein einziges Mal eine etwas unschöne Begegnung mit Deinem AG gehabt. Und damit liegt in mit drei anderen Gesellschaften an der absoluten Spitze! :wink:

Macht nur weiter!
Frank