Hallo,
bald, ab dem 1. Januar, können die Verbraucher in mit einer deutlichen Verbesserung ihrer Rechtspositionen ( von rot-grün so beschlossen) rechnen. Garantieansprüche beispielsweise wegen Mängeln einer gekauften Sache können künftig innerhalb von zwei Jahren - statt bisher innerhalb von sechs Monaten - geltend gemacht werden. Bei Schadenseintritt innerhalb der ersten 6 Monate nach Lieferung wird außerdem eine Beweislastumkehr zugunsten der Verbraucher eingeführt. Die Haftung der Verkäufer wird auf Herstellerangaben und fehlerhafte Montageanleitungen erweitert.
Garantieansprüche beispielsweise
wegen Mängeln einer gekauften Sache können künftig innerhalb
von zwei Jahren - statt bisher innerhalb von sechs Monaten -
geltend gemacht werden. Bei Schadenseintritt innerhalb der
ersten 6 Monate nach Lieferung wird außerdem eine
Beweislastumkehr zugunsten der Verbraucher eingeführt. Die
Haftung der Verkäufer wird auf Herstellerangaben und
fehlerhafte Montageanleitungen erweitert.
hi mic,
und eben wegen der vielen schönen änderungen, der unausgeklügeltheit der gesetze, der vielen noch (durch die gericht!) auszulegenden woerter, rechnen die anwälte mit steigenden endverbraucherpreisen von bis zu 7% nur aufgrund der änderungen im gesetz, weil der haendler eher nachbessert, als sich ins risiko eines prozesses zu begeben. allein die tatsache, das haendler nun sicherlich kulanter beim umtausch und nachbessern sind, wird die preise treiben. alles natuerlich im sinne der SPD und der ökos. die treiben ja selber die preise für energie, tabak, getränkeverpackungen, rentenbeiträge, krankenkassen etc. etc. etc.
was soll man da noch zufügen?
achso, klar, hat es schon einer bemerkt: die gewerkschaftsbosse sind auch genau dieselben schw… wie die vorstände in den unternehmen, spendieren sich ersteinmal selber was und danach kommen die anderen.
tatsache, das haendler nun sicherlich kulanter beim umtausch
und nachbessern sind, wird die preise treiben.
…schade, daß du deine für mich absolut logisch und nachvollziehbaren Argumente zur Preissteigerung als Konsequenz der verbesserten Garantieauflagen…
natuerlich im sinne der SPD und der ökos. die treiben ja
selber die preise für energie, tabak, getränkeverpackungen,
rentenbeiträge, krankenkassen etc. etc. etc.
…durch solche Nachsätze selber abwertest…
was soll man da noch zufügen?
Eben: Schade!
achso, klar, hat es schon einer bemerkt: die
gewerkschaftsbosse sind auch genau dieselben schw… wie die
vorstände in den unternehmen, spendieren sich ersteinmal
selber was und danach kommen die anderen.
Genau, es lebe die Vereinfachung und Verallgemeinerung. (Ich habe übrigens selber nix mit Gewerkschaften am Hut und auch keine sonderlich positive Meinung von denen.)
mal ganz davon abgesehen, dass es sich bei der gesetzlichen Änderung der Gewährleistungsfristen um die Umsetzung der EU-Richtlinie 1999/44/EG (http://europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1999/de_399L…) handelt, die für alle Mitgliedsstaaten verbindlich zeitgleich zur Euro-Einführung zum 01.01.2002 in nationales Recht umgewandelt werden muss (also hätte selbst ein Bundeskanzler Stoiber mit Wirtschaftsminister Möllemann so entscheiden müssen, die Verhandlungen über diese Verordnung begannen durchaus noch zur Regierungszeit Kohl), wo liegt eigentlich das Problem?
Garantiefristen in dieser Grössenordnung gibt es weltweit schon länger, in den USA tlw. sogar auf Lebensdauer, ohne dass die Firmen deswegen erhöhte Garantieleistungen oder gar Missbrauch zu beklagen hätten. Sie haben nicht einmal wirtschaftlichen Schaden daran genommen.
Natürlich trifft das u.a. meine Branche (Automobil) erstmal etwas schwerer, da hier Gewährleistung und Kulanz leider etwas häufiger auftritt und noch dazu recht kostenintensiv ist.
Die meisten Handels- und Industrieverbände sind sich aber darüber im Klaren, dass eine Weitergabe evtl. Mehrkosten an den Markt schon allein aufgrund der EU-weiten Umsetzung nicht durchführbar ist. Im Gegenzug ist eine Harmonisierung für den Markt nur positiv, da Wettbewerbsverzerrungen wegfallen.
Ein erfreulicher Nebeneffekt wäre, wenn man sich, orientiert z. B. an Toyota, in der Industrie wieder mehr auf Produktqualität besinnen würde. Eine Fehlerquote von unter 5ppm ist anscheinend möglich (aber dass gehört wohl eher ins Brett QM).
in meiner Branche (Audio, Tontechnik) geben viele namhafte Hersteller schon seit Jahren bis zu 5 Jahre Garantie, diese Firmen haben für diese Neuerung nur ein müdes Grinsen über.
mal ganz davon abgesehen, dass es sich bei der gesetzlichen
Änderung der Gewährleistungsfristen um die Umsetzung der
EU-Richtlinie 1999/44/EG
(http://europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1999/de_399L…)
handelt, die für alle Mitgliedsstaaten verbindlich zeitgleich
zur Euro-Einführung zum 01.01.2002 in nationales Recht
umgewandelt werden muss (also hätte selbst ein
Bundeskanzler Stoiber mit Wirtschaftsminister Möllemann so
entscheiden müssen, die Verhandlungen über diese Verordnung
begannen durchaus noch zur Regierungszeit Kohl), wo liegt
eigentlich das Problem?
jaja, ist mir und den kritikern auch bekannt, nur haette der bund (ob kohl oder schröder regierung) die fristen stufenweise erhöhen können. nun sind viele haendler qusie ueberrumpelt und scheuen ein prozessrisiko (muss ich nun denn noch nachbessern für lau oder nicht verhandlung) und reparieren kulanter weise gleich. das wird ne menge kosten und wie gesagt soll ca. 7% mehr im warenhandel kosten: quelle: zeitschrift für die anwaltspraxis ZAP!