nehmen wir an Person S. erhält seine Nebenkostenabrechnung.
Im Jahr soll Person S. für seine 80 qm Wohnung etwa 3400 Liter Öl verbraucht haben, obwohl er im Dezember und teilweise November nicht in der Wohnung war. Im Jahr zuvor waren es 2000 Liter.
Gibt es eine Richtgröße wieviel Liter pro qm im Jahr etwas anfallen? Im Beispiel oben wären es 42.5 Lier pro qm und Jahr.
Gleiches gilt für Kaltwasser und Abwasser. Wie hoch ist der Preis in etwa für eine 80 qm Wohnung im Schnitt bei einme 2 Personen Haushalt.
mhm, sei mal ehrlich: welche Art von Hilfe erwartest du hier?
Ich könnte dir jetzt erzählen, dass der Durchschnittsverbrauch unter deinem liegt. Nutzt dir dann aber auch nix.
Du hast angeblich 1400 l mehr verbraucht als im Vorjahr? Da bleibt nichts anderes übrig, als die Belege einzusehen.
Wenn’s stimmt, stimmt’s. Möglicherweise hast du auch den Preisanstieg außer acht gelassen und musst da umrechnen.
Ein Gesetz, nach dem dir nur 40 l pro qm und Jahr angerechnet werden dürfen gibt es allerdings nicht. Der Vermieter will ja schließlich auch nicht draufzahlen.
Gibt es eine Richtgröße wieviel Liter pro qm im Jahr etwas
anfallen? Im Beispiel oben wären es 42.5 Lier pro qm und Jahr.
Ein Altbau, rundherum völlig frei stehend, zugige Fenster, feuchte Wände, 4 m hohe Räume und Bewohner, die mindestens 28°C Raumtemperatur haben wollen, dann ist ein Energiebedarf von 500 kWh pro m² und Jahr möglich oder sogar mehr. Das entspricht 50 l Heizöl pro m² und Jahr. In einem zeitgemäß gebauten und isolierten Mehrfamilienhaus, Wohnungen mit Südausrichtung, keine überheizten Räume, können 3 l Heizöl pro m² und Jahr reichen.
Gleiches gilt für Kaltwasser und Abwasser. Wie hoch ist der
Preis in etwa für eine 80 qm Wohnung im Schnitt bei einme 2
Personen Haushalt.
Das was ihr verbraucht, wenn ihr keine extra Zähler habt und vernünftig damit umgeht, also nicht jeden Tag baden, vielleicht 40-45cm³. Was der m³ bei euch kostet weiss nur dein Versorger
mhm, sei mal ehrlich: welche Art von Hilfe erwartest du hier?
Ich möchte wissen, wie der angebliche Verbrauch im bundesdeutschen Schnitt einzuordnen ist.
Ich könnte dir jetzt erzählen, dass der Durchschnittsverbrauch
unter deinem liegt. Nutzt dir dann aber auch nix.
Du hast angeblich 1400 l mehr verbraucht als im Vorjahr? Da
bleibt nichts anderes übrig, als die Belege einzusehen.
Das wurde bereits getan: darus geht allerdings nur die getankte Ölmenge hervorg (3400l) nicht aber der Verbrauch. In der Nebenkostenabrechnung wird davon ausgegangen, dass die getankte Menge gleich dem Verbrauch ist. 2500 L waren Anfang 2005 im Tank, Mitte Juni wurden 3400 l getankt, Ende Dezember 2005 waren wieder 2500 l im Tank. Über die Anfangsmenge 2005 und die Restmenge Ende 2005 gibt es keine! Belege.
Ein Gesetz, nach dem dir nur 40 l pro qm und Jahr angerechnet
werden dürfen gibt es allerdings nicht. Der Vermieter will ja
schließlich auch nicht draufzahlen.
Versteh ich, aber vielleicht gibt es ein Gesetzt welches besagt, dass der Vermieter den Verbrauch dokumentieren muss und nicht einfach die getankte Menge auf den Mieter umrechnet.
Das was ihr verbraucht, wenn ihr keine extra Zähler habt und
vernünftig damit umgeht, also nicht jeden Tag baden,
vielleicht 40-45cm³. Was der m³ bei euch kostet weiss nur dein
Versorger
Das ist eben das Problem. Der Vermieter legt mir keine Unterlagen vor, auf denen der Verbrauch hervorghet. Lediglich einen Betrag von 550 Euro in denen steht Wasser / Abwasser 550 Euro. Jetzt wollte ich wissen ob so etwas in einem 2 personen Haushalt in etwa passt. Nein, wir haben keine Badewanne und sind beruflich oft unterwegs. Aber wieviel Kubikmeter verbraucht werden wissen wir nicht.
Ein Altbau, rundherum völlig frei stehend, zugige Fenster,
feuchte Wände, 4 m hohe Räume und Bewohner, die mindestens
28°C Raumtemperatur haben wollen, dann ist ein Energiebedarf
von 500 kWh pro m² und Jahr möglich oder sogar mehr. Das
entspricht 50 l Heizöl pro m² und Jahr. In einem zeitgemäß
gebauten und isolierten Mehrfamilienhaus, Wohnungen mit
Südausrichtung, keine überheizten Räume, können 3 l Heizöl pro
m² und Jahr reichen.
besteht das ganze Haus nur aus einer 80 qm Wohnung? Ein VM muss doch - wenn mehrere Wohn- und/oder Geschäftseinheiten in einem Haus sind - mindestens 50 max. 70% nach Verbrauch des Mieters abrechnen.
Und es ist doch schlechterdings unmöglich das ein einziger Mieter von mehreren Parteien die Gesamtmenge an Brennstoff verbraucht hat.
Es gibt eine Heizkostenverordnung in DE nach der abgerechnet werden muss. Hier sollte der Mieter sich im Netz mal schlau machen. Da steht alles drin was man braucht.
Über die Pflicht des VM hinaus verbrauchsabhängige Kosten zu erfassen muss er auch sehr detailliert die einzelnen Beträge angeben die er für den Einkauf des Brennstoffes jeweils ausgegeben hat und entsprechend abrechnen. Dies ist wichtig, weil ja die Kosten in der letzten Zeit sehr gestiegen sind.
Im einzelnen heisst das z.B.: Wenn der VM noch 2500 Liter im Tank hatte - - dann 3500 l teuerer einkauft, muss er ganz genau erst die 2500 l zum alten Preis abrechnen und kann erst dann 1000 l zum neuen Preis berechnen. Er darf nicht einfach sagen dass wie bei der Kaffeedose der alte Kaffee noch unten drin ist und nur der neue, teure, Kaffee von oben „abgeschöpft“ wurde.
Die Abrechnung sollte solange beanstandet werden, bis Klarheit über diese Dinge herrscht. Evtl. sollte man sich hier vor Ort fachkundigen Rat besorgen.