Hallo,
kennt jemand die Größenordnungen der
- Leistungsaufnahme einer elektrischen Schaltuhr
(mechanisch, für Einsatz in Steckdose) - Verlustleistung eines (Vaillant)-Warmwasserspeicher (ca.2-3 Liter)
im stand-by-Betrieb bei Raumtemeratur.
Gruß
Karl
Hallo,
kennt jemand die Größenordnungen der
Hallo
Zeitschaltuhr wenige watt
beim boiler kommt es auf die nutzungshäufigkeit an
wenn du ihn nur einmal am tag brauchst lohnt es sich meines erachtens ihn wegzuschalten da die thermischen verluste größer sind als der energieverbrauch der zeitschaltuhr
natürlich mußt du ihn beim gebrauch erstmal gewisse zeit vorheizen lassen…
gute lösung nur teuer einen mini durchlauferhitzer wenn das die kosten erlauben und der stromanschluss…
gruß
Hallo Markus,
Zeitschaltuhr wenige watt
Das ist mir schon klar. Sicher weniger als 5 Watt.
beim boiler kommt es auf die nutzungshäufigkeit an
wenn du ihn nur einmal am tag brauchst lohnt es sich meines
erachtens ihn wegzuschalten da die thermischen verluste größer
sind als der energieverbrauch der zeitschaltuhr
Habe keine Idee, von welcher Größenordnung die thermischen Verluste sind. Könnte man über die Einschalthäufigkeit (nur zum Ausgleich der thermischen Verluste) abschätzen. Habe aber keine Lust, stundenlang neben dem Boiler zu sitzen und den daraufhin zu beobachten.
Letzten Endes habe ich die Frage nur aus Neugier gestellt. Weniger weil ich glaube, damit nennenswerte Energieersparnisse erzielen zu können.
Gruß
Karl
Hallo Karl,
ich habe für Dich gemessen (exemplarisch) und gerechnet:
Sowohl die mechanische wie auch zwei elektronische Schaltuhren haben eine Leistungsaufnahme von unter 1W. In allen Betriebszuständen!
Bei Deinem Boiler handelt es sich doch sicher um so ein „Untertisch“-Modell? Ich habe mal ganz grob eine mittlere Oberfläche von 0,2m2 und eine Isolierdicke von 5cm angesetzt. Bei Styropor mit lamda=0,05 W/m*K komme ich auf eine Verlustleistung von etwa 10W, wenn Dein Wasser 70°C hat und die Umgebung 20°C.
Es ist also eindeutig günstiger, den Boiler zu schalten, allerdings nur, wenn dabei das Wasser auch Zeit hat abzukühlen, damit die Isolationsverluste auch wirklich sinken.
Viele Grüße,
Jürgen
PS: Für alle Genauigkeitsfreaks: Ich weiß, dass ich eigentlich keine ebene Näherung machen darf, aber für diese grobe Abschätzung sollte es reichen. Vielleicht hat ja jemand die exakten Maße und Werkstoffeigenschaften eines Boilers und bastelt daraus ein 3D-Wärmeleitungsmodell.
Alternativ könnte man auch einfach mit einem Energiemessgerät über längere Zeit beobachten.
Hallo,
- Bei Deinem Boiler handelt es sich doch sicher um so ein
„Untertisch“-Modell? Ich habe mal ganz grob eine mittlere
Oberfläche von 0,2m2 und eine Isolierdicke von 5cm angesetzt.
Bei Styropor mit lamda=0,05 W/m*K komme ich auf eine
Verlustleistung von etwa 10W, wenn Dein Wasser 70°C hat und
die Umgebung 20°C.Es ist also eindeutig günstiger, den Boiler zu schalten,
allerdings nur, wenn dabei das Wasser auch Zeit hat
abzukühlen, damit die Isolationsverluste auch wirklich sinken.
Ähm - Du hast den zweiten Teil der Rechnung vergessen. Dein Ergebnis musst Du jetzt noch erweitern auf einen Boiler, der permanent nachheizt und damit das Wasser auf 68…70° hält und einen Boiler, der acht Stunden lang abkühlt und dann erst auf 70° aufheizt. So kann man mit den Werten noch nichts anfangen.
Gruß
loderunner
Hallo Jürgen,
vielen Dank für deine Antwort. Genau das wollte ich wissen.
Sowohl die mechanische wie auch zwei elektronische
Schaltuhren haben eine Leistungsaufnahme von unter 1W. In
allen Betriebszuständen!Bei Deinem Boiler handelt es sich doch sicher um so ein
„Untertisch“-Modell? Ich habe mal ganz grob eine mittlere
Oberfläche von 0,2m2 und eine Isolierdicke von 5cm angesetzt.
Bei Styropor mit lamda=0,05 W/m*K komme ich auf eine
Verlustleistung von etwa 10W, wenn Dein Wasser 70°C hat und
die Umgebung 20°C.Es ist also eindeutig günstiger, den Boiler zu schalten,
allerdings nur, wenn dabei das Wasser auch Zeit hat
abzukühlen, damit die Isolationsverluste auch wirklich sinken.
Das erschließt sich mir nicht. Das Prinzip deiner Rechnung nach 2) bildet das doch zutreffend ab.
Gruß
Karl
Hallo loderunner,
Es ist also eindeutig günstiger, den Boiler zu schalten,
allerdings nur, wenn dabei das Wasser auch Zeit hat
abzukühlen, damit die Isolationsverluste auch wirklich sinken.Ähm - Du hast den zweiten Teil der Rechnung vergessen. Dein
Ergebnis musst Du jetzt noch erweitern auf einen Boiler, der
permanent nachheizt und damit das Wasser auf 68…70° hält und
einen Boiler, der acht Stunden lang abkühlt und dann erst auf
70° aufheizt. So kann man mit den Werten noch nichts anfangen.
Man kann damit schon etwas anfangen: Nämlich dass es sich höchstens um 10 Watt handelt. Dann, wenn man den Boiler für eine „Ewigkeit“ abschaltet. Während der Abschaltphase finden ja auch Wärmeverluste statt, so dass das Einparpotential sicher deutlich unter 8x10Wh (0,8kWh) liegt, wenn man nachtsüber für 8 Std abschaltet. Also nicht „alle Welt“.
Gruß
Karl
Tippfehler
Hallo Karl,
Da hat sich eine Fehlerteufelchen eingeschlichen:
[…] 8x10Wh (0,8kWh) […]
muss richtig lauten:
[…] 8x10Wh (0, 0 8kWh) […]
MfG Peter(TOO)
Hallo Karl,
was ich meinte war Folgendes: Wenn Du den Boiler immer nur „kurz“ ausschaltest, so dass sich das Wasser nicht wesentlich abkühlt, hast Du weiterhin die Verluste von 10W. Und dazu noch die Schaltuhr. Es bringt also nur eine Einsparung, wenn der Boiler in der Ausphase wesentlich abkühlt. Oder hab ich da einen Denkfehler drin??
Zu den 10W. Dies ist nicht die maximale, sondern die minimale Verlustleistung, weil ich nur den Wärmestrom durch die Isolation und nicht auch die anderen Beiträge durch die Kupferrohre in und aus dem Boiler heraus berücksichtigt habe.
Ich wollte abschätzen, ob es sich „mindestens“ rentiert, den Boiler abzuschalten, und das tut es. Bei höheren Verlusten erst recht.
Viele Grüße,
Jürgen