Verbrennung mit Lichtgeschwindigkeit

Aber das Masseäquivalent der Bindungsenergie müsste doch so gross wie das MÄ der Wärme.
Wenns sowas gibt.

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Aber das Masseäquivalent der Bindungsenergie müsste doch so
gross wie das MÄ der Wärme.

Korrekt, aber die wird ja abgegeben…

Korrekt, aber die wird ja abgegeben…

Wohin?
Aus dem System?

Wohin?
Aus dem System?

genau

Wohin?
Aus dem System?

genau

Schön.

Wenn ich Sand vom Sandhaufen schaufle, sollte ich mich nicht wundern wenn der dann leichter wird.
Und wenn ich Wärme abführe ists nur natürlich, daß sich die innere Energie ändert.

Trotzdem sind 1 Methan und 2 Sauerstoff so schwer wie 1CO2 und 2H2O

Wenn ich Sand vom Sandhaufen schaufle, sollte ich mich nicht
wundern wenn der dann leichter wird.

Ja, so kann man es auch sagen.

Trotzdem sind 1 Methan und 2 Sauerstoff so schwer wie 1C0² und
2H²O

Nicht ganz, es fehlt das Massenäquvivalent der Bindungsenergie. (auch wenn es minimal ist)

Gruß
Oliver

Ich hoffe wir können uns drauf einigen, dass 1CH4 und 2O2 bei 25°C genauso schwer sind wie 1CO2 und 2H2O bei der adiabaten Verbrennungstemperatur (ca. 2100°C).
Das kann ich schaffen ohne Sand zu schaufeln.

Und es wird keine Masse in Energie gewandelt.

Ich hoffe wir können uns drauf einigen, dass 1CH4 und 2O² bei
25°C genauso schwer sind wie 1CO² und 2H²O bei der adiabaten
Verbrennungstemperatur (ca. 2100°C).

Ok, aber nur wenn du zu den heißen Verbrennungsprodukten auch noch die Masse der abgestrahlten Photonen dazu zählst.

Und es wird keine Masse in Energie gewandelt.

Masse ist Energie.

Gruß
Oliver

Eben hast du aber geschrieben:

Nein, bei der Verbrennung nimmt doch die Ruhemasse der
Reaktionspartner ab, also wird Materie in Energie umgewandelt.

?!?

Masse ist Energie.

Du bringst da doch wohl einiges durcheinander.
Von einer relativistischen Interpretation der Verbrennung sind wir doch sehr weit entfernt, weil eine Geschwindigkeit bezüglich unseres Systems nicht messbar ist. Diese Interpretation wäre aber der einzige Grund einer Unterscheidung in Ruhemasse und relativistischer Masse.

Durch die Annahme das jeder Energie eine Masse, und umgekehrt, zugeordnet wird ändert sich an der Newtonschen Mechanik nichts.
Die Summe wäre in allen Fällen Null.

Ok, aber nur wenn du zu den heißen Verbrennungsprodukten auch noch
die Masse der abgestrahlten Photonen dazu zählst.

Das Verbrennungsprodkte heiss sind ist gar nicht so ungewöhnlich.
Die Photonen sind auch meiner Meinung nach nicht Massebehaftet sondern besitzen nur Masseeigenschaften in der Grösse der Photonenmasse. Durch das Modell der Photonen werden auch eine Menge Fragen aufgeworfen die mir noch nicht ausreichend beantwortet wurden.
(z.B. die Beugung eines einzelnen Photons.)
Das sind aber auch schon wieder rel. Effekte die absolut nichts mit der Fragestellung zu tun haben.

Eben hast du aber geschrieben:

Nein, bei der Verbrennung nimmt doch die Ruhemasse der
Reaktionspartner ab, also wird Materie in Energie umgewandelt.

?!?

Masse ist Energie.

Du bringst da doch wohl einiges durcheinander.

Wenn hier jemand etwas durcheinander bringt, dann bist du das: Masse ist Energie und Materie ist ein Objekt mit Ruhemasse.

Von einer relativistischen Interpretation der Verbrennung sind
wir doch sehr weit entfernt, weil eine Geschwindigkeit
bezüglich unseres Systems nicht messbar ist.

E=mc² gilt grundsätzlich… und mit Geschwindigkeiten hat das überhaupt nichts zu tun.

Durch die Annahme das jeder Energie eine Masse, und umgekehrt,
zugeordnet wird ändert sich an der Newtonschen Mechanik
nichts.
Die Summe wäre in allen Fällen Null.

Eben, deshalb muss man ja auch alle Summanden berücksichtigen und dazu gehören eben auch die erzeugte Wärme und die erzeugten Photonen. Fehlen diese Summanden, ist die Masse der Verbrennungsprodukte kleiner als die der Ausgangsstoffe.
Was gibt es denn daran nicht zu verstehen.

Die Photonen sind auch meiner Meinung nach nicht
Massebehaftet
sondern besitzen nur Masseeigenschaften in der Grösse der
Photonenmasse.

„Photonen sind nicht massebehaftet, besitzen aber Masseneigenschaften in der Größe der Photonenmasse“ ??

Könntest du mir einen Gefallen tun und deine Artikel nochmal durchlesen, bevor du sie los schickst…

Das sind aber auch schon wieder rel. Effekte die absolut
nichts mit der Fragestellung zu tun haben.

Aber sicher: Bei der Verbrennung verliert ein Stoff Energie und damit wegen E=mc² auch Masse.

Gruß
Oliver

Ich sag nur:
Da das Energieerhaltungsgesetz gilt bleibt die Gesammtenergie des Systems erhalten.
Und damit doch auch die Masse.

Gestern schrieb ich:

Durch das Modell der Photonen werden auch eine Menge Fragen
aufgeworfen die mir noch nicht ausreichend beantwortet wurden.
(z.B. die Beugung eines einzelnen Photons.)

Sei so nett und erklär mir das doch auch noch kurz.

Guten Morgen.

Ich sag nur:
Da das Energieerhaltungsgesetz gilt bleibt die Gesammtenergie
des Systems erhalten.
Und damit doch auch die Masse.

Richtig. Kann sein, dass wir die ganze Zeit an einander vorbeireden, deshalb nochmal konkret, was ich meine:

CH4 + 2O2 => CO2 + 2H2O + E_bindung

Damit gilt für die Masse:

m(CH4) + 2*m(O2) = m(CO2) + m(2H2O) + E_bindung/c²

Also:

m(CH4) + 2*m(O2) > m(CO2) + m(2H2O)

Also nimmt die Masse der Reaktionspartner ab, wogegen die Masse des Gesamtsystem (zu dem auch das Massenäquivalent der Bindungsenergie gehört) natürlich gleich bleibt.

Gestern schrieb ich:

Durch das Modell der Photonen werden auch eine Menge Fragen
aufgeworfen die mir noch nicht ausreichend beantwortet wurden.
(z.B. die Beugung eines einzelnen Photons.)

Sei so nett und erklär mir das doch auch noch kurz.

Also gut:

In Wirklichkeit ist Licht weder Teilchen noch Welle, sondern etwas drittes, das durch die Quantenelektrodynamik beschrieben wird. Damit können ausnahmslos alle Phänomene der Optik widerspruchsfrei erklärt werden.
Leider ist in dieser Theorie der mathematische Aufwand beträchtlich, weswegen man man häufig zwei Grenzfälle betrachtet: der eine ist das Wellenbild und erlaubt eine einfache Beschreibung der Ausbreitung von Licht (und damit auch Phänomene wie Beugung und Interferenz). Der andere Grenzfall ist das Teilchenbild und erlaubt eine einfache Beschreibung der Wechselwirkung von Licht mit Materie.
Diese beiden Grenzfälle haben den Vorteil, dass sie einer anschaulichen klassischen Deutung zugänglich sind und damit unserer Intuition entgegenkommen. Man darf aber nie vergessen, dass es sich nur um zwei (komplementäre) Grenzfälle handelt. Immer dann, wenn sich ein Widerspruch zwischen den Bildern ergibt, wurde der Gültigkeitsbreich eines der beiden Grenzfälle überschritten. Und genau das passiert eben, wenn man versucht die Beugung mit Hilfe von Photonen zu beschreiben.

Gruß
Oliver

(z.B. die Beugung eines einzelnen Photons.)

Sei so nett und erklär mir das doch auch noch kurz.

Also gut:

In Wirklichkeit ist Licht weder Teilchen noch Welle, sondern
etwas drittes, das durch die Quantenelektrodynamik beschrieben
wird. Damit können ausnahmslos alle Phänomene der Optik
widerspruchsfrei erklärt werden.

Na dann tu es doch. :smile: