Verdacht auf Hypochondrie - Wie kann ich der betroffenen Freundin helfen?

Eine gute Freundin von mir hat ein recht schwieriges familliäres Umfeld. In den letzten 2 Jahren hatte sie einige körperliche Symptome, Schwindel und Schmerzen im Unterleib. Sie war deshalb beim Arzt, aber es konnte nichts gefunden werden. Jedesmal war sie im Glauben es könnte eine schlimme Krankheit sein. Gehirntumor und und Darmkrebs konnten ausgeschlossen werden.

Ich glaube es könnte sich um Hypochondrie handeln. Als ich zu ihr meinte, dass sie über eine Psychotherapie nachdenken sollte (zu der Zeit litt sie unter Schwindel), auch um besser mit ihrer familliären Situation zu recht zu kommen, meinte sie, dass sie Krank sei und ihr ein Psychologe auch nicht helfen könne.

Wie kann ich ihr bewusst machen, dass ihr Leiden vielleicht doch psychischer Natur ist, ohne, dass sie das als Beleidigung versteht? Seid Ihr auch meiner Meinung, dass es sich um Hypochondrie handeln könnte?

Für Antworten auf meine Fragen - vielen Dank im Vorraus!!

Hallo Andreas Brose,

ist ja spannend, dass sie sich selbst als krank beschreibt, denn damit ist der erste Schritt (Krankheitseinsicht) ja schon getan. Mich würde dann interessieren was sie meint:
Wenn ihr ein Therapeut nicht helfen kann, wer kann ihr denn dann helfen? Hat sie das schon probiert? Wie realistisch schätzt sie diesen potentiellen Lösungsweg ein?
Außerdem: Angenommen es wäre ein Hinweis ihres Organismus (und damit psychosomatisch) wie, wann und wo würde sie sich dann helfen lassen?
Und drittens (vielleicht sogar als erste Frage überhaupt): Was wünscht sie sich von dir? (verstanden werden? Trost? Tipps? In Frage stellen? etc.)
Ohne (Veränderungs-)Auftrag wird es vermutlich ein Kampf gegen Windmühlen für dich werden…
Ich hoffe, dass diese Zeilen hilfreich für dich sind.

Herzliche Grüße

Oliver Watzal

Systemische Praxis Oliver Watzal
psychologische Beratung
Einzel-, Paar- und Familientherapie
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Hallo

Eine Beantwortung Ihrer Frage ist so nicht möglich. Nur weil die medizinischen Untersuchungen nichts ergeben haben, heisst es nicht, dass Ihre Freundin nicht trotzdem ernsthaft krank ist. Manche Menschen sind hoch sensitiv und nehmen Krankheiten früher war, als andere.

Selbstverständlich kann es auch sein, dass Ihre Freundin die schwierigen familiären Verhältnisse in Form von (eingebildeten, gefühlten) Krankheiten auslebt. Das Bedarf allerdings einer genauen Abklärung. Zudem wäre es die Aufgabe Ihres Hausarztes, Sie auf die Möglichkeit der Hypochondrie aufmerksam zu machen und ihr eine psychotherapeutische Abklärung vorzuschlagen.

Ich nehme wahr, dass Ihnen Ihre Freundin sehr am Herzen liegt. Vielleicht ist es das Beste, ganz offen mit ihr zu sprechen und ihr Ihre Überlegungen und Gedanken klar darzulegen.
Eine weitere Möglichkeit sehe ich auch darin, in Ihrem Umfeld einen qualifizierten Heiler/Schamanen mit psychotherapeutischer Ausbildung zu finden und Ihrer Freundin diesen vorzuschlagen. Dieser kann ihre Freundin auf verschiedenen Ebenen wirkungsvoll unterstützen.

Viel Erfolg und alles Gute
und mit herzlichen Grüssen
Gerhard Schobel

Eine gute Freundin von mir hat ein recht schwieriges
familliäres Umfeld. In den letzten 2 Jahren hatte sie einige körperliche Symptome, Schwindel und Schmerzen im Unterleib.
Sie war deshalb beim Arzt, aber es konnte nichts gefunden werden. Jedesmal war sie im Glauben es könnte eine schlimme Krankheit sein. Gehirntumor und und Darmkrebs konnten ausgeschlossen werden.

Ich glaube es könnte sich um Hypochondrie handeln. Als ich zu
ihr meinte, dass sie über eine Psychotherapie nachdenken
sollte (zu der Zeit litt sie unter Schwindel), auch um besser
mit ihrer familliären Situation zu recht zu kommen, meinte
sie, dass sie Krank sei und ihr ein Psychologe auch nicht
helfen könne.

Wie kann ich ihr bewusst machen, dass ihr Leiden vielleicht
doch psychischer Natur ist, ohne, dass sie das als Beleidigung
versteht? Seid Ihr auch meiner Meinung, dass es sich um
Hypochondrie handeln könnte?

Hallo,
meiner Meinung nch sind Schwindel und Schmerzen eindeutige Symptome, die gegen Hypochondrie sprechen. Beides keine Frage der Einbildung.

Daher würde ich die Dame ermutigen, 2. und 3. schulmedizinische Meinungen einzuholen.

Gute Besserung und schöne Grüße,
Steinspecht

Lieber Andreas

Deine Vermutung ist mit grosser Wahrscheinlichkeit richtig. Du musst dir aber bewusst sein, dass ihre Ängste eine Teil der Symptomatik ist und nicht etwa etwas, etwas du einfach umgehen kannst. Es wird also in meinen Augen wenig helfen, ihr versuchen einzutrichtern, dass ihre Beschwerden vielleicht aufgrund der psychischen Belastung zustande kommen.

Ich kenne deine Kollegin und auch ihr Umfeld nicht. Deshalb steht es mir nicht zu, zu beurteilen, woher genau die Beschwerden kommen. Trotzdem möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht ganz auszuschliessen ist, dass deine Kollegin vielleicht emotionale, physische oder auch sexuelle Gewalt erlebt oder erlebt hat. In diesem Fall würdest du dich - und sie - überfordern, ihr helfen zu wollen. Wie gesagt, es geht mir nicht darum, hier Horrorszenarien an die Wand zu malen, denn ich kenne die Situation nicht. Trotzdem sind diese Art von Beschwerden und die Weigerung, sie als psychische Belastungszeichen anzuerkennen, häufig bei traumatischen Erlebnissen anzutreffen, weshalb ich diese Möglichkeit zumindest nicht völlig ausschliessen möchte.

Das wichtigste ist sicher, dass deine Kollegin professionelle Hilfe bekommt - egal, was genau der Hintergrund für die Beschwerden ist. Ich würde empfehlen, eine Behandlungsweise zu finden, die sowohl die körperlichen als auch die psychischen Aspekte berücksichtigt und die von deiner Kollegin subjektiv als erfolgversprechend akzeptiert werden kann - anders wird keine Behandlung möglich sein, das ist klar.

Es gibt in diesem Bereich sicher viele Möglichkeiten, vielleicht hast du selbst Erfahrungen und kannst deshalb eine Empfehlung an deine Kollegin geben. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit Shiatsu gemacht. Allerdings ist es sehr wichtig - da es hier verschiedene Ausbildungen gibt - eine/n sehr erfahrene/n, gut ausgebildete/n Therapeuten/in zu finden, die sich möglicherweise auch in Traumaarbeit auskennt. Deine Kollegin kann dem/r Shaitsu-Therapeuten/in alle Symptome schildern, die Ursache dafür ist für die Behandlung letztlich egal, weil Shiatsu auf allen Ebenen wirkt - auch unabhängig davon, was die/der Klient/in selber glaubt.

Viele Shiatsu-Therapeuten bieten Schnuppersitzungen an, wodurch Interessierte die Möglichkeit haben, die Methode kennenzulernen und selber für sich zu beurteilen, ob sie es in ihrem persönlichen Fall als hilfreich erleben. Für deine Kollegin ist dies der wichtigste Punkt. Daneben steht es ihr natürlich frei, weiterhin nach möglichen körperlichen Ursachen zu forschen - aber bis zu dem möglichen Zeitpunkt, wo eine Diagnose gestellt werden kann, kann sie bereits etwas zur Linderung ihrer Beschwerden tun. (Dies als Begründung ihr gegenüber - falls es sich um eine Hypochondrie handelt, werden die Ängste im Laufe der Behandlung von alleine abnehmen, denn denke daran, dass sie in diesem Fall Symptome sind und nicht unabhängig von der Erkrankung).

Für dich ist es in meinen Augen wichtig, zwischen deinem Mitgefühl und deiner Hilfsbereitschaft auf der einen Seite und deinem Bewusstsein für die Fähigkeit jedes Menschen, selber über sein Schicksal zu entscheiden, auf der anderen Seite zu unterscheiden. Unterdrücke dein Mitgefühl nicht und biete alle Hilfe, die du mit gutem Gefühl geben kannst, an. Akzeptiere aber auch, wenn deine Kollegin deine Hilfe ablehnt oder sogar Dinge tut, die du vielleicht für kontraproduktiv hältst. Gib ihr die Möglichkeit, selbst mit ihrer Situation zurechtzukommen - auch in dem Bewusstsein, das möglicherweise weit mehr dahinter steckt, als wir von aussen sehen können. Deine Kollegin ist stark und in der Lage, ihr Schicksal zu tragen - wenn sie Hilfe will, wird sie diese anfordern.

Ich hoffe, ich konnte etwas Hilfreiches beitragen. Wie gesagt, ich kenne weder dich noch deine Kollegin und kann nur das sagen, was sich für mich in dieser Situation richtig anfühlt. Ich vertraue jedoch darauf, dass du das richtige Gespür hast, um diejenigen Informationen „herauszufiltern“ die für dich stimmig und hilfreich sind und alle anderen einfach beiseite zu lassen.

Ich wünsche dir viel Kraft!

Liebe Grüsse
Patrizia aus der Schweiz

Hallo Andreas,

Hypochondrie ist eine harte (und in diesem Fall wahrscheinlich falsche) Diagnose und diagnostiziert werden von einem Laien möchte niemand. Soweit meine kleine Zurechtweisung - das ganze läuft unter Psychosomatik und ich glaube in Deinen Grundgedanken hast Du recht, sie braucht Hilfe. Je mehr Du sie jedoch in die Therapieecke drängst, desto weniger wird sie sich darauf einlassen, wenn sie noch nicht so weit ist. Vielleicht findest Du Bücher über Psychosomatik und / oder Familientherapie - da gibt es viele. Du weißt ja etwas mehr über ihre Familienstrukturen, man kann gut danach googeln und Buchtips finden.

Es ist schwierig, jemanden auf den Weg zu bringen, wenn derjenige noch nicht will oder kann. Meist braucht man dazu eine Einsicht, dass man selber etwas tun muß, damit man sich besser fühlen kann. Sei ihr einfach weiterhin ein Freund und habe auch Du Geduld. Das ist zwar vielleicht nicht das, was Du hören willst, aber ich finde das sehr wichtig.

Grüße

STefanie

Hallo Andreas,

ja, sicherlich könnte es sich um eine Somatoforme Störung (zu der auch die hypochondrische Störung zählt) handeln.
Leider muß ich ernüchternd antworten: Sie können es ihr nicht klarmachen. Was Sie tun können, haben Sie bereits getan: Ihre Freundin darauf aufmerksam machen, daß die Ursache psychischer Natur sein könnte und ihr eine Psychotherapie nahe legen. Viel mehr können Sie nicht tun, so schwer es Ihnen verständlicherweise fallen mag. Wenn sie das abwehrt, wird sie ihre Gründe dafür haben: Vielleicht braucht sie ihre Symptome momentan noch zu sehr, vielleicht ist es zu scham- oder angstbesetzt, an eine psychische Ursache zu denken, vielleicht ist sie einfach noch nicht bereit, näher hinzuschauen o.ä… Das ist ihr gutes Recht.
Seien Sie geduldig, machen Sie keinen Druck, geben Sie ihr Zeit, und gehen Sie nicht auf eine Diskussion über schwere Krankheiten ein, auch nicht im Sinne von Beruhigungsaussagen, da sie sonst von der Beruhigung anderer abhängig wird, sondern bleiben Sie konsequent bei Ihrer Hypothese, es sei denn, es ergeben sich neue Hinweise, daß doch eine organische Verursachung vorliegt. Vielleicht ändert sie ihre Meinung. Ein gutes Argument könnte evtl. sein: Was hat sie zu verlieren? Wenn sie so sehr leidet und ihr bisher keiner helfen konnte, ist es doch nur logisch, noch alternative Möglichkeiten auszutesten und zu spüren, ob es etwas für sie verändert oder nicht! Abbrechen kann sie eine Therapie ja jederzeit immer noch, wenn es nicht hilft.

Alles Gute,
Yvonne

Sehr geehrter Herr Brose,

falls Sie nicht vom Fach sind, sollten Sie keine Diagnose stellen. Und wenn ich das aus der Ferne täte, ohne Ihre Freundin gesehen und gesprochen zu haben, wäre es auch nicht korrekt. Die Symptome, die Sie aufzählen, können auch zu einer ganz anderen Diagnose gehören.
Es wäre gut, wenn Ihre Freundin sich aus einem seriösen Verzeichnis, z. B.
http://www.therapie.de/psyche/info/
eine geeeignete Therapeutin/ einen Therapeuten aussuchen könnte. Diese/r wird dann gegebenenfalls mit einem Arzt zusammen arbeiten, um Ihrer Freundin zu helfen.

Unter schwerer Belastung suchen sich Gedanken und Gefühle oft ein körperliches „Ventil“. Das könnte ja auch bei Ihrer Freundin der Fall sein. Sie könnte diese Fragestellung ja mal einer Psychotherapeutin vorlegen und mit ihr darüber sprechen. Vielleicht klärt sich in solch einem Gespräch vieles auf.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Grüße Dich!

Leider kann ich Dir auf Deine Frage keine fachlich kompetente Antwort geben, da Hypochondrie nicht in meinen Arbeitsbereich fällt.

Aber vielleicht hilft Dir und Deiner Freundin folgender Gedanke zu weiteren Überlgungen: „Krankheit“ und „Gesundheit“ sind keine Aggregatzustände, sondern Zustände auf einer nach beiden Seiten offenen Skala. Wo man sich selbst mit welchen teilen seines Körpers und seiner Psyche auf dieser Skala gerade befindet setzt sich aus sehr vielen Faktoren zusammen. Einfache kausale Zusammenhänge gibt es da selten. Körper und Seele befinden sich immer in einem vielschichtigem Zusammenspiel und wenn da etwas nicht in der Balance ist, können die Symtome sehr verwirrend sein.

Dieses Ineinanderverwobensein muss manchmal von ganz unterschiedlichen Seiten her aufgedröselt werden. Optimal ist da eine kommunizierende Interaktion zwischen Patient/Klient und Haus-/Facharzt und Psychologen/Psychotherapeut. Insbesondere dann, wenn eben gerade die unterschiedlichen Faktoren nicht so offensichtlich sind und eine Verschiebung auf der Skala Gesund/Krank mit den üblichen Behandlungen nicht erreicht werden kann.

Mit lieben Grüßen

Heidrun Müller

Hallo,

ich finde es sehr bewundernswert, wie sie sich für Ihre Freundin einsetzen und ihr helfen wollen. Es ist toll solche engagierten Freunde zu haben.

Ich habe das Gefühl, dass Ihre Bekannte noch nicht an dem Punkt ist, ihr Leiden als eventuell psychologisches Thema anzusehen. Ich sehe dies als Voraussetzung um Erfolge zu erzielen.

Ich empfehle Ihnen gemeinsam mit Ihrer Freundin eine Beratungsstelle aufzusuchen. Zum einen steht da die Psychologie nicht im Vordergrund und ihre Bekannte kann sich Ihre Bedenken und Wünsche auf neutralem Boden anhören, was einen Unterschied macht.

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft und alles Gute!

Hallo Andreas,

wichtig wäre zu wissen, wie alt deine Freundin ist.
Mit deiner Annahme von Hypochondrie könntest du schon recht haben.
Deine Freundin könnte z.B. zu einer Systemischen Beraterin gehen. Ich finde das immer super. Für einige Menschen ist diese Art, Hilfe anzunehmen einfacher als Psychotherapie und vielleicht der ertse Schritt, wenn weitere nötig wären.

Hallo !

Eine Diagnosestellung Deinerseits wird Deiner Freundin nicht helfen. Ob nun ein Symptom einen Namen hat oder nicht, ändert nichts an der Bedeutung für sie.
Auch ob Deine Einschätzung als Krankheitssymptom richtig ist oder nicht, tut nichts zur Sache.
Wichtig ist lediglich, ob sie sich von psychologischer Seite Hilfe verspricht oder nicht.

Denn eine Psychotherapie ist kein Reparaturbetrieb, in den man jemand Anderen stecken kann.
Sie ist vielmehr eine hilfreiche Beziehung, in der im Laufe der Zeit Ursachen für Probleme gefunden, besprochen und gelöst werden können.
Das ist auch gut so: Denn nur so kann es funktionieren, daß Deine Freundin sich einlassen kann: Wenn sie sich Hilfe verspricht und den ersten Schritt tut. Ob es dann eine Psychotherapie beim niedergelassenen Psychologen oder ärtzlichen Psychotherapeuten wird, oder ob eine Bertungsstelle eine Psychotherapie durchführt, ist nebensächlich. Wichtig ist die Frage nach Psychotherapie. Niedergelassene Psychiater haben zwar oft die Kompetenz, neigen jedoch dazu , aus Zeitmangel zunächst einmal Medikamente zu verschreiben. Diese wären sicherlich bei einer jungen, einsichtsfähigen Frau die falsche Fährte.

Wichtig wäre für Dich, Dich auf Deine Kompetenzen zu besinnen und für sie da zu sein.
Die Entscheidung, ob sie eine PT macht oder nicht, muß sie selber treffen. Du kannst sie nur ermutigen, aber jedes Drängen würde, nach dem, was Du schreibst, nach hinten losgehen: Ambivalente Menschen tun dann gerne mal das Gegenteil, um ihre Autonomie nicht zu verlieren. Also sei für sie da, und vergiß Deine eigenen Bedürfnisse auch nicht.

Ist in jedem Fall eine Sache für Psychotherapie! lke

Eine gute Freundin von mir hat ein recht schwieriges
familliäres Umfeld. In den letzten 2 Jahren hatte sie einige
körperliche Symptome, Schwindel und Schmerzen im Unterleib.
Sie war deshalb beim Arzt, aber es konnte nichts gefunden
werden. Jedesmal war sie im Glauben es könnte eine schlimme
Krankheit sein. Gehirntumor und und Darmkrebs konnten
ausgeschlossen werden.

mit ihrer familliären Situation zu recht zu kommen, meinte

sie, dass sie Krank sei und ihr ein Psychologe auch nicht
helfen könne.

Wie kann ich ihr bewusst machen, dass ihr Leiden vielleicht
doch psychischer Natur ist, ohne, dass sie das als Beleidigung
versteht? Seid Ihr auch meiner Meinung, dass es sich um
Hypochondrie handeln könnte?

Für Antworten auf meine Fragen - vielen Dank im Vorraus!!