Verdacht auf Schlaganfall, aber kein Befund

Hallo,

Ich versuche mich kurz zu fassen.

Am 23.09.2011 kam meine Mutter ins Krankenhaus, nachdem sie bewusstlos in der Wohnung gefunden wurde (ca. 10 Stunden bewusstlos).

Verdacht auf Schlaganfall, dass initiale MRT ergab aber keinen Befund, daher wurde sie auf die normale Station (Neurologie)verlegt.

Vom 24.09.2011 - 29.09.2011 besserte sich der Zustand ein wenig, wenngleich sie unter dem gelitten hat, was man landläufig als Durchgangs-Syndrom bezeichnet, also Verwirrtheit und Aphasie. Die rechte Seite war komplett gelähmt. Am Donnerstag konnte sie aber das rechte Bein wieder bewegen und auch einige Laute von sich geben. Sie hat mir die Hand gereicht und wollte wohl aufstehen. Umarmt udn angeschaut hat sie mich auch.

Dann ist es aber zu einem Krampf gekommen. Sie war reanimationswürdig (Herz hat aber weiterhin geschlagen) und kam auf die Intensiv-Station.

In den folgenden 2 Wochen wurde sie zweimal sediert. Sie hat weiterhin selbständig geatmet, aber aufgrudn des vielen Schleims im Hals kam es zu einer Tracheotomie.

Insgesamt war sie 8 oder 9 Tage sediert/im künstlichen Koma. Einmal 3 oder 4 Tage, einmal 5.

Nun sind fast 2Wochen vorbei (naja eher 1,5 Wochen) und sie ist noch nicht richtig wach. Sie reagiert fast nie auf äussere Einflüsse und fixiert niemanden/nichts (Augen aber offen und der Blick wandert manchmal umher) mit ihrem Blick, hin und wieder bewegt sie den linken Arm und das linke Bein ein wenig, hebt den Kopf, macht grosse Augen oder zieht mal die Schultern ein wenig hoch. Sie hustet und gähnt, schluckt hier und da auch mal.

Alle, aber auch alle Befunde ergaben biher NICHTS. 4x MRT, 2x Hirnwasseruntersuchung, Rückenmark, 2 oder 3 EEG´s, nichts zu sehen.

Ein weiteres MRT ist geplant.

Kurzum, die Ärzte wissen nicht was los ist und sagen dies auch so. Demgrunde nach müsste sie gesund sein.

Ich entschuldige mich, dass es doch so lang geworden ist. Aber was kann hier los sein?

Ist das noch das „Wachwerden“ nachdem künstlichen Koma? Ich als medizinischer Laie sage mir, wenn nichts zu sehen ist, besteht die Chance das es „plopp“ macht und es wieder ok ist oder zumindest irgendwann mal besser wird.

Am 23.09.2011 kam meine Mutter ins Krankenhaus, nachdem sie
bewusstlos in der Wohnung gefunden wurde (ca. 10 Stunden
bewusstlos).

Verdacht auf Schlaganfall, dass initiale MRT ergab aber keinen
Befund, daher wurde sie auf die normale Station
(Neurologie)verlegt.

Vom 24.09.2011 - 29.09.2011 besserte sich der Zustand ein
wenig, wenngleich sie unter dem gelitten hat, was man
landläufig als Durchgangs-Syndrom bezeichnet, also
Verwirrtheit und Aphasie. Die rechte Seite war komplett
gelähmt. Am Donnerstag konnte sie aber das rechte Bein wieder
bewegen und auch einige Laute von sich geben. Sie hat mir die
Hand gereicht und wollte wohl aufstehen. Umarmt udn angeschaut
hat sie mich auch.

Dann ist es aber zu einem Krampf gekommen. Sie war
reanimationswürdig (Herz hat aber weiterhin geschlagen) und
kam auf die Intensiv-Station.

Na,der Schlaganfall ohne Befund ist ja wohl etwas übertrieben. Ihre Mutter hate einen massiven Schlaganfall, nach Ihrer Schilderung würde ich raten, daß die A. cerebri media links und eine A. cerebri posterior ausgefallen sind, hierfür spricht auch die Notwenigkeit der Reanimation. Möglich ist auch ein Ausfall der linken Carotis interna.
Im MRT muß man das nicht unbedingt sehen.

Die Ärzte halten sich aus der Prognose raus - und das tue ich auch.

Hallo,

Kann man so direkt ohne Kenntnisse der realen Tatsachen gar nichts dazu sagen. In der Regel wird eine cerebrale Ischämie vom MRT aufgezeigt. Was allerdings im MRT nicht sichbar ist, ist eine besondere Art von Epilepsie. Diese kann ebenfalls in eine kurzfristige Aphasie und eine Hemiparese übergehen. Auch eine reanimationspflichtige Hypoxie im Verlauf ist bei Asphyxie etc. möglich.

Oder sonst vieles.

Liebe Grüsse

Anja