Hallo!
Weiß jemand, was ein Beamter zur Anstellung (also kein Beamtenanwärter mehr) direkt nach dem Studium und anschließender Übernahme verdient? Einstiegsamt ist für den gehobenen Dienst A9.
Die Besoldungstabellen sind recht kompliziert…
Vielen Dank für hilfreiche Antworten!
Hi,
hier gibts den ultimativen Beamtenrechner:
http://oeffentlicher-dienst.info/beamte/
Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was der Herr Lehrer denn so verdient sei noch angemerkt: Vom Netto geht noch die Krankenkasse weg, die der Beamte selber zahlen muss!
Grüße
miamei
Hallo,
Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was der Herr
Lehrer denn so verdient sei noch angemerkt: Vom Netto geht
Ohne zu tief ins Steuerrecht zu gehen, sollte das auch bei Beamten absetzbar sein und damit de fakto vom Brutto weggehen.
noch die Krankenkasse weg, die der Beamte selber zahlen muss!
Auch normale Arbeitnehmer zahlen ihre Krankenkasse selbst gut zur Hälfte, der Beamte hat ja einen Beihilfeanspruch, der die Beiträge der KK deutlich günstiger macht.
Cu Rene
Hallo miamei,
vielen Dank erstmal! Aber gilt das Gehalt für einen Bemanten in A9 denn auch schon für Beamten zur Anstellung?!
Liebe Grüße,
Vanillekipferl
ja
Hi, Rene,
kein Thema für „wissende“, du hast vollkommen Recht, aber der einfache Mann von der Strasse sieht sich den „Nettorechner“ auf der Seite an und meldet dann: der Finanzamtspupser bekommt 1.800 € auf die Kralle…
Daß der Beamte aber nochmals selber von diesem Netto den Krankenkassenbeitrag für sich ggfs mehrere Kinder und die Frau (für jeden ist ein Beitrag fällig, es gibt keine Familienversicherung)an die Krankenkasse überweisen muss, wird bei den Stammtischen oft gerne vergessen.
Da werden dann aus 1.800 € Nettogehalt dann schnell mal 1.300 €, die dem Beamten wirklich zur Verfügung stehen.
Der Krankenkassenbeitrag ist ja auch kein Prozentsatz wie bei der GKV sondern der kleine Finanzamtspupser zahlt genauso viel wie der Herr Professor wenn die Risiken gleich sind.
Grüße
miamei
OT: ja, nee, is klar…
Hallo,
es ist nirgends verboten, daß sich ein Beamter in der GKV freiwillig versichert - mit allen Vor- und Nachteilen, die sich daraus ergeben. Daher kann ich auch nicht verstehen, daß sich viele Beamte (später) beklagen so viel für die KK bezahlen zu müssen.
Ende und aus, weil das ein anderes Thema ist
Rene
Hi
sie beklagen sich nicht, dass sie soviel PKV bezahlen müssen.
Sie beklagen sich, weil bei allen Vergleichen zwischen den Nettogehältern regelmässig ihre daraus noch zu bezahlenden Beiträge zur PKV vergessen werden.
Ein vom Arbeitgeber an einen Beamten überwiesenes Nettogehalt ist deswegen nicht zu vergleichen mit einem vom AG an einen Angestellen/Arbeiter überwiesenen Nettogehalt, eben weil beim Beamten danach noch mehrere 100€ abgehen bevor, das echte Netto übrig bleibt.
Gruß h.
dankeschön!
Verboten nicht, aber …
Hallo,
es ist nirgends verboten, daß sich ein Beamter in der GKV
freiwillig versichert - mit allen Vor- und Nachteilen, die
sich daraus ergeben.
Verboten ist es nicht, aber die GKV ist für einen Beamten doppelt so teuer wie für einen Angestellten, da er den Arbeitgeberanteil selbst zahlen müsste. Dies ist der Hauptgrund, warum die meisten lieber zu den privaten greifen.
Daher kann ich auch nicht verstehen, daß
sich viele Beamte (später) beklagen so viel für die KK
bezahlen zu müssen.
Mit dieser Zusatzinfo wird es sicher verständlicher.