Vereins-Tankstelle

Hallo Zusammen,

ich habe heute abend wieder einmal einen Bericht über die Hohen Spritpreise gesehen. Es ist nicht mehr schön mit anzusehen, wie das Ganze derart ausufert.

Nun kam mir eine Idee, nur weiß ich nicht, ob sich das rechnet.

Also… wenn man einen Verein gründet, entsprechendes Kapital besorgt und eine Freie Tankstelle pachtet und das Benzin/Diesel/Gas ausschließlich an Mitglieder abgibt. Könnte man dadurch den Preis senken?

Was meint Ihr? Wäre so etwas denkbar. Ich würde solch einen Verein sofort mitgründen - nur kann ich mich nicht wirtschaftlich (also mit Geld) daran beteiligen.

Bin mal gespannt auf Eure Meinungen.

Gruß

Flo

Hallo,

ich glaube nicht, dass sich die Arbeit und finanzielle Investition lohnt, um ein paar wenige ct. pro Liter zu sparen. Zumindest bei Diesel und Benzin. Bei Gas kann sich das schon eher lohnen, allerdings nur, wenn man genügend „Mitglieder“ findet.

Beste Grüße
Guido

Hallo Flo

ich habe heute abend wieder einmal einen Bericht über die
Hohen Spritpreise gesehen. Es ist nicht mehr schön mit
anzusehen, wie das Ganze derart ausufert.

Nun kam mir eine Idee, nur weiß ich nicht, ob sich das
rechnet.

Also… wenn man einen Verein gründet, entsprechendes Kapital
besorgt und eine Freie Tankstelle pachtet und das
Benzin/Diesel/Gas ausschließlich an Mitglieder abgibt. Könnte
man dadurch den Preis senken?

Was meint Ihr? Wäre so etwas denkbar. Ich würde solch einen
Verein sofort mitgründen - nur kann ich mich nicht
wirtschaftlich (also mit Geld) daran beteiligen.

Da gibt es schon so einen Verein, das war sogar schom im Fernsehen, allerdings haben die noch keinen Lieferanten…
Ich glaube ganz bestimmt, dass das nicht unter das Preisniveau von JET und Co gehen wird, und das ist schon „toleriert“ seitens der Multis.
Insider gehen vom schnellen Tod dieser Aktionen aus.
Gruß
Rochus

Flo

Hi,
Tankstellenpächter sind IMHO diejenigen in der Erdölverwertungsketten, die am allerwenigstens daran verdienen (Das waren glaub mal 1ct/l oder 1Pf/l oder so). Und grade HIER willst du ansetzen? Dazu kommen Umweltauflagen, versiegelter Beton, Ölabscheider, Brandschutz, …
Ich würde lieber Benzin sparen…

Grüße,
J~

Moin,

die Kosten für den Betrieb so einer Tankstelle sind nicht von Pappe. Allein die Genehmigungen, Umweltauflagen, Wartungskosten etc. werden Deine ersparten Centbeträge auffressen.
Also kurz: denkbar und möglich sicher, aber sinnvoll sicher nicht.

Gruss

Hallo Flo,

die Betriebskosten liegen weit über dem, was sich sparen lässt.
Schon die „normalen“ Tankstellen könnten ihren Betrieb nicht von den Benzinerlösen bezahlen. Gewinn fährt nur der angehängte Verkaufsladen - Bistro - etc. ein.
Ihr müsstet euren Sprit ja auch bei den wenigen Konzernen, Aral und Co. kaufen. Und die geben euch nicht viel Nachlass auch wenn ihr mal einen ganzen Tankzug Sprit abnehmt.

Gruß elmore

Moin moin,

im weitesten Sinne gibt es so was schon bei einigen Warengenossenschaften mit angeschlossenem Tankbetrieb. Dort kann man mit einer entsprechenden Tankkarte dann günstiger tanken (der Preis liegt in dem mir bekannten Fall 3-5 Cent unter dem ortsüblichen Preis). Du bist dann nur ortsgebunden (wie in Deiner Idee ja auch).

Gruß

ALex

Hallo Zusammen,

alleine die ganzen Vorschriften triben Euch in den Ruin.

Seit 1995 muß der Boden an der Zapfsäule durch EU Verordnung Öl/Benzinfest sein bei einer Abgabemenge > 1’’ Liter, auch wenn ich in Italien und Griechenland neben einem Café noch ne Zapfsäule habe stehen sehen *Kicher*

Wer soll die ganzen Investitionen vorfinanzieren ?

Vergiß es…

gruß
dennis