Hallo,
nehmen wir mal den folgenden hypothetischen Fall an:
Ein Gewerbeverein hat einen Vorstand, der in weiten Teilen von einem Industriellen abhängig ist, der auch als Beisitzer im Vorstand sitzt.
Viele Aktivitäten werden von diesem Besitzer auf Grund der Abhängigkeitsverhältnisse gesteuert. Der 2. Vorsitzende des Vereins ist sehr frei in seinen Ideen und somt den anderen ein Dorn im Auge. Es gipfelt in einer Mobbing-Kampagne. Nehmen wir weiter an, dass nun das letzte Vorstandsprotokoll vom Protokollanten auf Anweisung der ersten Vorsitzenden des Vereins mit Falschaussagen und Statements, über die nie gesprochen wurde, die nie stattgefunden haben, manipuliert wurde. Gibt es hier rechtliche Möglichkeiten, auf Wahrheit zu bestehen? Im Zweifel wäre ein Zeuge sogar vorhanden, der sich dem gefälschten Protokoll auch nicht anschließen würde. Was könnte man in diesem frei erfundenen Fall tun? Gibt es evtl. auch eine Möglichkeit gegen das Mobbing vorzugehen? Mich interessiert rein aus Neugierde, ob sich solche Vorstände auch schützen können, ob es Paragraphen gibt, die man einsetzen kann, wenn es zu solchen Kampagnen käme?
Grüße
Rankin
Hallo,
Nehmen wir
weiter an, dass nun das letzte Vorstandsprotokoll vom
Protokollanten auf Anweisung der ersten Vorsitzenden des
Vereins mit Falschaussagen und Statements, über die nie
gesprochen wurde, die nie stattgefunden haben, manipuliert
wurde. Gibt es hier rechtliche Möglichkeiten, auf Wahrheit zu
bestehen?
Hallo,
was heißt „Vorstandsprotokoll“?
War es eine ordentliche Mitgliederversammlung oder hat sich nur der Vorstand getroffen?
Man könnte zunächst auf jeden Fall diesem Protokoll mit Begründung widersprechen und Berichtigung verlangen. Geschieht das nicht, könnte man gegen diese Protokoll vllt. klagen. Sind darin Beschlüsse außerhalb einer Mitgliederversammlung gefasst worden?
Da hilft ein Blick in die Satzung.
Gruß:
Manni
In meinem hypothetischem Beispiel:
Es ist das Protokoll einer Sitzung des Vorstandes. Da der Verein aber ein Gewerbeverein ist, es ums Geld geht und der Verein inzwischen mächtig unter Beobachtung steht, sind die Behauptungen im Protokoll haarsträubend und dürfen so nicht Aktenkundig bleiben.
Welche Instrumente gibt es denn, dass man einen Vorstand zwingt, bei der Wahrheit zu bleiben? Was sieht denn da unser Recht vor?