Hallo, Was bitte soll daran gewerblich sein?
Es gibt in den Städten jede Menge Vereine für Hochbegabte Kinder, die es ähnlich machen. Oder eben Volkshochschulen oder sogen. Familienbildungsstätten, Jugendtreffs oder Hausaufgabenbetreuungen. Alle sind sie als eV. Organisiert. Allerdings haben sie alle eigene Räume, da sie meist viel größer sind und zumindest diverse 100 Mitglieder haben.
Hier geht es um eine kleine Elterninitiative, die neben der Schule Kindern weitere Bildungsangebote bieten möchte. Für einen eV sind es derzeit noch nicht genug Mitglieder, ist aber durchaus geplant.
Dazu sollen Studenten oä Honorarkräfte engagiert werden, die über einen überschaubaren Rahmen kleine Projektgruppen betreuen. (DIE wären also durchaus Freiberuflich stundenweise für den Verein tätig). Aber ich habe durchaus auch schon gesehen, dass Vereine Gehälter für feste Mitarbeiter zahlen dürfen (von können red ich jetzt lieber erst mal nicht)
So wäre in diesem einen Raum eben jeden Tag etwas anderes mit jeweils unterschiedlichen Kindern. Eben je nachdem wer sich wofür interessiert.
Also es ist eher vergleichbar mit einer Handvoll Eltern, die nicht jeder sein eigenes Kind mit einen eigenen Nachhilfelehrer bezahlen, sondern sich nur jeweils einen für das jeweilige Fachgebiet teilen. Ausserdem sollen auch weitere Kinder sich dabei beteiligen können, damit auch jene, die sich so etwas sonst nicht leisten können, auch etwas davon haben.
Nur dass es eben nicht um Nachhilfe, sondern zusätzlichen Stoff geht, eben das was die Kinder interessiert, aber das Wissen und Können der Eltern übersteigt. Also zB. Astronomie, Dinosaurier, Kunst, Buddhismus etc. dazu eine Roots & shoots Gruppe http://www.janegoodall.at/show_content.php?sid=94
und ähnliches.
Die Themenvorschläge kommen von den Kindern selbst.
Es soll eben gerade nicht der Eindruck von Schule entstehen, da vielen Kindern schon beim Gedanken daran die Lust am Lernen vergeht.
Dennoch geht es um regelmässige Angebote, nicht nur Workshops.
Aber ich habe bisher nur Infos gefunden, wenn ein ganzes Gebäude dazu genutzt wird.
In dem von dir genannten Gesetz fand ich nichts, was dagegen sprechen würde, es ist quasi eine Anlage für soziale und kulturelle Zwecke.
Aber eben auch ein Wohngebäude, denn der überwiegende Teil des Hauses (Mehr als ein Geschoß) ist privat bewohnt. Es würde lediglich ein bisher eher ungenutzter Großer Raum für den Verein genutzt und ein Arbeitsplatz in einer Art Abstellraum wird dann nicht mehr von der ganzen Familie genutzt, sondern würde dann nur noch für die Verwaltungssachen des Vereins genutzt werden.
Die Kinder treffen sich dann eben nicht mehr reihum zum spielen, sondern nur noch dort wo es den passenden Platz gibt, eben in diesem Haus, wo der Verein seinen Sitz hat. Und nicht die Eltern sorgen für die Bespassung, sondern Fachleute (womöglich gar ehrenamtlich).
Die Eltern sind Mitglied, wenn sie den Verein fördern wollen/können, müssen es aber nicht sein. Die Kosten für die Lehrkräfte sollen auch durch Spenden beschafft werden. (Gemeinnützigkeit soll angeblich kein Problem sein, bei der Idee und sogar wenn der Verein noch nicht eingetragen ist, sagt die Mutti die beim Finanzamt arbeitet).
Also ob das als Verein geht, ist hier nicht die Frage, sondern die Frage ist, an was man denken muss, wenn man einen Raum eines Privathauses regelmässig/durchgehend für einen Verein zur Verfügung stellt, damit sich dort Gruppen (von Minderjährigen) treffen können.
Es ist ja auch kein Problem, wenn die Kinder im eigenen Haushalt täglich Freunde zu Besuch haben. Aber als Verein ist es eben doch was anderes, vor allem wenn in einzelnen Gruppen die eigenen Kinder nicht beteiligt sind.
Öffentliche Gebäude wie Schulen und Gaststätten haben ja auch eine Menge Auflagen zu erfüllen, aber ist ein einzelner Vereins-Raum in einem Privathaus vergleichbar.
(wie ist es bei einem Raum eines Modellbahnvereins oder einer Meditationsgruppe, der eben auch nicht mehr anders nutzbar wäre, da er mit Vereinsmitteln entsprechend ausgestattet wurde)
Gruß burli