Bin ich der Einzige?
Solche sperrigen, nur schwer zu tilgenden Fehler, lieber Paolo, finden sich in wohl fast jedem Kopf. Jeder hat da seinen eigenen Vogel! 
Vielleicht hilft dir die Etymologie, Ordnung im Kopf zu schaffen:
_ fechten
starkes Verb Standardwortschatz (8. Jh.), mhd. vehten, ahd. fehtan, as. fehtan Stammwort.
Aus wg. *feht-a- Vst. „fechten, kämpfen“, auch in ae. feohtan, afr. fiuchta. Dieses aus einer Verbalwurzel ig. (eur.) *peK- „rupfen, raufen“, die gelegentlich mit einer t-Erweiterung erscheint.
Der Bedeutungsübergang von „raufen“ zu „kämpfen“ ist dabei besonders im Litauischen deutlich sichtbar. Auf *peKt- führen l. pectere „kämmen“, scherzhaft „prügeln“, gr. pektéO „ich schere“ (Übergang von „Wolle raufen“ zu „Wolle scheren“); mit *peK- lit. pèsti „rupfen, zausen, an den Haaren reißen“, lit. pèstis refl. „miteinander raufen, sich prügeln“, gr. pékO „ich kämme, schere Wolle“, sowie g. *fahsa- „Haar“ (s. unter Fechser).
Von der ursprünglichen Bedeutung ausgehend bedeutet fechten mundartlich auch „sammeln“ (Beeren usw.). Daher im 17. Jh. im Rotwelschen „betteln“, das dann weiter in die niedere Umgangssprache gelangt. Die Bedeutung „auf Wanderschaft betteln“ scheint aber von dem alten Brauch des Schau-Fechtens von Wanderburschen für Geld herzukommen. Kollektives Abstraktum: Gefecht.
Ebenso nndl. vechten, ne. fight; anfechten, Fuchtel, fuchtig, Harm.
Specht, F. ZVS 68 (1944), 205;
Ader, D. FS Trier (1964), 146-159;
Wolf (1985), 92f.;
Seebold, E. (1970), 190f.;
LM 4 (1989), 324-328;
Röhrich 1 (1991), 422f. westgermanisch_
Gruß Fritz