Man installiere ein Teleskop auf der Erde, welches auf einen Spiegel gerichtet ist, der Informationen durch ein Teleskop mit Blick auf die Erde reflektiert.
Mit dem Zeitpunkt, wo erste Informationen wieder auf der Erde ankommen, sieht man doch aufgrund der Zeitdauer (bei grosser Entfernung) doch Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen, oder? So wie man heute Licht von längst erloschenen Objekten beobachtet.
Wenn man also jetzt damit anfängt, haben unsere Nachfolger eine Möglichkeit, das Geschehen ab jetzt zu verfolgen…
Ich wollt fragen, ob ich da theoretisch einen Denkfehler habe…
Gruss, Daniel
optisches Echo, naund?
Hallo, Daniel,
und der Schall „geht“ sogar „zur annern Seite“, z.B. wenn einer in Mailand ganz laut rülpst, würde man das, etwas sehr zerstreut, auch in München hören können.
Auch ohne „Äther“, aber ein büschen Phantasie und in Maßen würde schon helfen…
Wenn ich die Frage richtig verstanden habe: Ich habe gerade den Geschichtsunterricht durch zeitversetzte Realtime-Aufführungen revolutioniert und wollte vorm Patent mal kurz hier gegenchecken…
Übrigens hab ich oft Probleme mit Deinen Antworten, aber trotzdem danke
Gruss, Daniel
ein teleskop mit nem großen bildschirm nebendran der das vom teleskop gesehene darstellt, was man dannn wieder von der erde aus sieht? richtig verstanden?
ok … wenn man etwa auf einem 10 LJ entfernten planeten dieses aufbaut hätte man also theoretisch ein bild von vor 20 jahren …
naja …
-etwas zu weit (hey wir ham schon probleme mitm mars)
-du brauchst schon einen seeeehhhr grossen bildschirm (wahrscheinlich sogross wie die erde selbst) um nen gescheites bild zu bekommen
…usw
und warum die armen informationen auf so weite reisen schicken?
die lassen sich doch ganz hervorragend speichern
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Man installiere ein Teleskop auf der Erde, welches auf einen
Spiegel gerichtet ist, der Informationen durch ein Teleskop
mit Blick auf die Erde reflektiert.
Mit dem Zeitpunkt, wo erste Informationen wieder auf der Erde
ankommen, sieht man doch aufgrund der Zeitdauer (bei grosser
Entfernung) doch Ereignisse, die in der Vergangenheit liegen,
oder? So wie man heute Licht von längst erloschenen Objekten
beobachtet.
Wenn man also jetzt damit anfängt, haben unsere Nachfolger
eine Möglichkeit, das Geschehen ab jetzt zu verfolgen…
Ja.
Ich wollt fragen, ob ich da theoretisch einen Denkfehler
habe…
tolle Idee
Hallo,
auch wenn es mir vor kommt, als ob die Denkweise, die zu dieser
Idee geführt hat dem Kenntnisstand eines Schülers ca. 5. Klasse
entspricht, muß man sagen, daß es als Gedankenexperiment geht.
Bloß wird es mit einer so einfachen Spiegelanordnung in Praxis
nicht viel werden. Codierte Signale ließen sich wohl viel
einfacher über die lange Distanz übertragen.
Allerdings habe ich tatsächlich Videokasseten, mit denen ich
tatsächlich schon den Signalweg von 7 Lichtjahren (also 3,5
Lichtjahre Spiegelabstand ) simulieren kann!
Da staunste aber, wa?
Gruß Uwi
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ein teleskop mit nem großen bildschirm nebendran der das vom
teleskop gesehene darstellt, was man dannn wieder von der erde
aus sieht? richtig verstanden?
Ja, so ca.
ok … wenn man etwa auf einem 10 LJ entfernten planeten
dieses aufbaut hätte man also theoretisch ein bild von vor 20
jahren …
Es ginge vielleicht auch anders.
Ein verteiltes Satellitensystem (gibt es ja schon fast), welches die Informationen so lange (sehr lange) rundrumlaufen laesst, bis sie mal zur Erde abgelenkt werden. Spart Speicherplatz und liesse sich von ueberall her abrufen…
Na, war ja auch nur son Gedanke…danke,
Gruss, Daniel
Sach mal, wär’s nicht einfacher, auf alte Bild- und Tondokumente zurückzugreifen ? Die sind zwar auch nicht kostenlos zu archivieren, aber ich denke, Aufwand und Kosen liegen noch DEUTLICH unter der von dir favorisierten Satellitenversion.
Wenn man also jetzt damit anfängt, haben unsere Nachfolger
eine Möglichkeit, das Geschehen ab jetzt zu verfolgen…
Mit, wie schon einige Vorposter schruben, dem gleichen Effekt wie bei Video.
Wenn Du den Spieß, i.e. die Blickrichtung, einmal umdrehst, wirst Du feststellen, dass sich das Ganze im Metaphysischen verläuft. Zur Zeit malträtiere ich eine Tastatur. Ich sehe, wie sich der Bildschirm mit Buchstaben füllt. Für unser Verständnis passiert das in Nullzeit. Ganz extrem betrachtet, und vorausgesetzt, dass Zeit nicht gequantelt ist, stimmt das aber nicht, denn das Licht vom Monitoni braucht eine bestimmte Zeit bis zum Auftreffen auf die Netzhaut (und die graue Masse im Schädel löst auch noch diverse Relais aus), das heißt, es vergeht Zeit, bis ich mein Geschreibsel wahrnehme. Wenn es auch nur Hmpftlsekunden sind …
Wir nehmen also immer vergangene Ereignisse wahr! Nullzeit würde unendliche Geschwindigkeit oder Nullabstand zum Ereignis voraussetzen.
Wenn das Vorhergehende stimmt, haben wir streng genommen keinen Gegenwartsbegriff und somit rein retrograde Wahrnehmung.
Und wer mir bis hierhin gefolgt ist, möge sich an der Hausbar nach Gusto bedienen.