Vergesslichkeit

Ich hab langsam das Gefühl, ich werde senil. Ich bin jetzt 35 Jahre alt und werde seit ein paar Jahren immer vergesslicher. Es ist jetzt nicht so, dass ich mir gar nichts mehr merken kann. In meinem Job hab ich immer noch alles im Griff (bisher jedenfalls), auch wenn ich mir manchmal Sachen lieber aufschreibe. Ich weiß auf dem Parkplatz auch meistens noch wo mein Auto steht und hab wichtige Telefonnummern oder Passwörter immer im Kopf. Aber Zuhause im Privaten passiert es mir ziemlich oft, dass mir Dinge entfallen. Ich hab auch ziemlich häufig mit Wortfindungsstörungen zu kämpfen, die in Gesprächen äußerst lästig sind. Wahrscheinlich bin ich auch unkonzentriert, so dass ich bestimmte Infos nur am Rand mitbekomme und dann einfach wieder vergesse. Ich setze mich dann selbst unter Druck und versuche mich auf meinen Gesprächsparter zu konzentrieren, aber es gelingt mir trotzdem nicht alles im Kopf zu behalten. Es ist als wenn ich Watte im Kopf hätte. Ich bin langsam wirklich verzweifelt, weil ich mir Mühe gebe, mir Sachen zu merken und sie dann trotzdem vergesse. Wenn ich meinem Mann in einer halben Stunde etwas bestimmtes erzählen will, muß ich es mir entweder aufschreiben oder die ganze Zeit vor mir her erzählen. Ansonsten ist es weg.

Ich hab gelesen, dass Vergesslichkeit oft mit Stress, Schlafmangel oder Depressionen zusammenhängt, aber das ist bei mir alles nicht der Fall. Mein Job ist keineswegs stressig, zu Hause geht meist auch alles seinen Gang und genug Schlaf bekomme ich auch (bin aber trotzdem ständig müde). Ich trinke allerdings ziemlich wenig über den Tag, aber das es nur an Flüssigkeitsmangel liegt, kann ich mir fast nicht vorstellen.

In meinem Bekanntenkreis habe ich festgestellt, dass es den meisten Frauen ähnlich geht (in den unterschiedlichsten Ausprägungen). Ist das irgendwas geschlechtsspezifisches, dass Frauen ab einem bestimmten Alter langsam verkalken???

Ich mache mir wirklich Sorgen, ob in meinem Kopf alles noch normal funktioniert oder ich irgendwann nicht mehr weiß wie ich heiße.
Ich möchte mein Gedächnis endlich wieder in den Griff bekommen (bevor ich es vergesse). Mein Langzeitgedächnis ist übriges besser als mein Kurzzeitgedächnis. An Sachen von früher, die mir wichtig waren, kann ich mich noch eher erinnern, als daran, was ich gestern gegessen hab.

Ich hoffe, ihr könnt mir Tips oder Ratschläge geben, was ich tun soll.
LG
Danie

Hi,

tröste Dich, ich glaube das geht vielen so. Ich kann das zwar medizinisch nicht belegen, aber meine mal gehört zu haben, dass das Gehirn mitt zwanzig am leistungsfähigsten ist und dann immer mehr nachlässt. Das Gehirn folgt einer fiesen Logik: Use it - or loose it.

Was kann man tun ? Ein IQ-Test zum Beispiel. Nicht, um den IQ zu testen, sondern die grauen Zellen zu fördern. Es gibt im Schreibwarenhandel auch von P.M. Logiktrainer, die sind auch gut, das Gehirn in Schwung zu halten. Daran gekoppelt ist dann auch Merkfähigkeit.

Wieviel Begriffe kannst Du Dir merken, die ich Dir zurufe ? Normalerweise sieben, dann kommt man durcheinander.
Es gibt einen Trick, der die grauen Stellen stark schult und die Kreativität fördert. Das tröstet hoffentlich darüber hinweg, dass der Trick nicht bei Alltagssituationen hilft. Probier es mal:

Sag Deinem Mann, er soll sich einen Tag lang alle Hauptwörter aufschreiben, die ihm in den Sinn kommen. 50 Stück, durchnummeriert.

Währenddessen ziehst Du Dich mal eine Stunde zurück und überlegst Dir eine Wegstrecke, die Du jeden Tag zurücklegst, also im Schlaf kennst. Da übelegst Du Dir 50 Punkte, die Du nummerierst. Also z.B. 1 ist die Wohnungstür, 2 ist der Briefkasten (Zeitung), 3 ist die Haustür, 4 die Garage, 5 die Kreuzung an der Ecke usw. Du solltest Dir für die „Zehner“ immer sehr markante Punkte auswählen. Diese Strecke solltest Du im Kopf „üben“, so dass Du jederzeit weisst, das z.B. Nummer 47 der Zeitungskiosk ist, an dem Du jeden Tag vorbeikommst.

Nun sagst Du Männe, er soll Dir die Begriffe in beliebiger Reihenfolge sagen - aber langsam und einen neuen immer erst, wenn Du O.K. sagst. Nehmen wir an, er sagt Dir erst Begriff 47 - Brille. Nun versuchst Du (dazu braucht man auch Kreativität) diesen Begriff mit dem Bild zusammenzubringen, das Du fest eingebrannt im Kopf hast. Der Zeitungskiosk. Der Inhaber würde mit Brille total komisch aussehen. Auch absurde Bilder können da entstehen. Wenn z.B. die Nummer 32 eine Kreuzung Müllerstr/Meierstr. ist (da wo man immer eine Ampelphase steht) und er dazu sagt „Spiegelei“, dann stellst Du Dir eben ein überdimensionales Spiegelei mitten auf der Kreuzung vor. Diese Assoziationen dauern eine Weile, ca. 10-15 Sekunden pro Begriff.

Wenn er dann fertig ist, musst Du den Weg, den Du im Schlaf kennst, nur noch vorwärts „abgehen“ und sagst ihm in der richtigen Reihenfolge von 1-50 die Begriffe an. Die werden Dir ohne Probleme einfallen, es klappt garantiert.

Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt: Es gibt auch Medikamente, die die Merkfähigkeit fördern (sollen), aber ich halte mehr vom „fördern durch fordern“

So, das war sehr anstrengend für mich. Ich leg mich mal wieder hin - schlieslich gehe ich schon auf die 50 zu :wink:

Gruss Hans-Jürgen
***

Vielen Dank, das werde ich mal ausprobieren.

Danie

Hallo,

Analog zu den Begriffen, kenne ich auch eine Version, wie man sich Zahlen merken kann.

0 = Rad
1 = Einhorn
2 = Schwan
3 = Herz
4 = Stuhl
5 = Hand
6 = Würfel
7 = Feuerhaken
8 = Brille
9 = Luftballon

z. Bsp.: zwei Einhörner gehen auf einen Schwan los. = 112
Das Ganze als Bild einprägen.

Ansonsten kann ich meinem Vorredner nur zustimmen, wer rastet der rostet. Also immer wieder mal als Freizeitvergnügen Kreuzworträtsel lösen, Texte auswendig lernen oder sonstige Knobelaufgaben lösen, wie Sudoku zum Beispiel. Damit hält man seinen Geist fit.

Viele Grüße
Flotte Lotte

Vielen Dank für die Tips.

Eigentlich löse ich öfter mal Kreuzworträtsel oder Sudokus (nicht unbedingt regelmäßig, aber halt ab und zu). Konnte aber nicht feststellen, dass es irgendwie geholfen hätte. Ich lese dafür sehr viel, eigentlich täglich. Fördert meine Gedächnisleistung aber auch nicht wirklich.

Wie oft muß man denn sein Gedächnis trainieren, dass es spürbar besser wird? Gibt es dafür irgendwelche Vorgaben?

Mein Problem ist, dass ich mich schlecht auf Sachen konzentrieren kann, die mich nicht ausreichend interessieren oder wenn ich grad abgelenkt bin (ich glaub, dass hab ich auch meinem Sohn vererbt). Wie kann man das denn in den Griff kriegen? Angeblich sollen Frauen ja multitasking-fähig sein. Kann ich von mir überhaupt nicht sagen. Wenn ich mich auf eine Sachen konzentriere (z. Bsp. lesen), bekomme ich nichts anderes mehr mit.

Danie

Hallo Dani,
letztens habe ich mal gehört, dass das Lesen über Kopf (also Schrift verkehrt herum) die Gehirnzellen besonders anstrengen würde.
Wenn du viel und gern liest, wäre es zumindest für eine Seite einen Versuch wert.
Das sieht bestimmt witzig aus.

Auch wäre autogenes Training empfehlenswert zur Konzentrationsförderung.
(Sinngemäß, da wo der Punkt zur Entspannung liegt, liegt auch der Punkt zur Anspannung und Konzentration.)

Hier habe ich auch noch was Interessantes gefunden:
http://www.freudeamlernen.de/konzentrationsprobleme…

Liebe Grüße
Flotte Lotte

Du bist wirklich nicht die einzige, der es so geht. Ich habe auch das Problem, ich bin aber männlich und erst 23(!!!).
Bis jetzt gab’s ja gute Tipps hier, aber nur auf der geistigen Ebene.
Neulich gab’s im Focus einen netten Artikel „Frischluft für’s Gehirn“ oder so ähnlich.
Da geht’s um die Kombination von geistigen Übungen (wie bereits besprochen) + Sport + Ernährung. Es gehört also noch einiges anderes dazu, das Gehirn fit zu halten.
Zum Sport:
Am besten hilft Ausdauersport (Schwimmen, Joggen usw). In dem Artikel ging es auch um eine Studie. Alte Leute (glaube 60+) wurden in 2 Gruppen aufgeteilt. Eine ging glaube ich 3 mal die Woche für nur 45 Minuten joggen und die andere machte halt nichts. Nach einer gewissen Zeit wurden diese beiden Gruppen miteinander verglichen und die Spaziergruppe hatte deutlich bessere Gehirnleistungsverbesserungen im Vergleich zur Nicht-Bewegungsgruppe. Was ich damit sagen will: ein bisschen Sport ist immernoch besser als gar keiner.

Zur Ernährung:
Viel trinken (du trinkst ja nicht so viel, sagtest du), Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, (fettreicher) Fisch und etwas Fleisch.

Zu den geistigen Übungen:
Wurde ja schon einiges genannt, außerdem kannst du ja einfach mal unter Google nach „Gedächtnistraining“ o.ä. suchen.

MFG Robert

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Rätsel
Hallo,

das Gehirn trainiert nur die Rätselstruktur, hat es das intus, bildet sich das Gehirn sozusagen nicht weiter.
Ich denke, es ist wichtiger viel unterschiedliche Dinge zu tun. Vielleicht mal irgendeine Naturwissenschaft in Eigenregie studieren, da wird das Gehirn und seine Verbindungen auf eine andere Art genutzt.
Oder du nimmst Dir im Geiste etwas vor und studierst das bis Dir nichts mehr einfällt. Beispiel: Ein Baum, wie groß ist er, welche Rinde, wie ist die Rinde zustandegekommen, wie dick ist der Stamm, was für ein Baum ist das, wann werden seine Früchte reif, welche Bedingungen braucht er usw.

LG
Mikhael

Hallo Danie,

alles gute Tips bisher.
Nun komm ich mit einem ernsteren Thema, da es tatsächlich auch mal medizinische Gründe für Deine Müdigkeit und Deine Konzentrationsschwierigkeiten geben kann.
Da die von ganz harmlos bis sehr fies sein können, möchte ich es nicht weiter ausführen (z.b. irgendein Mangel, oder Schilddrüse, oder…)
Wichtig ist nur, das Du Dich beobachtest und auch mal in Betracht ziehen solltest, mal zum Arzt zu gehen.
Wenn Du einen guten Hausarzt hast, dann erst mal zu dem und Dich ihm anvertrauen.

Ich weiß oft nicht, wo mein Auto parkt, das ist dann aber meist über Nacht oder mehrere Tage und es ist recht klein, versteckt sich also auch häufig hinter den anderen, fieses Autochen. Ich denke dann immer erst mal, es wäre weg!
Es gibt also völlig normale Erscheinungen und eben auch erstere Hintergründe!

Gruß
Kathy

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Hai, Danie,

daß Du nicht genug trinkst, hast Du ja selbst schon erwähnt - Flüssigkeitsmangel stellt wirklich komisch Zeug mit unseren Hirnen an: trink mehr…

Du schreibst, Du hast ja gar keinen Stress - woher weisst Du das? Oft bemerken wir einfach gar nicht mehr, daß wir dabei sind, und selbst völlig fertig zu machen, weil wir uns schlicht an den Zustand gewöhnt haben. Lausch mal stärker in Dich hinein - ob sich an/in Dir irgendetwas ändert, wenn Du in eine Situation hineingehst, oder sie verlässt (beim Betreten der Arbeitsstelle schneller atmen, beim Verlassen der Arbeitsstelle sich aufrichten, wenn Du Deinen Sohn hörst stirnrunzeln, aggresiver Autofahren zum Einkaufen als zur Arbeit…).
Frag ruhig auch mal Deine Vertrauten, ob sie irgendsoetwas an Dir bemerken („Sobald xxx da ist, bist Du irgendwie anders…“).
Eine ebenso verbreitete Stress-nicht-erkennen-Ursache ist der Vergleich mit anderen - nur weil „alle anderen“ ja auch in irgendeiner Situation keinen Stress haben, bedeutet das nicht, daß Du nicht doch auf dem Zahnfleisch gehst.
(Beispiel: ich kam mal in eine Prüfwerkstatt. Ich war keine halbe Stunde in dem Raum und war am Rand meiner Nerven - die anderen waren zwar ziemlich mies drauf (was für ein Aggro-Haufen), aber mir wurde gesagt, ich solle mich nicht so anstellen. Zum Feierabend, als die ganzen Geräte ausgemacht waren, hab ich dann gemerkt, was mich so gestresst hat - eine der Lampen sirrte fies vor sich hin, leise aber ätzend. Ich hab am nächsten Morgen einen Haushandwerker das Ding tauschen lassen - und jetzt der Clou: die Stimmung in der Abteilung verbesserte sich schlagartig, die Fehlerquote ging runter und in der Folgezeit nahm sogar der Krankenstand ab. Und der ganze Ärger war nur durch ein Sirren entstanden, daß zwar alle massiv unter Stress setzte, aber von keinem bewusst wahrgenommen wurde)

Der nächste Punkt: Schlafen. Du schreibst, Du schliefest doch genug - sicher? Überleg mal, ob Du im Urlaub länger schläfst - tust du? Dann schläfst Du im Alltag nicht genug. Check aus, wie lange Du am Ende eines Urlaubs ungestört am Stück schläfst (aufwachen und dann wieder einmummeln, weil’s so schön gemütlich ist, gilt nicht), diese Zeit solltest Du Dir auch sonst gönnen (auch, wenn „alle anderen“ nur sechs Stunden brauchen, wenn Du neun brauchst, dann brauchst Du neun, sonst kann Dein Hirn nicht vernünftig arbeiten, jedenfalls nicht auf Dauer). Auch die Idee, in der Woche weniger zu schlafen, weil man ja am Wochenende ausschlafen könne, geht nach hinten los - man kann nicht wirklich vor- oder nach-schlafen.

Ernährung: futterst Du brav durcheinander? Keine Sie-dürfen-nur-das-und-das-essen-Diät, kein ich-ess-nur-Frittenbudenzeug, kein Fertigfutterpackungen-reichen-doch, aber auch kein ich-ess-ausschließlich-Vollkorn-und-Gemüse-roh.

Sind die Punkte alle geprüft und, so notwendig, korrigiert und Du hast dann immernoch Probleme, dann solltest Du, spätestens, einen Arzt zu Rate ziehen.

Gruß
Sibylle

Hallo Sibylle,

danke für die Antwort. Du hast da Sachen angesprochen, über die ich noch gar nicht nachgedacht hab. Das mit dem Trinken, war bei mir schon immer ein Problem. Ich versuche auch ständig irgendwie zu diäten, aber im Moment funktioniert das Abnehmen auch überhaupt nicht, wahrscheinlich wegen zu wenig Flüssigkeit. Da muß ich wirklich dran arbeiten.

Wir haben im Büro eine Klimaanlage, die den ganzen Tag Geräusche von sich gibt. Ich nehme das Geräusch zwar nicht bewußt war, aber vielleicht verursacht das unterbewußt ja irgendwie Stress bei mir. Wird sich allerdings schwer feststellen lassen, weil das Ding eigentlich immer läuft.

Mein Mann erzählt mir ständig das ich schlecht drauf bin oder komisch gucke. Mir selber fällt das nicht auf und ich hab auch gar nicht das Gefühl schlecht drauf zu sein. Auch reagiere ich manchmal gereizt, wenn mein Sohn irgendwie was von mir will. Vielleicht bin ich ja doch irgendwie gestresst… Aber was kann ich dagegen machen, wenn es mir nicht mal auffällt?

Ich schlafe am Wochenende wirklich bedeutend mehr als in der Woche, bin aber dann trotzdem noch müde. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht dran erinnern, wann ich das letzte Mal aufgewacht bin und wirklich ausgeschlafen war. Innerhalb der Woche schlafe ich aber auch wenigstens 7 Stunden, meistens mehr. Das sollte doch normalerweise ausreichen, oder?

Was die Ernährung angeht, hatte ich ja oben schon erwähnt, dass ich immer mal wieder Diät esse. Momentan beschränkt sich das aber eher auf die Woche und am Wochenende esse ich dann wieder normal. Aber ich bin da auch kein Nur-Vollkorn-und-Gemüse-Typ, sondern ich versuche halt fettarm und halbwegs gesund zu essen. Die Konzentrationsprobleme hatte ich allerdings auch schon vorher.

Ich werde auf jeden Fall mal versuchen auf manche Dinge bewußter zu achten und Situationen ggf. zu ändern. Mal sehen ob´s was bringt.

Liebe Grüße
Danie

Hallo Kathy,

ich hatte auch schon mal daran gedacht, dass es vielleicht mit der Schilddrüse zusammen hängen könnte. In meiner Familie scheinen das einige zu haben (meine Mutter, meine Tante). Ich hatte allerdings in den letzten Jahren immer mal wieder Blutuntersuchungen, aus verschiedenen Gründen (unter anderem wegen der Müdigkeit) und da wurde eigentlich nicht festgestellt. Als ich meinen Hausarzt mal auf meine Vergesslichkeit ansprach (ist aber schon ein paar Jährchen her), meinte er nur, ich müsse mich mehr konzentrieren. Nicht sehr hilfreich, finde ich.

Das mit dem Auto bekomm ich immer noch hin, meins fährt allerdings öfter von alleine. Meistens will es heim fahren und mein Mann muß mich ständig dran erinnern, wenn wir noch woanders hin wollten. Meistens sag ich kurz vor der entsprechenden Abfahrt noch: „Ja, ja“ und fahr dann doch vorbei. Außerdem hab ich arge Schwierigkeiten mir Namen zu merken. Manchmal treff ich Leute und kenne sie von irgendwoher, kann mich aber partout nicht erinnern woher oder wie sie heißen. Das kann dann schonmal lustig werden, wenn sie mich ansprechen und ich mich nicht zu fragen traue, wer sie denn überhaupt sind.

Liebe Grüße
Danie

Danke
Vielen Dank für die Tips für´s „Gehirnjogging“. Da waren ja ein paar sehr interessante Sachen dabei. Ich werde das auf jeden Fall mal ausprobieren. Kann ja nicht schaden. Das mit dem verkehrt herum gehaltenen Buch werde ich aber lieber zu Hause machen. Das könnte in der U-Bahn zu ziemlich komischen Blicken führen.

Bin froh, dass es mir nicht alleine so geht.
Liebe Grüße
Danie