Wenn ich den Typ so auf dem Gefängnisdach stehen seh
und wie man mit ihm umgeht, dann frag ich mich, was
die ganze Show soll.
Warum bietet man so einem Mann so eine Bühne?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich da frei-
willig abtransportieren lässt.
Ich hätte die lampen ausmachen lassen. Ihn dort oben
warten lassen. Irgendwann kommt er freiwillig runter.
Jetzt wird der Typ noch mit Tee und Decken versorgt?
Er darf Forderungen stellen?
Sorry, ich hab Verständnis dafür, dass man dem Typ
den Prozess machen will, aber um welchen Preis?
Mir tut das Kind leid, das jetzt nicht mehr aussagen
will und die Eltern, die jetzt noch mehr um die
Sicherheit ihres Kindes bangen…
Ich kann mir vorstellen, was in den Köpfen mancher
Eltern vorgehen mag, deren Kinder schon mißbraucht
wurden. Aber ich denke nicht, dass sie so nett mit
einem Vergewaltiger umgehen würde, wie es gerade
passiert.
Warum setzt man dem Drama kein Ende und lässt den
Kerl wo er ist? Warum lässt man sich von dem Typ
so an der Nase vorführen?
*grübel*
D
es ist ein Schlag ins Gesicht für jedes Opfer von Gewalt und Machtmißbrauch und löst nicht nur bei Stephanie Verzweiflung und Angst aus.
Für Stephanie bedeutet es eine Retraumatisierung!
Und wieder einmal zeigt es sich, das auf Täter mehr Rücksicht genommen wird als auf Opfer.
Er hat erreicht was er wollte, sie hat zu viel Angst auszusagen…
und genau DAS hätte mit allen Mitteln verhindert werden müssen, das ein Täter noch während eines Prozesses so eine Macht ergreifen kann.
Er hat noch Macht über sie obwohl sie nun „eigentlich“ frei ist von ihm, zumindest nach außen hin.
Und genau das zeigt er ihr, du wirst nie vor mir sicher sein, ich habe sogar Macht über Polizei und Staatsanwaltschaft und das zerstört das letzte Fünkchen Sicherheitsgefühl in ihr…
Es ist unfassbar, einfach unfassbar… ich weiß was in ihr vorgeht, bin ich doch selber ein Opfer von Machtmißbrauch… und weine mit ihr
hi Schiwa,
ja, die Opfer haben Angst, immer wieder.
Meine Tochter atmete erst auf als der Täter tot war.
(in der Psych gestorben nat. Tod; er war „schuldunfähig“)…
*knuddeldich*
D
ich denke, es wäre nicht sinnvoll gewesen, die Lichter abzuschalten! Man denke mal an die Folgen! Er hätte fliehen können oder wer weiss was noch so alles!
Ich denke, dass er u. a. auch auf sog. „Schuldunfähigkeit“ hinaus will mit seine ganzen „Show“, die er da abzieht. Er denkt wahrscheinlich, dass er auf schuldunfähig „abgestempelt“ wird, in die -Nervenheilanstalt- kommt und dann irgendwann wieder rauskommt. Bei völliger Schuldfähigkeit würde er wahrscheinlich lebenslänglich bekommen. So ist es VIELLEICHT möglich, doch noch freizukommen. Wahrscheinlich wird jetzt ein Gutachten vom Psychologen auf „Schuldunfähigkeit“ ausgestellt.
Dies alles entspricht aber nur MEINER eigenen Meinung (was heißt, dass dies nicht unbedingt der tatsächlichen Begebenheit entsprechen muss) und umfasst sicherlich nicht alle Hintergründe! (Wäre zu viel, das können ja die Psychologen alles genau herausfinden und dann ein Gutachten ausstellen )
Bei völliger Schuldfähigkeit würde er
wahrscheinlich lebenslänglich bekommen. So ist es VIELLEICHT
möglich, doch noch freizukommen. Wahrscheinlich wird jetzt ein
Gutachten vom Psychologen auf „Schuldunfähigkeit“ ausgestellt.
Wenn Du nicht genau weißt, was in so einer „Nervenklinik“ mit den Leuten passiert, sei bitte etwas vorsichtiger mit solchen Aussagen:
Die Dauer der Inhaftierung ist im Maßregelvollzug (MRV) insbesondere in solchen Fällen im Durchschnitt länger als die im normalen Justizvollzug (JVZ). Während der JVZ eine festgelegte Zeitspanne bekommt, ist der Aufenthalt im MRV unbefristet. Eine anschließende Sicherheitsverwahrung ist in beiden Fällen möglich und verringert die Chance wieder auf freien Fuß zu kommen. In einem solchen Fall kann man davon ausgehen, dass eine Unterbringung im MRV im Schnitt um ein Drittel länger ist, als im JVZ. Und darüber hinaus, dass dies erst der Fall ist, wenn von diesem Menschen keinerlei Gefahr mehr ausgeht- anders als im JVZ. Da liegen die Dinge etwas komplizierter.
Lebenslänglich i. S. von ein Leben lang gibt es im Deutschen Rechtsstaat nicht als Strafmaß. Ein Leben lang trifft man im MRV aber deutlich häufiger als im JVZ. Fazit: Wenn man sich wünscht, dass derjenige nicht wieder vor die Tür tritt, sollte man die „Nervenheilanstalt“ nicht verfluchen- im Gegenteil.
(was heißt, dass dies nicht unbedingt der tatsächlichen Begebenheit
entsprechen muss)
erwartet niemand. Nur dass man die „Täter kommt ins Sanatorium“-Schlagzeilen ab und an hinterfragt.
erschreckend, dass auch noch die Presse alles auswalzt und Fotos veröffentlicht.
Ich hätte dem weder Decke noch Tee gereicht. Der wäre schon wieder runtergekommen, wenn ihm zu kalt ist oder er Durst hat. Und wenn er gesprungen wäre, würden nicht weiter Steuergelder dafür verschwendet.
Gruß k.
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