Hallo vh_1!
- Ein anderer Punkt in diesen Betrachtungen ist das
Fahrzeuggewicht! Aerodynamik nimmt erst oberhalb von ca.
100km/h grossen Einfluss.
Das Gewicht ist aber doch bereits im Spritverbrauch der Hersteller mit integriert. Klar, es basiert immer nur auf dem Basis-Modell, aber viele Extras kann ich mir eh nicht leisten.
Den cw-Wert findet man auf Herstellerseiten so gut wie gar nicht. Außerdem wird es in Zukunft wegen steigendem Verkehr immer schwieriger schnell Fahren zu können und Autobahnen fahre ich so gut wie nie. Ich bin eher der Nesthocker, der einzig am Wochenende zu seiner Freundin fährt und ansonsten bin ich vorm PC am daddeln! 
Und auch dein Fahrprofil spielt eine Rolle, eher Landstrasse
und BAB oder Stadt, in der Stadt hilft START-STOPP; die RWTH
hat herausgefunden das bei Stadtfahrten ca 17-35% das Fahrzeug
steht
Grundsätzlich sind meine Hauptwege momentan morgens und abends 7km wegen Arbeit auf einer 70km/h-Strecke, wobei permanente Autoschlange auch keine andere Fahrweise erlaubt, dann noch 1 mal alle 2 Wochen in die Stadt wegen Tanken und Einkauf (ca. gesamt 15km an dem jeweiligen Tag) sowie jedes Wochenende 100km hin und 100km zurück Überland (keine Autobahn).
- nun das Technische
aus Sicht der Energieeffiziens ist der Dieselmotor zur Zeit
das Effektivste im Auto.
Am Diesel gefällt mir auch besonders gut die Durchzugskraft von unten heraus. Denn an Ampeln bin ich immer gerne vor den anderen beim Anfahren.
E-Motor hin oder her, der Strom wird auch im Auto erzeugt,
d.h. Wirkungsgrad Benziner * Generator * Batterie * E-Motor;
35% 98% 78% 98%
was eine sehr sehr optimistische Schätzung ist =26% .
Vom E-Motor bin ich grundsätzlich nicht wirklich abgeneigt, allerdings gibt es doch Bedenken in Sachen Reichweite und verstreichende Zeit beim Wiederaufladen. Außerdem gibt es rein optisch keine schönen Modelle und sind auch noch verhältnismäßig teuer in der Anschaffung. Daher kommt für mich so etwas nicht in Frage.
Wirkungsgradangaben beziehen sich immer auf einen stationären
Punkt, i.d.R. auf den Bestpunkt des Motors; diese Angabe hilft
dir im Alltag nicht viel, der Hinweis sich auf die
Verbrauchsangaben der Hersteller zu beziehen ist schon nicht
schlecht. Auch wenn diese Werte im realen Leben nicht erreicht
werden, haben sie doch den Vorteil, daß sie unter den gleichen
Bedingungen aufgenommen wurden und damit prozentual
vergleichbar sind, nicht absolut.
Genau aus diesem Grund habe ich diese Werte auch genommen. Schließlich habe ich beim Verbrauch immer 0,5l hinzugerechnet. 
Im Prinzip müsste man für den absoluten Wert doch die Drehmomentkurve als rechnerische Funktion sowie mein exaktes Fahrverhalten haben, um alles genau berechnen zu können. Aber dafür reicht mir erstens die Zeit nicht, zweitens wird mir das ganze so zu intensiv und drittens bringt es mir in der Realität nicht wirklich viel, denn wie viel Geld ich in zehn Jahren für das Auto ausgegeben habe, kann mir einzig und allein die Zukunft beantworten. Wer weiß schon, ob ich nicht auf der Jungfernfahrt einen Unfall habe? In dem Fall ist auf jeden Fall bei einem Totalschaden das billigste Auto für mich am geeignetsten.
(Don’t hope so!)
Also brauche ich nicht so extrem in die Materie eintauchen.
Aber danke für die ansprechende Antwort!
MfG
Riggie