Nachdem ich jetzt viele Jahre immer nur mit einer analogen Spiegelreflexkamera unterwegs war soll jetzt eine kompakte Digitalkamera angeschafft werden. Für meine Mountainbike Touren ist mir die analoge Kamera einfach zu groß.
Jetzt habe ich schon viel gelesen und mir die eine oder andere Kamera angeschaut aber was mir fehlt ist ein Vergleich der Bildqualität zwischen einer analogen und digitalen Kamera.
Beispiel Rauschen:
Je höher die ISO-Werte bei einem (analogen) Film desto lichtempfindlicher ist er aber auch umso körniger. Nehmen wir jetzt eine Allerwelts-Kompakt-Digitalkamera her (Sony W170) dann wird oft über deren Rauschen bei schlechteren Lichtverhältnissen gelästert. Ist das besser oder schlechter als bei einem analogen Film?
Ist das besser oder schlechter
als bei einem analogen Film?
Probiers einfach aus und mach das was du lieber hast. Solche Dinge sind zu subjektiv und die kann man nicht mit besser oder schlechter beantworten.
Ich persönlich finde das Rauschen billiger Digitalkameras idR sehr unschön, also eine Bildästhetik die mir gefällt ist das nicht. In mittleren und höheren Preisklassen der Digitalkameras ist das was anderes. (Andererseits hab ich mal Fotos gesehen von jemandem, der wirklich gut mit seiner Handykamera umgehen kann und die Fotos waren echt gut, obwohl sie rein objektiv gesehen schlecht waren.)
Abgesehen davon schauen ja verschiedene Filme und Film-/Entwicklerkombis vom Korn her nicht gleich aus, daher ist das alles schwer zu vergleichen und Korn muss ja nicht gleich schlecht sein.
Ach ja, eines wollte ich noch dazuschreiben: solche Fragen führen nämlich gerne mal zu vollkommen sinnlosen Endlosthreads:wink:
Es hat keinen Sinn über etwas Subjektives objektiv diskutieren zu wollen. Eine ordentliche Digitalkamera ist sicherlich nicht schlechter als eine analoge Kamera, sie ist anders. Die Zeiten, in denen Digitalkameras nur minderwertige Qualität geliefert haben sind vorbei.
Nur zwei Dinge sind da noch zu beachten, erstens ist die analoge Fotografie nicht im Sterben begriffen, wie einem Digitalkameraverkäufer gerne einreden, und zweitens soll man nicht glauben, dass die ganze Digitalisierung immer alles besser und einfacher macht und das ist weniger eine Fotografie-, sondern eine Prinzipfrage.
Beispiel Rauschen:
Je höher die ISO-Werte bei einem (analogen) Film desto
lichtempfindlicher ist er aber auch umso körniger. Nehmen wir
jetzt eine Allerwelts-Kompakt-Digitalkamera her (Sony W170)
dann wird oft über deren Rauschen bei schlechteren
Lichtverhältnissen gelästert. Ist das besser oder schlechter
als bei einem analogen Film?
Auffälliger !
Bei Analog hast du in einem schwarzen Bereich (beim positiv) ein schönes Schwarz, dabei spielt die Korngrösse keine Rolle (da ist ja nichts auf dem Negativ).
Bei Digital ist die Schwarze Fläche mit lauter, mehr oder weniger hellen und farbigen, Pixeln durchsetzt. Das fällt beim Betrachten einfach noch mehr auf.
Ach ja, eines wollte ich noch dazuschreiben: solche Fragen
führen nämlich gerne mal zu vollkommen sinnlosen
Endlosthreads:wink:
Das ist mir bewusst und ich habe lange überlegt ob ich so eine Frage überhaupt stellen soll. Hoffe es kommt hier nicht zu einer sinnlosen Streiterei.
Es hat keinen Sinn über etwas Subjektives objektiv diskutieren
zu wollen. Eine ordentliche Digitalkamera ist sicherlich
nicht schlechter als eine analoge Kamera, sie ist anders. Die
Zeiten, in denen Digitalkameras nur minderwertige Qualität
geliefert haben sind vorbei.
Dazu habe ich auch schon mit meinem Fototandler gesprochen und der hat ca. das Gleiche gesagt.
Ein gutes Foto hängt aus meiner Sicht ja nicht nur von der Bildqualität ab sondern sehr viel mehr von der Bildgestaltung. Trotzdem ist es halt schade wenn man ein tolles Bergpanorama, eine wunderschöne Blume, Raupe, Feuersalamander … fotografiert hat und dann das Bild eine schlechte Qualität aufweist. Eine kompakte Digitalkamera wird mir auch nicht die Qualität liefern die ich von einer Spiegelreflexkamera erwarten kann, soviel ist mir klar. Drum ists ja interessant wo ich diese Kameras einordnen kann.
Nur zwei Dinge sind da noch zu beachten, erstens ist die
analoge Fotografie nicht im Sterben begriffen, wie einem
Digitalkameraverkäufer gerne einreden, und zweitens soll man
nicht glauben, dass die ganze Digitalisierung immer alles
besser und einfacher macht und das ist weniger eine
Fotografie-, sondern eine Prinzipfrage.
Gott bewahre mich davor meine schöne Analogkamera in den Ruhestand zu schicken. Damit lassen sich weiterhin richtig gute Fotos machen und die Möglichkeit die vorgeschlagenen Werte von Belichtung und Blende selbst zu verändern lassen mir mehr Freiheit.
Den Vorteil den ich jetzt für die kompakte Digitalkamera sehe ist ihre Größe und somit auch Gewicht und schnelle Einsatzbereitschaft. Mich freuts einfach nicht beim Mountainbiken zwei Kilogramm an Kamera im Rucksack mitzuschleppen die auch noch viel Platz wegnehmen. Bei jedem Foto heißts dann Rucksack runter, Kamera rauswurschteln, Objektivabdeckung runter, und wenns Foto fertig ist dann wieder alles zurück. Noch dazu, will man jemanden während dessen Fahrt fotografieren können die Bilder bei schlechteren Licht schnell verwaschen werden. Manchmal zwar gestalterisch reizvoll aber dann mach ich das gern absichtlich und nicht weils nicht anders geht.
Zur anderen Antwort wegen der schwarzen Flächen:
OK, also das ist etwas mit dem ich nun mal leben werde müssen. Habe mittlerweile ein paar Testfotos im Internet gefunden und das hat mich nicht so sehr erschreckt. Für diese Preisklasse die ich anstrebe finde ich das in Ordnung.