Vergleich von SatFunk und Handy Frontend

Hallo!

Ich brauch für einen Vergleich ein par Informationen und Anregungen zum vergleich von SAT-Funk und Handy Frontend/Empfänger. Sagt mir bitte auch, wenn ich falsch liege.

Beide arbeiten eher mit kleinen Signalen (von der Leistung her)

SatFunk:
Rauschbegrenzt (therm. Rauschen)
Constant Envelope Signal
der Arbeitspunkt im Empfänger ist konstant; folglich ist die Linearität in der Nähe davon wichtig

Handy: Problem: Störungen vom Nachbarkanal (Inter channel interference)
Hat kein Filter um die Nachbarkanäle zu unterdrücken. So ein knappes Filter geht sich nicht aus, von der Steilheit her.
Signalstärke kann ziemlich schwanken, je nach Funkstrecke (line of sight, oder über Reflektion)
Linearität des Transistors daher in einem grösseren Bereich von interesse, da Arbeitspunkt wandern kann
Intermodulationsfestigkeit ist von Interesse

Danke für die Hilfe
liebe Grüsse
Armin

moings…

Ich brauch für einen Vergleich ein par Informationen und
Anregungen zum vergleich von SAT-Funk und Handy
Frontend/Empfänger. Sagt mir bitte auch, wenn ich falsch
liege.

Könntest du „SAT-Funk“ vielleicht noch etwas spezifizieren, ist damit
eine Einweg-Verbindung gemeint, also TV, GPS, etc., oder eine
Zweiweg-Verbindung, also Inmarsat, Iridium, Amateurfunk???

Nicht, dass wir hier Äpfel mit Birnen vergleichen… :wink:

Beide arbeiten eher mit kleinen Signalen (von der Leistung her)

Hmm, sprechen wir hier über Senderausgangsleistung, effektive
Strahlungsleistung [ERP], oder Empfangspegel [Empfangsleistung]???

SatFunk:
Rauschbegrenzt (therm. Rauschen)
Constant Envelope Signal

Nicht zwingend, es gibt durchaus SAT-Verbidungen, die das nicht sind,
z.B. im Amateurfunkbereich…

der Arbeitspunkt im Empfänger ist konstant; folglich ist die
Linearität in der Nähe davon wichtig

Ja, das ist aber bei jedem Empfänger so…

Handy: Problem: Störungen vom Nachbarkanal (Inter channel
interference)

Kann auch bei SAT-Verbindungen ein Problem sein…

Hat kein Filter um die Nachbarkanäle zu unterdrücken. So ein
knappes Filter geht sich nicht aus, von der Steilheit her.

Doch doch, ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein breitbandiges
Eingangsfilter gibt, und dann relativ schmalbandige ZF-Filter…
Möglicherweise findet die Filterung auch digital in einem DSP statt…

Aber man kann schon sehr gute und auch steile Filter bauen,
Stichwort Notch-, oder auch Kerbfilter…

Signalstärke kann ziemlich schwanken, je nach Funkstrecke
(line of sight, oder über Reflektion)
Linearität des Transistors daher in einem grösseren Bereich
von interesse, da Arbeitspunkt wandern kann

Versteh ich dich richtig, dass sich der Arbeitspunkt des Eingangs-
verstärkers mit dem Empfangspegel ändert???
Oder meinst du, dass die Verstärkung des Eingangsverstärkers in
Abhängigkeit des Eingangspegels geregelt wird??

Servutz
Stephan

Hallo!

Danke für die Antwort!

Ich brauch für einen Vergleich ein par Informationen und
Anregungen zum vergleich von SAT-Funk und Handy

Könntest du „SAT-Funk“ vielleicht noch etwas spezifizieren,
ist damit

Hmm, ich beschränkt mich mal auf die Einweg-Verbindung. Wobei natürlich eine Datenverbindung auch interessant wäre. Doch das lass ich mal beiseite.

Beide arbeiten eher mit kleinen Signalen (von der Leistung her)

Hmm, sprechen wir hier über Senderausgangsleistung, effektive
Strahlungsleistung [ERP], oder Empfangspegel
[Empfangsleistung]???

Eigentlich interessiert mich der Empfänger. Daher Empfangsleistung.

SatFunk:
Rauschbegrenzt (therm. Rauschen)
Constant Envelope Signal

Nicht zwingend, es gibt durchaus SAT-Verbidungen, die das
nicht sind,
z.B. im Amateurfunkbereich…

Hmm aha, ich lern dazu! :smile: Aber die werd ich mir ein andermal vornehmen.

der Arbeitspunkt im Empfänger ist konstant; folglich ist die
Linearität in der Nähe davon wichtig

Ja, das ist aber bei jedem Empfänger so…

hmm, aber manchmal ist sie wichtiger. Das muss dann im Empfänger beachtet werden. Sprich, was für einen Transistor verwend ich. Ein FET hat ja eine quadratische Kennlinie, und ist daher (eher) linear, als ein BiPol, der ja exponentiell ist (also die Kennlinie)

Handy: Problem: Störungen vom Nachbarkanal (Inter channel
interference)

Kann auch bei SAT-Verbindungen ein Problem sein…

Hmm ja, stimmt, aber bei cell phones (ich muss ja sagen, ich mag den Ausdruck Handy gar nicht so sehr) hab ich dichter gedrängte Kanäle. Hmm ich hab leider keine Aufstellung von SAT-Frequenzkanälen.

Hat kein Filter um die Nachbarkanäle zu unterdrücken. So ein
knappes Filter geht sich nicht aus, von der Steilheit her.

Doch doch, ich bin mir ziemlich sicher, dass es ein
breitbandiges
Eingangsfilter gibt, und dann relativ schmalbandige
ZF-Filter…
Möglicherweise findet die Filterung auch digital in einem DSP
statt…

Hmm, uh, da muss ich mich noch schlauer machen. Aber ZF-filter klingt schon gut, ja. Ich nehm auch an, dass es eher im DSP gefiltert wird.

Aber man kann schon sehr gute und auch steile Filter bauen,
Stichwort Notch-, oder auch Kerbfilter…

Hmm aha, danke, werd ich mal nachschaun.

Signalstärke kann ziemlich schwanken, je nach Funkstrecke
(line of sight, oder über Reflektion)
Linearität des Transistors daher in einem grösseren Bereich
von interesse, da Arbeitspunkt wandern kann

Versteh ich dich richtig, dass sich der Arbeitspunkt des
Eingangsverstärkers mit dem Empfangspegel ändert???
Oder meinst du, dass die Verstärkung des Eingangsverstärkers
in Abhängigkeit des Eingangspegels geregelt wird??

Ja - ich glaub, das mit dem Arbeitspunkt war nicht richtig.
Ich hab die Verstärkung in der Abhängigkeit des Pegels gemeint, richtig. Danke!

Danke nochmals für deine Anregungen und Hinweise!

viele Grüsse
Armin

moings…

Könntest du „SAT-Funk“ vielleicht noch etwas spezifizieren,

Hmm, ich beschränkt mich mal auf die Einweg-Verbindung. Wobei
natürlich eine Datenverbindung auch interessant wäre. Doch das
lass ich mal beiseite.

Einweg, gut, nun solltest du dir noch einen Dienst aussuchen, der
vielleicht im gleichen Frequenzbereich arbeitet, SAT-TV ist so
zwischen 10,7GHz und 12,7GHz, MobiFons arbeiten zwischen 1 und 2 GHz,
das macht den direkten Vergleich etwas schwieriger, allein die
Streckendämpfung weicht um etliches von einander ab…

Danke nochmals für deine Anregungen und Hinweise!

Eine Frage sei mir erlaubt, was für eine Arbeit wird das denn???
Nur ein kleines Projekt, oder eine Diplomarbeit [oder Thesis, keine
Ahnung wie das bei euch heißt… :wink: ]???

Am Besten wirds sein, du suchst dir mal was aus, was du vergleichen
willst [SAT-TV mit Mobilfunk zu vergleichen ist vielleicht nicht so
der Hit, aber durchaus möglich… :smile: ], und wenn du das weißt, dann
kannst du ja nochmal auf mich zukommen…

Servutz
Stephan

Hallo!

Einweg, gut, nun solltest du dir noch einen Dienst aussuchen,
der vielleicht im gleichen Frequenzbereich arbeitet, SAT-TV ist so
zwischen 10,7GHz und 12,7GHz, MobiFons arbeiten zwischen 1 und
2 GHz, das macht den direkten Vergleich etwas schwieriger, allein die
Streckendämpfung weicht um etliches von einander ab…

Hmm so genau wollt ich eigentlich nicht in die Telekommunikation hinein. Ich war eigentlich eher auf der Suche nach dem Frontend/Empfänger. Sprich, Empfangsverstärker, ZF-Verstärker und dessen Spezifikationen.
Linearität, IP3, Intermodulationsprodukte, Kennlinien, Arbeitspunkt, Verstärkerklasse, Wirkungsgrad, Filter, Bandpass, etc. Also mehr die Hochfrequenztechnik.

Meine bisherigen Nachforschungen ergaben:
*) Mobile Phone
Linearer Empfangsverstärker (bzw, linearisierter, composite) (leider hab ich bisher keine genauen Daten, aber ich hab gelesen, Analog gibt es einen Bipol, der als GSM-Baustein zu haben ist) Ich würd hier eher auf einen MOSFET tippen.
Wahrscheinlich Class A oder B Verstärker

Neuere Geräte haben angeblich einen Superheterodyn mit Image rejection drinnen. Aber ob das nur spezielle Geräte sind oder alle haben, weiss ich auch nicht.

Empfangsleistung sicher kleiner 3W (=max. Sendestärke)
gesendet wird GMSK (eigentlich Constant envelope, wird aber kaum als solches ankommen, wegen Schwund)

*) Satellit
Modulation (FSK, PSK, DPSK, OQPSK) alles constant envelope, wird vermutlich als solches beim Empfänger ankommen.
Verstärker, meine Vermutung, einer Class-C mit Bipol.
Transponder Ausgangsleistung (analog TV) 20-50W

Hmm leider hab ich nirgends irgendwelche Datenblätter gefunden, werd ich noch suchen.

Eine Frage sei mir erlaubt, was für eine Arbeit wird das
denn???
Nur ein kleines Projekt, oder eine Diplomarbeit [oder Thesis,
keine Ahnung wie das bei euch heißt… :wink: ]???

Nein, eine Arbeit soll das nicht werden. Keine Thesis auch keine Diplomarbeit.
Ist das Thema für einen kleinen Vortrag.

viele Grüsse
Armin