Hallo zusammen,
als Lehrerin kann ich es mir wohl nicht leisten, das „Tintenblut“-Buch nicht gelesen zu haben. Daher habe ich nun angefangen und finde die Handlung gar nicht so schlecht. Was ich aber nicht ertragen kann, sind die ständigen, teils unglaublich banalen, Vergleiche, die die Autorin immer wieder verwendet.
Mein (auf S. 39 soeben entdeckter) „Lieblingssatz“ ist: In den Häusern am Ufer flammten die ersten Lichter auf [ja, das kann ich mir vorstellen], wie Glühwürmchen [aha, netter Vergleich, hätte ich mir aber auch so schon vorstellen können] oder herabgefallene Sterne [OKAY, ich hab’s kapiert!!!].
Diese Vergleiche hemmen m.E. den Lesefluss ungemein und sind vor allem auch recht durchsichtig [so, ich ziehe jetzt einen Vergleich um poetisch zu klingen].
Bin ich zu kritisch oder ist dies anderen Lesern auch auf den (letzten) Nerv gegangen?
Liebe Grüße,
Tanja

.