Hallo ich bin 16 Jahre alt. Ich habe mit meinem Vater überhaupt kein gutes Verhältnis (da er schon meistens arbeitete, sich nicht für mich intressierte und meiner Meinung nach meiner Mutter das Leben alles andere als Einfach macht - Macho der denkt Frau muss vor Herd stehen, Mann vorm Fernseher). Jetzt Frage ich mich ist ein gutes Vater Sohn Verhältniss wichtig, habe ich etwas verpasst?
Hallo,
Jetzt Frage ich mich ist ein gutes Vater Sohn
Verhältniss wichtig, habe ich etwas verpasst?
ja, mit Sicherheit. Aber das ist nichts, was Dich jetzt in die Verzweiflung treiben sollte. Irgendeine „Macke“ bekommt wohl jeder von uns mit, und was aus Dir wird, liegt letztlich ganz bei Dir.
Es ist allerdings sicherlich hilfreich, daß Du Dir bewusst bist, daß da was „unschön“ ist - das wird Dir dabei helfen, diese „Lücken“ zu kompensieren, im Laufe der nächsten Jahre Deines Erwachsenwerdens.
Gruß,
Malte
Hallo Florian
Nein, überhaupt nicht.
Wichtig ist, eine männliche Bezugsperson zu haben, der man vertraut, die als Vorbild fungiert und mit der man reden kann, eben über die männliche Sichtweise der Dinge.
Das kann man auch auf mehrere Schultern verteilen: mit diesem reden, mit jenem Spaß haben, mit einem dritten diskutieren. …
Wichtig ist, ein gutes Verhältnis zu vielen unterschiedlichen Menschen zu haben. Such dir lieber deine Freunde gut aus (gleich welchen Alters)und pflege diese Kontakte.
Alles Gute
wünscht
Susanne
(alleinerziehende Mutter eines mittlerweile 19 jährigen Jungen, der mit oben genannter Lebensweise ziemlich gut fuhr)
Jetzt Frage ich mich ist ein gutes Vater Sohn
Verhältniss wichtig, habe ich etwas verpasst?
Ja, ein gutes Vater Sohn Verhältnis wäre für die Söhne natürlich schöner - wenn es denn mal so ist?! Viele Väter arbeiten viel zu viel und haben wenig Zeit für die Familie und auch wenig Zeit für sich selbt. Manche Männer haben es vielleicht selbst früher nie gelernt oder waren sich viel selbst überlassen. Heute wachsen viele Jungs ohne Vater und ohne direkte männliche Bezugsperson auf - trotzdem werden daraus vernünftige und richtige Männer!
Mach es später bei deinen Kindern besser.
Mit Sicherheit hat Dein Vater viel mit Dir verpasst!
Hallo,
ich schätze mal, mit 16 haben die wenigsten Söhne ein gutes Verhältniss zum Vater. Man muß sich in dem Alter halt abgrenzen und eigene, neue Wege suchen. Da ist Kritik am Bekannten normal und vernünftig.
Typisch für die Pubertät, also die Phase des Erwachsenwerdens.
Hoffen wir mal, dass Du nicht in 15 Jahren ebenso vor der Glotze hockst und erwartest, dass deine Frau die Hausarbeit macht oder schlicht nach Deiner Pfeife tanzt - das passiert viel leichter, als Du jetzt denkst (habe es bei div. Bekannten und in eigenen Beziehungen erlebt - Söhne werden sehr leicht wie ihre Väter, auch wenn sie jahrelang gegen eben diese rebelliert haben - verm. ist es bei Töchtern nicht anders).
Du verpaßt jedenfalls nichts, Du erlebst eine schwierige, aber lehrreiche Zeit, wie es Deinem Alter angemessen ist.
In ein paar Jahren wirst Du dich mit deinem Vater verm. wieder normal verstehen, zumindest, wenn Du Dir in der Zeit eine eigene Bleibe suchst.
Wenn Du unbedingt detaillierteres wissen möchtest, kannst Du mich auch anmailen, meine Familie und die von Bekannten haben einige unterschiedliche Erfahrungen bei mir hinterlassen.
Gruß, Anne
Hallo Florian,
Hallo ich bin 16 Jahre alt. Ich habe mit meinem Vater
überhaupt kein gutes Verhältnis (da er schon meistens
arbeitete, sich nicht für mich intressierte
also ich kenne viele Väter, incl. meinen, die viel arbeiteten.
Warum tun die das? Vielleicht weil diese Väter mit ihrer Arbeit und den damit verdienten Geld ihre Liebe und ihr Interesse an ihrer Familie zeigen wollen?
und meiner Meinung
hast Du das real ausprobiert? War Deine Meinung auch wirklich richtig und wichtig und besser wissend (nicht besserwisserisch) als die von Deinem Vater?
Um welches Thema ging es? Ein Thema das Deinen Vater auch interessiert?
nach meiner Mutter das Leben alles andere als Einfach macht
Macho der denkt Frau muss vor Herd stehen, Mann vorm
Fernseher).
Hast Du es schon mal ausprobiert, wie müde ein Mensch ist, wenn er tagaus und tagein nach 8 Stunden Arbeit und dann noch Fahrtweg usw. zu Hause ankommt?
Meinst nicht, dass er müde ist? Ausgepowert und fertig? Dass er durch viel Arbeitseinsatz bemüht ist, seine Arbeitsstelle zu halten um damit seiner Familie und somit auch Dir das Überleben und Leben zu sichern?
Mein Vater ist regelmässig vor dem Fernseher im Sitzen eingeschlafen. Er war einfach fertig und am Ende nachdem er den ganzen Tag schwer auf der Baustelle geschuftet hat. Oft hat er am Samstag auch noch gearbeitet, damit er für seine Frau und uns drei Kindern etwas „Luxus“ erwirtschaften konnte.
Mein Vater war immer stolz darauf gewesen, dass er es geschafft hat, dass unsere Mutter nicht berufstätig sein muss. Dass er es alleine schafft, dass die Familie es gut zum Leben hat. Mein Papa hat sich als alles Mögliche gesehen (vermutlich sowas in Richtung Arbeitssklave), aber sicher nicht als Macho. Gerne hätte er oft mit unserer Mutter getauscht und sich seinen Arbeitstag in der Wohnung mit uns Kindern selbst eingeteilt ohne Vorgaben und Druck vom Chef.
Hätte er, zusätzlich zu seinem mehr als 8-Stunden-Arbeitstag auch noch kochen, waschen, bügeln, putzen, einkaufen, Hausaufgaben beaufsichtigen sollen?
Durch seine intensive Berufstätigkeit hat er es doch ermöglicht, dass die Mutter sich intensiv um die „häuslichen Aufgabenfelder“ kümmern konnte und eben nicht auch noch arbeiten musste?
Jetzt Frage ich mich ist ein gutes Vater Sohn
Verhältniss wichtig, habe ich etwas verpasst?
Es ist nicht nur ein gutes Vater-Sohn Verhältnis wichtig, sondern auch ein gutes Vater-Tochter Verhältnis. Zur Mutter sollten die Kinder auch ein gutes Verhältnis haben.
Ich hatte trotzdem zu meinem Vater immer ein sehr gutes Verhältnis (und zu meiner Mutter ein recht schlechtes). Ich habe ihn aber auch nicht daran gemessen, wie viel und oft er mit mir gespielt hat. Er hatte in vielen Dingen im Leben eine andere Meinung als ich oder oft war ihm auch meine Meinung nicht wichtig. Kann daran gelegen haben, dass er mehr Lebenserfahrung hatte als ich und daher wußte, dass meine Meinung die ich als 16-Jährige gehabt hatte, nicht richtig war. Im Rückblick von heute, sehe ich, dass er in vielen Dingen Recht hatte, obwohl ich das mit 16 überhaupt nicht eingesehen habe.
Inzwischen bin ich (ehemals alleinerziehende Mutter) schon Großmutter. Mein Sohn ist mehr als doppelt so alt wie Du und er hat drei Kinder.
Jaaa, der arbeitet sogar Schicht und ist deshalb sehr oft nicht einmal am Wochenende zu Hause. Das tut er garantiert nicht, weil ihn die Kinder nicht interessieren, sondern, weil er dadurch etwas mehr Geld verdient und er den Kindern etwas mehr gönnen kann.
Vielleicht bittest Du Deinen Vater mal - aber nicht nach einem anstrengenden Arbeitstag - zu einem Gespräch unter Männern. Stelle ihn die Fragen, wenn möglich nicht provokativ, die Du hier im Forum stellst.
Sag ihm vielleicht auch, dass Du doch einiges vermisst am Zusammenleben mit ihm. Bitte ihn, mit Dir - soweit als möglich - öfters etwas gemeinsamt zu unternehmen.
Denk dabei auch daran, wie in ein paar Jahren Dein Leben aussieht, wenn Du mal eine Familie gegründet hast.
Ob es Deiner Frau gefallen wird, wenn Du die Arbeitszeit reduzierst, damit die Kinder betreut sind während sie arbeiten geht? Ob Du Deinen Kindern Wünsche abschlagen willst, weil Du - wegen der reduzierten Arbeitszeit - zu wenig verdienst bzw. in einer Wirtschaftskrise schneller entlassen wirst als die Vollzeitbeschäftigten? Ob Du nach einem langen Arbeitstag noch Haushalt machen willst, obwohl Deine Frau den ganzen Tag zu Hause war?
Viele Grüße
Ingrid
Hallo Florian,
ein gutes Verhältnis ist immer gut - auch ein Vater-Sohn-Verhältnis. Die Frage ist nur „was ist gut“?
Ich finde es erstmal gut, dass Du erkennen kannst, was Dein Vater in der Familie darstellt. Du beschreibst ihn als „Macho“, der fertig zubereitetes Essen verlangt und in Arbeit und danach vor dem Fernseher versinkt. Und Du scheinst diese Einstellung zu verachten. Das ist erstmal ok - für Dich und für dein gegenwärtiges und zukünftiges soziales Umfeld.
Du beschreibst aber nur das Verhältnis vom Vater zur Mutter und nicht zu Dir.
Du kannst Dir darüber Gedanken machen wie das Verhältnis direkt zu Deinem Vater ist - und uns darüber mitteilen, wenn Du möchtest.
Der nächste Schritt wäre sich darüber Gedanken zu machen warum Dein Vater so ist wie er ist, bzw. Deine Mutter so ist und reagiert wie sie es ist und tut.
Viele Grüße
moin moin
Jetzt Frage ich mich ist ein gutes Vater Sohn
Verhältniss wichtig, habe ich etwas verpasst?
ja doch schon:
Ich habe mit meinen Kids ein klasse Verhältnis:
Wir können wirklich miteinander reden.
Ich bin sogar mit meinem Junior am 16. Geburtstag mit ihm in die Kneipe gegangen um mit ihm sein erstes Bierchen zu trinken.Das hatten wir schon ewig vorher ausgemacht. War super und wir beide haben das sehr genossen.
Grundlage dafür war, dass ich erkannt habe dass mein eigenes Verhältnis zu meinem Vater genauso mies ist/ war wie bei dir und das wollte ich ändern. Also habe ich selbst nach einem sehr anstrengenden Tag mir trotzdem 10 min Zeit genommen um mit meinen Kindern einfach so über den Tag zu reden. Es müssen ja nicht tiefgründige Sachen sein, das einfach nur da sein macht da schon viel aus.
Vieleicht kannst du auch etwas ändern, wenn du ihn fragst: na wie war dein Tag?
Ein 5min Schwatz bringt da mehr als 1h Gespräch am Wochenende
oder am We du ihn fragst: komm’ wir helfen der Mama dann haben wir alle etwas mehr Zeit für uns.
Probiere es!
regards
Andreas
Hallo Ingrid,
meinst Du nicht Du siehst das ein bißchen einseitig? Du haust da einem Kind um die Ohren, es solle mal bitte Verständnis zeigen und seinem schwerarbeitenden Vater nun mal nur mit Themen kommen, die diesen auch wirklich interessieren. Der Junge solle bitte einsehen, dass Vater sein - schwer arbeiten heißt. Interesse am Familienleben, das über die reine Geldbeschafferei hinausgeht, muß man da nicht mehr zeigen. Fürs Menschliche ist ja Mama zuständig. Die ist ja auch dank Papa schön zu Hause und hat dafür Zeit.
Ich übertreibe, aber so liest sich für mich Dein Post.
Was ist denn das für ein Familienbild? Zudem bin ich schon der Meinung, dass man auch von einem Vater nach der Arbeit und neben seinen häuslichen Pflichten noch Zeit für seine Kinder erwarten kann.
Es scheint in dieser Familie nicht so zu sein und ich finde das schade für den Jungen und für den Vater. Das Kind wird daran wahrscheinlich nicht viel ändern können. vielleicht finden sie später irgendwann zusammen, wenn der Junge dem Vater sein empfundenen Unzulänglichkeiten verziehen hat.
Ob es Deiner Frau gefallen wird, wenn Du die Arbeitszeit
reduzierst, damit die Kinder betreut sind während sie arbeiten
geht?
Das kann man nur hoffen, dass der Junge an so eine Partnerin gerät, die das als ganz normal ansieht.
Ob Du Deinen Kindern Wünsche abschlagen willst, weil Du
- wegen der reduzierten Arbeitszeit - zu wenig verdienst bzw.
in einer Wirtschaftskrise schneller entlassen wirst als die
Vollzeitbeschäftigten? Ob Du nach einem langen Arbeitstag noch
Haushalt machen willst, obwohl Deine Frau den ganzen Tag zu
Hause war?
Über das von Dir vermittelte Frauenbild in diesen Sätzen möchte ich mich gar nicht erst aufregen.
FS
Jeden Tag 8 Std arbeitend / Kindversorgend / und ihren Teil vom Haushalt erledigend
Hallo,
Du interpretierst in meine Antwort Sachen hinein, die ich nicht geschrieben habe und die ich auch nicht andeutungsweise so gemeint habe, wie Du sie sehen willst.
Sicher hätte ich noch einen Roman schreiben können, dass der Vater trotz Arbeit z. B. noch etwas mit den Kindern hätte unternehmen müssen. Es fehlen uns aber hierzu doch einige Infos.
Nur ich wollte dem Jungen auch die andere Seite der Medaille aufzeigen. Ihn zum Nachdenken über die Situation anregen. Wenn Du genau liest, was ich geschrieben habe, steht das nämlich auch so drin.
Väter die kein Interesse an ihrer Familie haben, sind selten nach Feierabend zu Hause. Die pflegen nämlich ihre Interessen und sind dann häufig in der Kneipe, beim Skat oder in sonstigen „Männerdomänen“.
Mein Papa hat mit uns auch Ausflüge usw. gemacht. Hat mir nach Feierabend das Radfahren beigebracht usw. usw.
Ich war früher auch immer berufstätig und habe mein Kind großgezogen. Allerdings war bei mir niemand zu Hause, mit dem ich eine Arbeitsteilung für die Hausarbeit hätte praktizieren können.
Die Mutter in diesem Fall ist doch nicht entmündigt. Das Gesetz, dass ein Ehemann zustimmen muss, wenn die Frau arbeitet (gab es tatsächlich früher in Deutschland) ist schon lange abgeschafft.
Was hindert die Frau, sich also einen Job zu suchen und ihm dann mit dem verdienten Geld eine Reduzierung seiner Arbeit zu ermöglichen?
Der 16-Jährige kann locker sich an der häuslichen Arbeitsteilung dann auch beteiligen, betütteln muss sie ihn ja nicht mehr. Wenn er nicht so werden will, wie sein Vater hier dargestellt wird, wird er das ja wohl schon seit einigen Jahren machen: seine Mutter in der Hausarbeit unterstützen.
Seit einigen Jahren bin ich nicht mehr berufstätig. Ich würde mich etwas schämen, wenn ich von meinem jetzigen Mann verlangen würde, dass er dann aufräumt, kocht und die Wäsche versorgt, wenn er nach ca. 10 Stunden (incl. langem Arbeitsweg) am Abend nach Hause kommt.
Deswegen ist mein Mann noch lange kein Macho, auch wenn er tatsächlich auch oft vor dem Fernseher erschöpft einschläft und selten Lust hat mit mir ins Kino oder ins Theater zu gehen.
Wenn er im Lande ist, habe ich noch nie eine Getränkekiste o. ä. aus dem Auto geholt und in den Keller geschleppt. Er bestand schon immer darauf, dass er diese Schwerarbeit übernimmt.
Die schwere Gartenarbeit macht er und die Versorgung der Autos und Computer. Natürlich kümmert er sich auch um Renovierungen am Haus und seine Instandhaltung.
Wer sagt uns denn, ob der Papa von Florian nicht ähnliche Unterstützung macht? Wenn nicht, dann hat die Frau wohl auch einiges versäumt in dem schon längeren Zusammenleben. Man kann nämlich durchaus auch auf „Machos“ einwirken. Ist halt dann nichts zum Trinken im Haus, wenn er es nicht hereinträgt - nur so als Beispiel.
Es gibt Kinder, die die „kleinen Dienste“ ihrer Väter nicht mal wahrnehmen. Wobei die finanzielle Versorgung kein kleiner Dienst ist. Der „Mann im Haus“ wird von mir auch in keinster Weise auf die finanzielle Versorgung der Familie reduziert. Nur hier wird dem Vater durch Florian im UP ja geradezu die Arbeit vorgeworfen.
Du wirst ja nicht abstreiten können, dass ein Ehepartner die Geldbeschaffung mit noch größeren Anstrengungen übernehmen muss, wenn der andere Ehepartner dies nicht auch macht oder machen kann.
Wenn sich der Vater für Florian nicht interessieren würde, würde er sich vermutlich sein Arbeitsleben leichter gestalten und ihm wäre egal, ob der Junge genug zu Essen, Kleidung und ein Dach über dem Kopf und eine gute Schul- und/oder Berufsbildung hat. Interesse und Liebe kann man dem Kind auch schenken, wenn man arbeitet und nicht so viel mit ihm spielt.
Einen Menschen der für einen arbeitet, wegen dieser Arbeit dann noch „anzugreifen“ empfinde ich dann schon als etwas undankbar.
Gruß
Ingrid
Da möchte ich mich auch mal melden, natürlich sehe ich das eine und das andere. In unserer Familie wurde schon immer mit Geld knapp gehandelt. Wir krazten soweit ich mich erinnern konnte schon mehr mals an der Armutsgrenze. Doch auch nur weil mein Vater damals Maler war und somit ca. 3 Monate arbeitslos pro Jahr war.
Jetzt hat sich die Situation verändert, meine Mutter geht genauso arbeiten wie mein Vater. Sie verlangt doch nur das er sich am Haushalt mit beteiligt.
Der Zug ist aber schon längst abgefahren bei uns Kindern. Während meiner ganzen Kindheit konnte ich mich nie daran erinnern, das mein Vater sich groß intressiert hätte für mein Leben. Das einzige wo er immer bei Arbeitskollegen angeben konnte war das sein Sohn gute Noten schrieb. Mehr intressierte ihn nicht.
Und warum? Ganz klar weil ich noch nie ein Arbeits Mensch war. Mein Vater wollte in den Wald und Holz machen, ich bin nie mit, weil ich die Arbeit nicht verrichten will. Wir mussten schon immer in den Umbau von unserem Haus mit investieren. Und jetzt durch die zusätzliche Belastung ( vor 3 Jahren kamm noch ein 3. Kind) ist es natürlich noch schwieriger geworden.
Ich hätte mir doch nur ein wenig Unterstützung gewünscht. Örtliche Fußballverein…
Und klar schätze ich es das er Geld verdient und unsere Existenz damit aufrecht erhält. Aber das was er an Vater sein nicht mit erlebt hat wird er auch nicht mehr nachholen können.
Demnächst verdiene ich mein eigenes Geld und dann kann ich ja mich auch nicht vorm Haushalt drücken, und im Haushalt helfe ich schon wo ich kann (meine Schwester z. B. nicht).
Ja noch ein bisschen zu meinem Verhältniss zum Vater.
Als wir noch in einem Dorf wohnten, wurde ich gerade eingeschult (in der dortigen Dorfschule xD) und natürlich wurde mir gleich eine Männerdomäne an die Hand gegeben, Fußball… Ich wurde in den örtlichen Fußballclub getrieben und durfte Fußball spielen. Was mir auch Spaß machte und mein Vater hat mich immer bekleidet. Doch schon bald verlor ich die Lust auf Fußball (3. Klasse). Doch während der ganzen Zeit war er selten daheim. Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Das Geld reichte gerade so.
Klar wenn er es nicht gemacht hätte dann währen wir wohl auf der Straße gelandet. Wiederum hätte er ne bessere Berufswahl gemacht (er war Maler) währe das wohl einfacher gewesen.
Von dort an bekamm man immer mit
- Geldsorgen
- Existenzängste
- Kurze Trennung meiner Eltern
Intressiert hat sich mein Vater für mich selten was wohl daran lag, da sein Vater:
- früh starb
- er in einer 12 köpfigen Familie aufwuchs
Damals mag es wohl üblich gewesen sein, das die Eltern arbeiten mussten und die Kinder selber etwas machen mussten bzw. arbeiten^^.
Doch ich hätte mir schon gewünscht das mein Vater mehr mit mir gemacht hätte (Ausflüge…) bzw. sich mehr für mein Leben intressiert hätte doch das einzige was ihm an mir Intressiert sind:
- mein Engagment in der Kirchengemeinde (Jugendkreis)
- meine guten Noten in der Schule
Meine Mutter war die einzige die sich um mein Leben kümmerte und sorgte.
Seit dem wir ein renovier Bedürftiges Haus gekauft hatten. Wurde hier viel rein investiert. Und die einzige Zeit im Jahr wo alle zusammen kommen und miteinander entspannen wurde ein Tagesausflug zu einem Freizeitpark.
Naja mein Vater erzählt nur von seiner Arbeit und meine Schwester (17) macht auch viel Ärger. Dazu kommt noch das meine Mutter vor 3 Jahren noch ein Kind bekamm. Ich bin meistens der Leid tragende. Darf im Haushalt mitarbeiten darf auf den kleinen, wenn Not am Mann ist aufpassen. Meine Schwester macht nichts (was sie wohl vom Vater hat) und mein Vater macht auch nichts im Haushalt.