Verhärtung und Schmerzen in der Wade

Hallo,

fange am Besten mal von vorne an mit meiner Geschichte: Im jahr 2006 (da war ich 16) kam ich mit dicken und heißen waden ins Krankenhaus. Damals wurde festgestellt, dass ich das heterozygoten Faktor V-Leiden mit Lyp- und Lymphödemen habe. Also Stützstrümpfe…eine Ernährungsumstellung folgte und der regelmäßige Sport wurde eingeführt. Dann habe ich meine Ausbildung als Hotelfachfrau angefangen, nach 4 Wochen konnte ich vor lauter Schmerzen kaum noch laufen und die Strümpfe waren eine totale Qual, denn weder an- noch ausziehen hat wirklich geklappt!
Also bin ich zu einem Phlebologen, der hat mir gesagt, dass ich eine Venenklappeninsuffizenz habe (ich glaube so heißt das). Er hat mir auch nahegelegt, mir einen anderen Ausbildungsplatz zu suchen. Gesagt getan, Ausbildung als Bürokauffrau…während meiner Ausbildung lief alles gut ich habe mich viel bewegt, und die Beine haben nciht allzu viel geschmerzt. Jetzt habe ich seit ca. 2 Wochen in der rechten Wade wie so Verhärtungen, am Anfang dachte ich, dass es vllt nur ein Muskelkater ist vom vielen Fahrrad fahren in letzter Zeit, doch seit gestern abend hat sich unterhalb des Knies ein ovalartiger blauer Fleck gebildet, der in der mitte aber nicht verfärbt ist. Diese Stelle ist warm und die Schmerzen in der Wade tauchen auf, wenn ich in die Knie gehe, wenn ich laufe und sobald das bein gestreckt ist und ich mit dem Fuß auf und ab wippe.

Hat jemand eine Idee, was das sein könnte?

Und ja, ich weiß, dass ich zum Arzt gehen müsste! Nur diese Angst, die hindert mich! Alles was mit meinen Beinen zu tun hat würde ich am liebsten nur noch verdrängen…

schon mal vielen dank für die hilfe

Sehr geehrte Patientin,
da noch viele unsichere Faktoren hinzu kommen könnten - und Ihnen sicherlich, Angst hin, Angst her, Ihre Gesundheit (lebens-)wichtig ist, möchte ich Sie dazu bewegen, den Phlebologen umgehend aufzusuchen.
Die Fragestellung, was es seien könnte, birgt die Gefahr, wertvolle Zeit vergehen zu lassen.
Die möglichen Antworten aus dem Chat könnten Sie darüber hinaus verunsichern, den nächsten Schritt zu gehen.
Geben Sie sich einen Ruck und bitten Sie telefonisch um einen Termin wegen „Verdacht auf akute Thrombose“.
Über eine kurze Mitteilung nach dem Arztbesuch würde ich mich freuen.
Mit frreundlichem Gruß
Friedrich Schelberg, Heilpraktiker, Lübeck

Sehr geehrter Herr Schelberg,

ich war dann doch direkt in der Uniklinik…es ist eine Thrombophlebitis und hinzu noch ein Muskelfaserriss. Der Arzt hat mir gesagt, dass ich alles ambulant mit Spritzen für 4 Wochen machen kann.

Diese Angst muss ich einfach überwinden!

Vielen Dank für die Antwort.

Tatjana Westenberger

Sehr geehrte Frau Westenberger,
der Verdacht lag nah - Sie haben richtig gehandelt!
Eine exakte und schnelle Diagnostik verkürzt die Rekonvaleszenz.
Sollten Beschwerden bleiben, versuchen Sie folgende Therapien: Neuraltherapie, Akupunktur, Ostheopathie und das Ganze gekrönt durch Homöopathie oder Phytotherapie.
Gute und baldige Besserung
Friedrich Schelberg