fiktive (wenn auch nicht unrealistische) Situation:
Reifenpanne auf der Autobahn, natürlich auf der linken Fahrzeugseite, und natürlich ist man allein unterwegs.
Wenn ich jetzt einfach irgendwo am Standstreifen anhalte zum Reifenwechseln, dann bin ich da ja auf der dem Verkehr zugewandten Seite. Hat man dann im Hinterkopf, wie viele übermüdete Fahrer unterwegs sind, die mit ihrem Fahrzeug nicht wirklich spurtreu fahren, dann wird’s mir dabei irgendwie ungemütlich.
Irgendjemand, den ich abstellen kann zu „pass auf und warn mich“ hab’ ich ja nicht dabei.
Was sollte man in so einer Situation (falls möglich) tun:
* vergiss die Felge, ich versuch zum nächsten Parkplatz zu kommen?
* Direkt an der ersten Möglichkeit (Standstreifen) Reifen wechseln?
* über die Leitplanke klettern, ADAC anrufen und warten bis die kommen?
Was sollte man in so einer Situation (falls möglich) tun:
* vergiss die Felge, ich versuch zum nächsten Parkplatz zu
kommen?
* Direkt an der ersten Möglichkeit (Standstreifen) Reifen
wechseln?
* über die Leitplanke klettern, ADAC anrufen und warten bis
die kommen?
Was würdet ihr tun?
Da ich in meinem „Autobahn-Auto“ eh kein Reserverad mehr drin habe - letzteres… über die Leitplanke klettern und ADAC anrufen.
ich würde die Polizei rufen, damit die einen Blick auf den Verkehr haben, während ich den Reifen wechsle. Aber nur, wenn viel Verkehr ist. Wenn es in der Nacht wäre, würd ich den Reifen schnell wechseln, weil dafür braucht man ja normalerweise noch nichtmal 5 Minuten, wenn man nur die Zeit zum Hochbocken, runternehmen, draufmachen, runterlassen rechnet.
Gruß
Sticky (persönlicher Reifenwechselrekord ~3 Minuten bei einem Citroen mit!!! Hydraulik)
Ich würde beim Plattfuss versuchen, möglichst weit rechts zu fahren, Warnblinker an u bis zum nächsten Parkplatz oder ner geeigneten Stelle fahren. Die (Stahl-)Felge nimmt dabei erfahrungsgemäss eher weniger Schaden, aber der Reifen is dann definitiv hin. Ich hatte bisher nur bei Stahlfelgen ab u zu nen Platten (Fremdkörper im Reifen), mit Alu’s noch nie *g*.
Mitm Trabi musste ich mal (aufm Weg zum Bund) nachts nen Antrieb im strömenden Regen wechseln. War aber der rechte, der mir weggeflogen is. Nach ner dreiviertel Stunde gings dann weiter. Ein anderes Mal, hab ich die Lichtmaschine während der Fahrt verloren. Da hab ich erst angehalten u sie aufgesammelt u bin dann „auf Batterie“ zum nächsten Parkplatz gefahren, hab die Ersatz-LiMa ausm Kofferraum geholt u sie eingebaut, da es am Pannenort keinen „echten“ Standstreifen gab.
Von ADAC u dergleichen halte ich, für mich persönlich, nichts, da ich ein Selbermacher bin. Und was ich nich unterwegs hinkriege, kriegt auch der ADAC nich gebacken.
als ich damals noch den Abschleppwagen beim ADAC fuhr habe ich in diesem Fall den Wagen aufgeladen und bis zum nächsten Park-/Rastplatz mitgenommen.
Sorry, aber die geringste Möglichkeit das mir beim Wechsel jemand den Ar… abfährt ist einfach zu gross.
Reifen schnell wechseln, weil dafür braucht man ja
normalerweise noch nichtmal 5 Minuten, wenn man nur die Zeit
zum Hochbocken, runternehmen, draufmachen, runterlassen
rechnet.
Du Gluecklicher,
bei meinem Astra F zuhause auf der Strasse 30 Minuten rumgemacht, in der Opelwerkstatt Hebebuehne 10 Minuten von unten beidseitig gearbeitet, und „na bitte es geht doch“ und schon war ein Reifen runter. Spaeterer Kommentar von einem Pannenhelfer: geht manchmal nicht, wir haben deswegen schon einige aufgeladen.
Also mindestens wuerde ich rechts so weit es geht von der Farspur weg und etwas schraeg parken, das Auto sehen die Vorbeifahrenden besser als die Hose. Wenn aber einer trifft, hast Du dennoch einen ordentlichen Schaden am Koerper.
mir ist das vor ein paar Jahren mal nachts im Winter bei nebligen Wetter passiert, Plattfuß (bin in irgend ein Stück Eisen reingefahren) vorne links. Ich dachte auch, was jetzt? Ich fuhr dann mit Warnblinkanlage langsam die 4km bis zur nächsten Ausfahrt auf dem Pannenstreifen entlang. Dort stellte ich mich dann an die Seite und wechselte meinen Reifen. Am defekten Rad war die Felge und die Radkappe unbeschädigt geblieben.
Gruß Uwe
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ich würde erstmal den Warnblinker einschalten und dann zusehen das ich auf den Standstreifen komme und das Fahrzeug dort anzuhalten.
Dort das Warndreieck in ausreichender Entfernung aufstellen, auf Autobahnen bei ca. 300 Metern.
Dann den ADAC rufen, zum einen sind die mit Ihrer Warnkleidung und den Warnleuchten am Fahrzeug besser sichtbar und können die Pannenstelle besser absichern um je nach örtlichkeit den Reifen vor Ort zu wechseln, oder das Fahrzeug zum nächsten Rastplatz schleppen, um dort den Reifen zu wechseln.
Vermutlich eher letzteres, ich kann mir nicht Vorstellen das ein Profi so Lebensmüde ist auf der Autobahn einen Reifen zu wechseln - schon gar nicht auf der Fahrbahnseite.
Gruß Nikos
– http://www.kreuzretter.de
Man soll keine Dummheit zweimal begehen,
die Auswahl ist schließlich groß genug.
Dort das Warndreieck in ausreichender Entfernung aufstellen,
auf Autobahnen bei ca. 300 Metern.
300m ?
Die meisten Zeitgenossen stellen gar nix auf oder wenn, dann maximal 20m hinter dem Auto.
Das ist natürlich Kappes.
Aber 300m sind wirklich zu viel, vorgeschrieben sind 100m.