Hallo 
Also ich bin eine Null, was Wirtschaft anbelangt. Ich habe mir mal das Gewinnmaximierungskalkül angeschaut.
Bevor ich schreibe, sage ich erstmal, was ich unter den Begriffen verstehe:
Marginale Kosten sind für mich die Kosten, welche entstehen, um eine weitere Produkteinheit herzustellen. Im allgemeinen sind es für mich auch die Kosten, welche einfach nicht all zu hoch sind (ensprechend der Übersetzung des Wortes „Randkosten“).
Mit dem, was du geschrieben hast, bedeutet das für mich:
Die Unternehmen wollen am liebsten soviel produzieren, wie es nur möglich ist, aber an einem Punkt sind die Kosten für das Unternehmen sehr hoch, will es weitere Produkteinheiten herstellen (z.B. Mietung oder Kauf neuer Produktionshallen, neue Maschinen, Arbeitskräfte etcetera, weil das vorhandene einfach nicht mehr ausreicht). Das schlägt sich dann wiederum im Preis der angebotenen Produkte nieder, um die Kosten die durch die Produktion weiterer Produkte entstanden sind.
Was es mit dem ersten Gossenschen Gesetz auf sich hat, kann ich mir noch nicht so genau erklären.
Je mehr ein Unternehmen von einem Produkt herstellt, umso mehr sinkt der Nutzen des Produktes. Zu erst nimmt die Rate nach oben stetig ab und kann sogar dann nach unten fallen. Ich kann jetzt irgendwie keinen Zusammenhang sehen, zwischen dem Nutzen eines Produktes und seiner Preisentwicklung.
Vielleicht ist es ja der: Etwas, was einem einen hohen Nutzen bringt, dafür gibt man gerne (viel) Geld aus. Je mehr man aber etwas hat, umso weniger braucht man es. Ergo: Man kauft weniger oder man kauft es einfach gar nicht mehr. Solange man in dem „man kauft es weniger“ Kurvenanteil ist (während die Produktion stetig steigt), müssten die Preise auch irgendwann steigen, weil die marginalen Kosten eben irgendwann sehr hoch sind.
Wie dem auch sei in beiden Fällen führt es eben dazu, dass sich die marginalen Kosten der Produktion im Preis des Produktes niederschlagen.
Liege ich hier richtig mit meinen Vermutungen? 