Hallo,
Angenommen, man würde es schaffen, Materie in Quarks zu zerlegen und diese dann nach „Farbe“ und „Polung“ zu sortieren.
Wären diese getrennten Sammlungen überhaupt stabil?
Danke für Antworten,
A.
Hallo,
Angenommen, man würde es schaffen, Materie in Quarks zu zerlegen und diese dann nach „Farbe“ und „Polung“ zu sortieren.
Wären diese getrennten Sammlungen überhaupt stabil?
Danke für Antworten,
A.
Hallo,
Angenommen, man würde es schaffen, Materie in Quarks zu
zerlegen und diese dann nach „Farbe“ und „Polung“ zu
sortieren.
das klappt nicht – bleibt man in dem Bild, wird die Kraft, mit der sich zwei Quarks anziehen, mit dem Abstand nicht kleiner. Zieht man zwei Quarks dennoch immer weiter auseinander steckt irgendwann soviel Energie in der Verbindung, dass es günstiger ist, wenn diese Energie in ein Quark-Antiquark-Paar geht, welches die Farbladungen absättigt – etwa so (jede Zeile ein neuer Zeitpunkt):
+-
+ -
+ -+ -
+ - + -
+- +-
Auf diese Weise entsteht ein ganzer Schauer neuer (farbneutraler) Teilchen, während bei nicht stark wechselwirkenden Teilchen einfach zwei geladene Teilchen übrigbleiben können.
Wären diese getrennten Sammlungen überhaupt stabil?
Die Trennung führt zur Erzegung weiterer Teilchen – im Detektor entsteht somit ein Jet aus vielen zusätzlichen Hadronen, also farbneutralen Teilchen die aus mehreren Quarks zusammengesetzt sind.
–
PHvL
Hi,
der Artikel vor meinem hat eigentlich schon alles gesagt. Die Kraft, die zwischen Teilchen die Farbladung tragen(Quarks und Gluonen) herrscht (strake Wechselwirkung) verhält sich nicht, wie die Gravitation oder die elektromagnetische Wechselwirkung antiproportional zum Abstand r der Ladung (bzw. Masse) tragenden Teilchen, sondern proportional; kurz: größerer Abstand, größere Kraft.
Betrachten wir mal nur 2 Quarks, wie wir trennen wollen. Die Energie zwischen beiden wird irgendwann so groß, dass sie nach E=mc² ausreicht um neue Quarks (neue Masse) zu erzeugen. Diese neuen Quarks besitzen die Antifarbladung der Quarks, die man trennen wollte. Es entstehen also Mesonen (Quark-Antiquark-Paare), die wiederum stabil sind.
Hoffe ich konnte helfen, schönen Sonntag und viele Grüße,
David
Danke!
Keine weiteren Fragen.
Gruß
A.