Wir haben gerade im Bereich „Astronomie“ eine Diskussion über die Möglichkeit von Kinduniversen. Mit anderen Worten: Es geht auch um die Möglichkeit von verschiedenen Universen mit verschiedenen Naturgesetzen. Dazu fällt mir eine Frage ein, die ich mir einfach nicht beantworten kann: Könnte Materie aus unserem Universum in einem anderen Universum genauso weiterexistieren, wie es hier der Fall ist oder ändern sich für die Teilchen einige Dinge. Oder anders gefragt: Hängen die Naturgesetze, nach denen ein Teilchen sich verhält, von dem Aufenthaltsort ab oder von dem Universum aus dem heraus es entstanden ist?! Letzteres würde ja bedeuten, daß z.B. masselose Teilchen aus unserem Universum sich in einem anderen Universum, wo c vielleicht doppelt so groß ist, trotzdem mit unserem c bewegen würden. Andernfalls müßten sie ihre Geschwindigkeit praktisch anpassen wenn sie in ein anderes Universum wechseln würden. Hat jemand eine Idee?
das sieht mir ganz nach einem Scheinproblem aus.
Ich deke nicht, dass wir in der Lage sind diese Fragen zu beantworten.
Weil ja, wie gesagt in den anderen Universen möglicherweise andere NAturgesetze herrschen. Vielleicht gilt dort nicht einmal der SAtz von der Energieerhaltung.
Ganz zu schweigen, von dem Übergangsstadium vom einen in ein anderes Universum. Dies ist etwas, worüber wir gar nichts wissen.
Die Frage ist schon allein deshalb müßig, weil wir ja gar nicht wissen, ob das existiert, wovon wir reden.
Was außerhalb unseres Universums liegt? Es könnte alles mögliche sein, oder nichts.
da hast Du Dir wirklich eine bizarre Frage ausgesucht. Darauf gibt es unendlich viele Antworten oder keine. Du könntest in ein Universum geraten, in dem es keine Photonen bzw. elektromagnetischen Wellen gibt. Da könntest Du Dein Teilchen u.U. gar nicht mehr beobachten, und wüßtest gar nicht, was ihm die bösen neuen Naturgesetze antun.
da hast Du Dir wirklich eine bizarre Frage ausgesucht. Darauf
gibt es unendlich viele Antworten oder keine. Du könntest in
ein Universum geraten, in dem es keine Photonen bzw.
elektromagnetischen Wellen gibt. Da könntest Du Dein Teilchen
u.U. gar nicht mehr beobachten, und wüßtest gar nicht, was ihm
die bösen neuen Naturgesetze antun.
Ok, in dem Fall würde ich die Frage anders stellen: Existiert unsere elektromagnetische Welle weiter wenn sie aus unserem in ein Universum ohne Elektromagnetismus wechselt?!
Ok, in dem Fall würde ich die Frage anders stellen: Existiert
unsere elektromagnetische Welle weiter wenn sie aus unserem in
ein Universum ohne Elektromagnetismus wechselt?!
*g*
Eigentlich wollte ich auf folgendes hinaus: Wissenschaftliche Beschreibungen funktionieren nur im definierten Betrachtungsbereich. Deswegen gibt es auch nichts „hinter“ dem bekannten Universum, jedenfalls nichts, was man beschreiben könnte. Dazu müßtest Du im Archiv so einiges finden können. Und aus dem Grund kann man über „unsere“ Wellen eigentlich nicht mehr diskutieren, wenn sie unser definiertes Universum verlassen.
Mutmaßen und mit Ideen spielen geht natürlich schon.
Gruß
Christian
P.S.
Ich kann Dir in dem Fall folgendes Buch empfehlen: Der unendliche Mann von Daniel F. Galouye. Das ist zwar vergriffen, aber läßt sich in Antiquariaten gut finden, z.B. auch hier: http://www.twilightbooks.de/autoren/tb-g.htm
Ich würde gerne in dieselbe Kerbe hauen, wie meine Vorredner, also sagen, daß sich Deine frage nicht beantworten lässt, aber noch eine Begründung mehr dazuliefern.
Wie Du richtig sagtest, spekulieren manche Physiker mit dem Gedanken von Universen mit geänderten Naturgesetzen, insbesondere bei der Idee, daß ständig Universen aus Vakuumfluktuationen entstehen.
Deine Frage hat aber nicht nur mit der Annahme zu tun, daß es so Dinger überhaupt gibt, sie bezieht sich auf die Art und Weise des ÜBERGANGS zwischen Universen. Damit nimmst Du aber mehr an als die oben erwähnten Spekulationen, nämlich daß es eine Wechselwirkung zwischen verschiedenen Universen gibt, denn sonst wäre kein Übergang möglich.
Eine solche Wechselwirkung kann aber auch fast beliebige Natur haben, d.h. es genügt nicht zu sagen, welche Eigenschaften die beteiligten Universen haben, es muß spezifiziert werden, wie der Kontakt zwischen beiden wirkt. Erst dann kann man sagen, was mit einzelnen Elementarteilchen wird.
Du kannst in Deiner Spekulation aber auch anders herum vorgehen, nämlich annehmen, wie die Wechselwirkung aussieht (z.B. beide Universen sehen sich nur per Gravitation aber nicht durch andere WW) und daraus ein Modell basteln, wie die Naturgesetze dazu aussehen.
Und damit negierst du schonwieder, daß esa nicht möglich sei…
man kann die frage durch logik beantworten und zu dem schluß kommen, daß andere universen genauso wie unseres aufgebaut sind oder es sie nicht gibt
wenn sie wechselwirken, gibt es auf dauer nur zwei möglichkeiten - sie harmonieren oder disharmonieren nebeneinander. wenn sie disharmonieren, geht mindestens eines davon in die brüche. um überhaupt disharmonieren zu können, muß das andere konträr zu unserem aufgebaut sein - so z.B. aus antimaterie.
wenn sie miteinander harmomnieren ist das andere halt genauso aufgebaut wie unseres.
ergo—> entweder
-es gibt kein zweites, oder
-es kann nicht mit unserem wechselwirken ( selbst wenn es am selben ort ist) dann kann man es aber auch als teil unseres systems betrachten, oder
es ist als ein entfernterer teil unseres systems zu betrachten.
An florian : in dieser konsequenz müssen em-wellen also überall gleich existent sein.
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Drehen wir mal das ganze um.
Nehemen wir an es gibt ein Universum, wo c nur halb so gross ist wie bei uns (und sonst alles identisch). Wenn jetzt ein Photon aus dem anderen Universum zu uns rüberwechselt, dann hätten wir bei uns ein Photon mit c/2. Da aber Photonen immer masselos sind und sich immer mit c fortbewegen, gibt es nur zwei Möglichkeiten:
Drehen wir mal das ganze um.
Nehemen wir an es gibt ein Universum, wo c nur halb so gross
ist wie bei uns (und sonst alles identisch). Wenn jetzt ein
Photon aus dem anderen Universum zu uns rüberwechselt, dann
hätten wir bei uns ein Photon mit c/2. Da aber Photonen immer
masselos sind und sich immer mit c fortbewegen, gibt es nur
zwei Möglichkeiten:
Das Photon kriegt Masse
Das Photon wird sich unserem c „anpassen“.
Denk ich mal so
Das Photon bleibt masselos und behält die Geschwindigkeit von c/2.
Die Sache um die ich mir halt Gedanken mache: Bekommt ein Teilchen bei seiner Entstehung „Startbedingugen“ mit die sich nicht mehr ändern oder richtet es seine Eigenschaften nach dem Ort aus wo es sich gerade befindet…dann wären nämlich deine beiden Punkte mögliche Reaktionen auf den Übergang.
Das Photon bleibt masselos und behält die Geschwindigkeit
von c/2.
Nein! In unserem Universum hat ein masseloses Teilchen IMMER
Lichtgeschwindigkeit. Da müssen sich auch „Gäste“ aus nem
anderen Universum dran halten.
Genau das ist halt die Frage: Halten sich die „Gäste“ an die örtlichen Gegebenheiten - oder haben sie irgendwann bei ihrer Entstehung Startbedingungen mitbekommen, die sich nicht mehr ändern.