Verhaltensstörungen?

Hallo euch allen,

mein Sohn hat eine allgemeine Entwicklungsverzögerung.
Er ist 8. Jahre alt und geht in die 2. Klasse, einer Sprachbehindertenschule, im Rahmen einer Sprachentwicklungsstörung mit multipler Dyslalie und Dysgrammatismus. Weiterhin hat er Verhaltenauffälligkeiten mit Irritierbarkeit, labilen Affekten und Tendenz zum Rückzug, ebenfalls rückläufig.
Diese Diagnose wurde im SPZ gestellt worden.
Nach dem Gespräch mit der Lehrerin bin ich verzweifelt, weil sie meint, dass er zur Kinderjugendpsychatrie muss. Auf die Frage „warum?“ hat sie geantwortet, weil er kaum mit ihr spricht. Für einen Zweitklässler ließt er sehr gut, schreibt auch gut und rechnet durchschnittlich. Ich habe Angst diesen Weg zu gehen und möchte wissen, ob es sinnvoll ist einen Psychater aufzusuchen oder nicht.

Könntet ihr mir helfen?
Dankeschön im Voraus.

hi,

ich habe in einer kinder- und jugendpsychiatrie gearbeitet und zusammen mit psychiatern gespräche mit eltern wie dir geführt und ich möchte dir versichern, dass es möglich und sinnvoll ist, deine angst dort offen anzusprechen. der job des psychiaters ist es, darauf einzugehen und das für wichtig zu nehmen. deine angst ist allerdings aus meiner sicht unbegründet (ich weiss ja auch, was da abläuft) denn dort werden erfahrene fachleute auf dich und dein kind schauen mit der intention, euch zu helfen. grundsätzlich bist du die mutter und „chefin des verfahrens“, d.h. du holst in einer psychiatrischen untersuchung ärztlichen rat ein und entscheidest anschliessend, ob du dem rat folgen möchtest, oder nicht. ärzte sind dienstleister, manchmal aber sehr gute. und sie sehen aus erfahrung dinge, die euch hilfreich erscheinen können.

nehmt einen termin beim kinder- und jugendpsychiater wahr und seid froh, dass es eine solche hochqualifizierte facharztbehandlung in deutschland noch kostenfrei gibt.

hi,

ich habe in einer kinder- und jugendpsychiatrie gearbeitet und
zusammen mit psychiatern gespräche mit eltern wie dir geführt
und ich möchte dir versichern, dass es möglich und sinnvoll
ist, deine angst dort offen anzusprechen. der job des
psychiaters ist es, darauf einzugehen und das für wichtig zu
nehmen. deine angst ist allerdings aus meiner sicht
unbegründet (ich weiss ja auch, was da abläuft) denn dort
werden erfahrene fachleute auf dich und dein kind schauen mit
der intention, euch zu helfen. grundsätzlich bist du die
mutter und „chefin des verfahrens“, d.h. du holst in einer
psychiatrischen untersuchung ärztlichen rat ein und
entscheidest anschliessend, ob du dem rat folgen möchtest,
oder nicht. ärzte sind dienstleister, manchmal aber sehr gute.
und sie sehen aus erfahrung dinge, die euch hilfreich
erscheinen können.

Danke für deinen Rat!