Verhaltenstherapeut

Hallo

ich bin nächstes Jahr mit der Schule (Abi) fertig und muss ja nun langsam Gedanken machen, was ich danach machen möchte. Mich interessiert „Veraltenstherapie“ und somit auch „Verhaltenstherapeutin“ und ich wollte fragen, ob mir jemand in kurzen Worten sagen kann, was ich dazu studieren muss (oder auch nicht?) und welche Vorraussetzungen ich dazu brauche etc. etc. :smile: udn wie lange das ganze ungefähr dauert. Wär schönm wenn mir jemand helfen könnte :smile:

Liebe Grüße

Laiza

Hallo Laiza,

Mich interessiert „Veraltenstherapie“ und somit auch
„Verhaltenstherapeutin“ und ich wollte fragen, ob mir jemand
in kurzen Worten sagen kann, was ich dazu studieren muss

ja, Voraussetzung ist ein erfolgreiches Studium der Medizin oder der Psychologie (ca. 5 Jahre). Danach folgt eine 3-5jährige Ausbildung in Verhaltenstherapie, die man selbst bezahlen muß (derzeit ca. 20.000 Euro).

Beste Grüße

Hallo Laiza,

wahrscheinlich ist Dein Berufswunsch die „Psychotherapeutin“, wobei die Verhaltenstherapeutin eine spezielle Form davon ist.

Psychotherapeutin wird man auf drei Arten (gesetzlich geregelt):

  1. Studium Psychologie (ca. 5 Jahre) -> Therapieausbildung (ca. 3-5 Jahre) -> Psychologische Psychotherapeutin

  2. Studium Medizin (ca. 5 Jahre) -> Facharztausbildung (ca. 5 Jahre) -> Ärztliche Psychotherapeutin.

  3. Studium Psychologie, Medizin, Pädagogik, Sozialpädagogik oder Sozialarbeit (ca. 4-5 Jahre) -> Therapieausbildung zur Kinder- und Jugendpsychotherapeutin (ca. 3-5 Jahre) -> Kinder- und Jugendpsychotherapeutin.

Der dritte Weg lässt später nur die Behandlung von Patienten bis zum 18 Lebensjahr zu.

Lieben Gruß
Patrick

Minimale Korektur
Lieber Patrick

  1. Studium Medizin (ca. 5 Jahre)

Auch wenn ich sonst mit allem, was du schreibst, einverstanden bin, muss ich hier doch ein bißchen korrigieren.
Die absolute Mindestzeit (noralerweise aber nicht zu schaffen) für das Medizinstudium sind 12 Semester, alo 6 Jahre. Man sollte aber 7 Jahre als Durchschnitt rechnen.
Der anschlieend folgende Facharzt ist sehr unterschiedlich in der Länge, aber mit weiteren 5 bis 6 Jahren liegt man ganz gut im Schnitt.
Wen man also, so gerechnet, insgesamt mit 12 bis 14 Jahren bis zum ertigen, niederlassungsreifen Facharzt rechnet, ist man realistisch.
Es grüßt dich
Branden

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Hallo Laiza,

ich bin nächstes Jahr mit der Schule (Abi) fertig und muss ja
nun langsam Gedanken machen, was ich danach machen möchte.
Mich interessiert „Veraltenstherapie“ und somit auch
„Verhaltenstherapeutin“ und ich wollte fragen, ob mir jemand
in kurzen Worten sagen kann, was ich dazu studieren muss (oder
auch nicht?) und welche Vorraussetzungen ich dazu brauche etc.
etc. :smile: udn wie lange das ganze ungefähr dauert. Wär schönm
wenn mir jemand helfen könnte :smile:

basiert Dein Berufswunsch tatsächlich auf so viel fundiertem „Wissen“?

Du „findest Verhaltenstherapie interessant“ und deshalb möchtest Du das studieren - sorry, aber nach einer reifen und altersgemäßen Beschäftigung mit dem Berufswunsch und der eigenen Lebensplanung klingt das für mich nicht. Warum machst Du nicht erst Mal eine praktische Ausbildung bis Du Dir klar wirst, wonach Dir wirklich ist?

Hallo Branden!

Ich glaube, ich verdränge immer Euer praktisches Jahr und das Hammerexamen…

Natürlich hast Du Recht, Regelstudienzeit in Humanmedizin sind 12,5 Semester.

Alle von mir angegebenen Zeiten entsprechen den „Regelzeiten“, die ja hoffentlich im Sinne eines „ordentlichen“ Studiums (also mit begleitend stattfindender Arbeits- und Lebenserfahrung) eher die „Ausnahme“ als die „Regel“ sind…

Lieben Gruß
Patrick

Hi Patrick

Natürlich hast Du Recht, Regelstudienzeit in Humanmedizin sind
12,5 Semester.

Ich hab exakt 13 gebraucht. :wink:
Es grüßt dich
Branden

Hi Branden!

Natürlich hast Du Recht, Regelstudienzeit in Humanmedizin sind
12,5 Semester.

Ich hab exakt 13 gebraucht. :wink:

Wenn man die Regelstudienzeit rundet, dann hast Du ja in Regelstudienzeit studiert. Ihh - Streber… :wink:

Ich hab ein Jahr länger studiert - man könnte es den Rotwein-Bonus nennen, jedoch habe ich auch seit dem 2. Semester regelmäßig gearbeitet - kann auch damit zusammenhängen…

Lieben Gruß
Patrick

reif und verantwortungsbewusst…
Hallo,

ich persönlich habe angefangen zu studieren, weil ich zu faul zum Arbeiten war. Das Studium soll aber heutzutage auch nicht mehr sicher vor Arbeit schützen, habe ich gehört. :frowning:
Das Studienfach habe ich nach ungefähren Neigungen und danach gewählt, dass ich kein Praktikum vor dem Studium machen musste, das roch zu sehr nach Arbeit.

Wenn du, UP, mit 19 noch nicht weißt, was du bis zur Rente machen willst, ist das in Ordnung, fang einfach mit dem Studium an, wenn es dich reizt. Wenns das nicht war, merkst du das unterwegs schon. Dann kannst du immer noch was anfangen, was besser zu dir passt.

Ich kenne viele Beispiele von Lebensläufen mit Knick und meist sind das die interessanteren, fokussierteren und begabteren Menschen, als die, die nach dem Abi ne Banklehre und danach ein BWL Studium mit anschließender Abteilungsleiterkarriere in der Ausbildungsbank gemacht haben.

Wichtig ist, dass dir der Weg Spaß acht, nicht die Aussicht auf das Ziel.

Gruß
Burkh

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hi,

ihr angeber.

:wink:

@ patrick + @ alpha

ihr angeber.

Es ist ja noch schlimmer, alpha!
Wir haben trotz des ausgiebig genutzten Rotwein-Bonus die Studienzeit regelhaft absolviert.

Aber (jetzt kömmt zum Glück das „aber“):
Ich habe zwar nur 13 Semester für Medizin gebraucht, aber insgesamt 21 Semester an der FU rumgehangen äh rumstudiert. :wink:
Es grüßt euch beide
Branden