Verhaltenstherapie

Hallo, meine Schwägerin hat sich durchgerungen zu einer Therapie bei einer Psychotherapeutin. Sie hat seit einem halben Jahr panische Angst bei Dunkelheit. Jetzt war sie zwei mal dort zu einer Art Vorgespräch. Mußte u. a. viel erzählen über sich, auch Fragebögen ausfüllen. Sie möchte unbedingt von dieser Angst loskommen, fragt sich aber derzeit, ob sie evtl. nach so einer Therapie vielleicht neue Probleme hat. Da wird nun das ganze Leben von unten nach oben gekrempelt, ganz intime Fragen gestellt, alles beleuchtet. Ist es möglich, daß man wirklich von der einen Sachen geheilt ist, dann aber vor einer neuen Problematik steht (weil z. B. rausgefunden wird, daß man in der Ehe unglücklich ist…auch wenn das so gar nicht richtig ist)? Ich kann mir das nicht so genau vorstellen, gebe das nur wieder, was sie mir berichtet hat. Jedenfalls steckt sie jetzt voller Zweifel. Kann jemand diese auflösen? Gruß Enni

Hallo Ennie,

ich persönlich bin ein großer Fan von Verhaltenstherapie, und
besonders bei einer Angstproblematik ist sie UNBEDINGT das Mittel der
Wahl!

Klar ist es am Anfang schwierig, wenn man vieles und persönliches von
sich erzählen muss, über die Familiengeschichte und die derzeitige
Ehe etc. Das ist aber für den Therapeuten UNBEDINGT notwendig! Ein
Verhaltenstherapeut geht (stark vereinfacht) davon aus, dass alles
Verhalten erlernt ist (sowohl das „gute“ als auch das „schlechte“),
und dass es demzufolge auch wieder verlernt werden kann. Dafür ist es
aber wichtig, die „Lerngeschichte“ einer Person zu kennen, d.h. zu
wissen, woher das Verhalten kommt und warum es noch immer gemacht
wird („Angst haben“ jetzt mal als Verhalten gesehen).

Mach Dir keine Sorgen, dass der Therapeut vielleicht Probleme
(er)findet, die gar nicht da sind - Verhaltenstherapeuten sind sehr
naturwissenschaftlich orientiert und halten sich lieber an Fakten!
Ausserdem kann Deine Schwägerin auch jederzeit ihre eigene Meinung
sagen, bzw. das SOLLTE sie sogar unbedingt machen, so nach dem Motto:
„Halt mal, das sehe ich aber ganz anders“. Auch der Therapeut kann
mal was falsch verstehen / interpretieren.

Bei einer Verhaltenstherapie (im Gegensatz zu einer Psychoanalyse)
wird NICHT das ganze Leben umgekrempelt. Der Therapeut hält sich so
gut es geht an den „Therapieauftrag“, in eurem Fall: die Ängste vor
Dunkelheit verlieren. Es wird ganz KONKRET an diesem aktuellen
Problem gearbeitet. Die oben erwähnte Lerngeschichte ist nur wichtig,
um zu verstehen, woher das Problem kommt und wie man es im HIER UND
JETZT abstellen kann. Wenn man nicht weiß, wofür etwas „gut“ ist,
besteht nämlich tatsächlich die Gefahr, dass sich die Problematik nur
verlagert, und Deine Schwägerin dann ein ganz neues Problem
entwickelt. Man kann nicht nur die Ängste „wegbügeln“, wenn man nicht
gleichzeitig daran arbeitet, eine gute Alternative anzubieten, die
die gleiche „Aufgabe“ erfüllt wie die Angst (und irgendeine Funktion
muss die Angst ja haben, sonst wäre sie nicht da).

Ausserdem ist es bei einer Verhaltenstherapie so, dass man
„Werkzeuge“ mitbekommt, wie man mit Problemen umgehen kann. Diese
Werkzeuge kann man dann später auch alleine einsetzen. Viele
ehemalige Patienten, mit denen ich gesprochen habe, sagten, das beste
an der Therapie seien die „Tricks“ gewesen, die sie vom Therapeuten
gelernt hätten, die würden ihnen heute noch oft helfen.

Wenn Deine Schwägerin Zweifel hat, sollte sie sich unbedingt vom
Therapeuten darüber aufklären lassen, was in der Therapie auf sie
zukommt! Und wenn sie zum Therapeuten kein Vertrauen aufbauen kann,
ist es vielleicht der falsche, und sie sollte lieber jemand anderes
ausprobieren! Man kann zu Beginn einer Therapie 5 „probatorische“
Sitzungen einfach mit der Versichertenkarte nehmen, und die sind ganz
explizit dazu da, den Therapeuten kennen zu lernen und zu
entscheiden, ob er der richtige ist - wenn nicht, auf zum nächsten!
Deine Schwägerin muss ja nicht die ganzen Fragebögen nochmal
ausfüllen, die kann sich der Therapeut sicher vom Kollegen schicken
lassen.

Ich hoffe mal, Du bist aus meinem Geschreibsel schlau geworden und es
hilft Deiner Schwägerin weiter. Wenn Du noch Fragen hast - immer her
damit!

Alles Gute, für Euch alle,
Sibylle aus M

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hi enni,

ich stehe eher skeptisch einer solchen therapie
gegenüber.

hier maßt sich der therapeut an, irgentwas aus
der vergangenheit hervorzuholen und interpretiert
sonstiges hinzu.

erfahrungen mit solchen therapien habe ich aber keine.

ich reagiere sauer wenn irgendein psychopath als
geheilt entlassen wird und dieser innerhalb kurzer
zeit jemandem schaden zufügt. hier würde ich
den „arzt“ mitbestrafen, da er einen gravierenden
fehler gemacht, ähnlich einen kunstfehler eines
chirurgen.

cu
alex

Hi Enni,

ich habe jetzt S.'s Antwort nicht gelesen - hoffe also, ich schreib nicht allzu viel, was sie schon gesagt hat.

Ich denke mal, bei jeder Therapieform ist der Therapeut erst einmal davon abhängig so viel wie möglich Infos vom Patienten zu bekommen. Von daher musser natürlich auch viel - auch Details - auch Intimes - erzählen.

Sie will doch die URSACHE ihrer Panik herausfinden, oder? Wenn nicht, dann kann sie ja Medikamente nehmen. DAs ist dann sicherlich stressfreier und risikoärmer.

Ich hab allerdings selbst nach Psychoanalysen nicht unbedingt den Eindruck gehabt, dass die Leute irgendwie Schaden davon getragen haben, dass sie sich so sehr offenbart haben.

Durch das, was du dem Therapeuten erzählst, wird dir doch selbst nach und nach die Ursache für das ein oder andere Problem klar. Sicherlich werden auch noch andere Dinge klar. Und es kommen evtl. - scheinbar neue - Probleme hinzu, einfach, weil sie aus Erlebtem/Besprochenen resultieren.

Und wenn dabei heraus kommt, dass sie unter ihrem Ehemann leidet - na wat soll’s - ist doch „prima“, das vielleicht auch mal zu erkennen und evtl. Konsequenzen zu ziehen und damit was für meine Seele zu tun.

So - das ist meine Meinung.

Ein Therapeut, der ihr sagt, sie sei unglücklich, ist für mich kein guter Therapeut. Ein guter Therapeut drückt dem Patienten keine Meinung auf. Sicherlich muss sie sich gefallen lassen, dass er seine Meinung sagt. Oder sein Resumee.

Gruß
Demenzia

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi Alex

ich stehe eher skeptisch einer solchen therapie
gegenüber.

Aufgrund welchen Wissens/Erfahrungen?

hier maßt sich der therapeut an, irgentwas aus
der vergangenheit hervorzuholen und interpretiert
sonstiges hinzu.

Nein, das tut er NICHT!

erfahrungen mit solchen therapien habe ich aber keine.

Deswegen solltest Du auch nicht solche Behauptungen wie oben in die
Welt setzen, meiner Meinung nach.

ich reagiere sauer wenn irgendein psychopath als
geheilt entlassen wird und dieser innerhalb kurzer
zeit jemandem schaden zufügt. hier würde ich
den „arzt“ mitbestrafen, da er einen gravierenden
fehler gemacht, ähnlich einen kunstfehler eines
chirurgen.

Was hat das mit Ennis Frage zu tun? Glaubst Du, dass ihre Schwägerin
eine Psychopathin ist?

Ganz ehrlich, ich finde Deinen Post ziemlich daneben. Da werden ohne
jegliche eigene Erfahrung Ängste bei einem Betroffenen geschürt, der
sich hilfesuchend hierher gewandt hat. Was für eine Alternative
schlägst Du denn vor? Einfach weiter mit der Panik leben, bis sie
sich so weit ausgeweitet hat, dass die Betroffene nicht mal mehr das
Haus verlassen kann? Oder bis ans Ende des Lebens angstlösende
Medikamente schlucken, die noch dazu abhängig machen?

Ich kann irgendwie nicht erkennen, wie Dein Post Enni in ihrer
konkreten Situation weiterhelfen soll. Und das ist doch der Sinn und
Zweck von w-w-w, anderen weiterhelfen?

VG,
Sibylle aus M

1 „Gefällt mir“

hi,

Aufgrund welchen Wissens/Erfahrungen?

steht doch unten.

hier maßt sich der therapeut an, irgentwas aus
der vergangenheit hervorzuholen und interpretiert
sonstiges hinzu.

Nein, das tut er NICHT!

doch tut er.

Ganz ehrlich, ich finde Deinen Post ziemlich daneben.

anscheinend weil du deine meinung hier nicht lesen kannst,
aber es ist nicht mein problem.

Ich kann irgendwie nicht erkennen, wie Dein Post Enni in ihrer
konkreten Situation weiterhelfen soll. Und das ist doch der
Sinn und
Zweck von w-w-w, anderen weiterhelfen?

richtig, auch können verschiedene meinungen gehört werden.
und meine ist dabei, daß ich solche therapien fragwürdig
finde.
warum konnte der piano mann (kürzlich in der presse)
sämtliche therapeuten täuschen?
kann ein kranker einen therapeuten täuschen?
kann ein gesunder einen therapeuten täuschen?

cu
alex

Tach auch,

jemand, der freiwillig zu einem Therapeuten geht, weil er etwas an sich bearbeiten möchte, wird den Therapeuten wohl kaum täuschen oder sollte das zumindest eher nicht tun.

Jemand, der in der Geschlossenen sitzt, weil er Menschen vergewaltigt, zerstückelt oder sonst was hat, sieht wohl durchaus Sinn darin einen Therapeuten zu täuschen. Nämlich damit er raus kommt und weiter meucheln kann.

Übrigens hat Enni nicht eine Meinungsumfrage gestartet, wer welche und/oder überhaupt Therapien gut oder schlecht findet, sondern sie hat um Rat gebeten, sicherlich eher von Menschen, die auch die ein oder andere Erfahrung haben.

In diesem Sinne: „vielleicht einfach mal F…e halten“ - aber das scheint dir ja schwer zu fallen.

Grüße
Demenzia

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Befürchtung(en) begründet
Hi Enni,

… Ist es möglich, daß
man wirklich von der einen Sachen geheilt ist, dann aber vor
einer neuen Problematik steht (weil z. B. rausgefunden wird,
daß man in der Ehe unglücklich ist…auch wenn das so gar
nicht richtig ist)? Ich kann mir das nicht so genau
vorstellen, gebe das nur wieder, was sie mir berichtet hat.

Logischer Weise werden in so einer Therapie alle möglichen Aspekte „beleuchtet“, denn man will ja erfahren, was die Ursache für das derzeitige Leiden ist. Allerdings kann man m. E. nur „etwas rausfinden, was auch drin ist“.

Wenn also bereits in Vorgesprächen die Angst vor derartigen „Folgen“ besteht, sollte man genau hinschauen. Ziel einer Therapie ist nicht die Beendigung oder gar Zerstörung einer Beziehung - ganz im Gegenteil. Was sollte daran gefährlich sein, im Zusammenhang mit Ängsten (z. B. Verlustängsten) auch über die Beziehung zu sprechen?

„Rausfinden, dass man in der Ehe unglücklich ist . . .“ kann ohnehin nicht der Therapeut oder die Therapeutin, sondern, wenn überhaupt, nur Deine Freundin selbst. Dann hiesse Dein Satz korrekt „Rausfinden, dass sie in der Ehe unglücklich ist . . .“ und das wird sie kaum, wenn es tatsächlich für sie nicht zutrifft. Ich hoffe, dass sie rausfindet, dass sie in der Ehe glücklich ist!

Hi Alex

steht doch unten.

Also keiner. Wollte ich nur noch mal festhalten. Hätte ja sein
können, dass Du zwar keine eigenen Erfahrungen als Patient hast (die
habe ich auch nicht), aber zumindest Dich schon mal in das Thema
eingelesen hast oder so. ICH zum Beispiel STUDIERE Psychologie
(Dipl.), habe zwei Praktika bei Verhaltenstherapeuten gemacht und ein
verhaltenstherapeutisches Projektseminar (1 Jahr).

hier maßt sich der therapeut an, irgentwas aus
der vergangenheit hervorzuholen und interpretiert
sonstiges hinzu.

Nein, das tut er NICHT!

doch tut er.

Woher weißt Du das? Bloß weil Du was behauptest, ist es noch lange
nicht wahr … ICH könnte MEINE Behauptung durchaus belegen.

Ganz ehrlich, ich finde Deinen Post ziemlich daneben.

anscheinend weil du deine meinung hier nicht lesen kannst,
aber es ist nicht mein problem.

Nein, sondern weil Du, wie ich schon geschrieben habe, Ängste schürst
über etwas, von dem Du keine Ahnung hast, ohne irgendwelche
Alternativen anzubieten oder irgendwie hilfreich zu sein.

richtig, auch können verschiedene meinungen gehört werden.
und meine ist dabei, daß ich solche therapien fragwürdig
finde.

Einfach nur so, weil heute Dienstag ist? Oder hast Du Dir diese
Meinung irgendwie substanziell begründet gebildet? Wenn hier jeder
seine Meinung kundtun darf, wie er will, darf ich auch sagen, dass
ich Deinen Post total daneben finde (und ziemlichen Quatsch, bzw.).

warum konnte der piano mann (kürzlich in der presse)
sämtliche therapeuten täuschen?

Hat er nicht. Der Mann ist tatsächlich psychisch krank (hatte einen
psychotischen Schub). Vieles aus der Presse war wohl aufgebauscht und
NICHT das, was die Ärzte tatsächlich dachten.

kann ein kranker einen therapeuten täuschen?

Klar. Das nennt man LÜGEN. Ein Therapeut kann nicht den Kopf
aufschneiden und hineinsehen. Menschenkenntnis kann helfen, jemanden
beim Lügen zu „erwischen“. Aber man kann nicht jeden Patienten die
ganze Zeit an einen Lügendetektor anschließen (ganz abgesehen davon,
dass der auch nicht 100%ig zuverlässig ist). Und die meisten Leute,
ob Du’s glaubst oder nicht, wollen gerne, dass der Therapeut ihnen
hilft und lügen ihn nicht an.

kann ein gesunder einen therapeuten täuschen?

Klar. S.o.

Gruß,
Sibylle aus M

Hallo Enni,

Ist es möglich, daß man wirklich von der einen Sachen geheilt ist,
dann aber vor einer neuen Problematik steht (weil z. B. rausgefunden
wird, daß man in der Ehe unglücklich ist…auch wenn das so gar
nicht richtig ist)?

Du meinst, ob einem Sachen eingeredet werden, die so nicht stimmen? Das kann passieren, bei einer gut durchgeführten Psychotherapie ist es aber eher unwahrscheinlich. Es sei denn, Deine Bekannte weiß mehr, als sie Dir verrät, und da ist irgend etwas, über das sie nicht reden möchte, das aber mit der Angst zu tun hat.

Grüße,

Oliver Walter

Hi Enni,

Hallo, meine Schwägerin hat sich durchgerungen zu einer
Therapie bei einer Psychotherapeutin.

Bravo

Mußte u. a. viel erzählen
über sich, auch Fragebögen ausfüllen.

Klar muss sie das, der/die Therapeut(in) kennt sie ja nicht und kann nur auf das reagieren bzw mit dem umgehen, was er/sie erzählt bekommt.

Sie möchte unbedingt von dieser Angst loskommen.

Das kann ich gut verstehen. Dafür sollte sie dem/der Therapeuten(in)
unbefangen gegenübertreten. Je aktiver sie sich ihrer Problematik stellt umso größer sind die Chancen auf Erfolg.

fragt sich aber derzeit, ob sie evtl.
nach so einer Therapie vielleicht neue Probleme hat. Da wird
nun das ganze Leben von unten nach oben gekrempelt, ganz
intime Fragen gestellt, alles beleuchtet. Ist es möglich, daß
man wirklich von der einen Sachen geheilt ist, dann aber vor
einer neuen Problematik steht

Nein, das halte ich für unmöglich.
wenn sich im Laufe der Therapie weitere Problemfelder auftun, so müssen diese ebenso offen und bereitwillig bearbeitet werden.
Das heißt nicht, dass sich alle Probleme lösen lassen. Aber Sie zu kennen und sich Ihrer Existenz bewußt zu sein nimmt ihnen den Schrecken.
Beispiel:
Ein Kind verdrängt die sexuelle Misshandlung um zu überleben.
Als Erwachsene® leidet er/sie darunter ohne es zu wissen, es ist ja verdrängt.
Erst das Wissen um das, was passiert ist nimmt den Leidensdruck, kann das Geschehene aber nicht rückgängig machen.
Was immer uns wiederfährt im Leben, es ist nicht rückgängig zu machen. Die Frage ist nur lassen wir uns dadurch für den Rest unseres Lebens (negativ) bestimmen oder leben wir unser Leben nach vorne gerichtet trotzdem.

Jedenfalls steckt sie jetzt voller Zweifel.

Das ist ein gutes Zeichen, denn sie hat jetzt schon gemerkt, dass die Therapie ihr gesamtes Leben betreffen und verändern wird.
Jetzt muss sie sich nur noch darauf einlassen.

Viel Erfolg wünscht

maddin

Hallo,

wenn sich im Laufe der Therapie weitere Problemfelder auftun,
so müssen diese ebenso offen und bereitwillig bearbeitet
werden.

nein, müssen sie natürlich nicht. Probleme gibt es immer und nicht alle Probleme müssen in einer Therapie bearbeitet werden. Man kann schon froh sein, wenn einige der Probleme sich am Ende gebessert haben. Die Meinung „alles muß bearbeitet werden“ ist völlig illusorisch.

Das heißt nicht, dass sich alle Probleme lösen lassen. Aber
Sie zu kennen und sich Ihrer Existenz bewußt zu sein nimmt
ihnen den Schrecken.

Manchmal ist es besser, manches nicht zu wissen oder darüber nachzudenken. Es ist ein fataler Irrtum, zu meinen, man müsse alles „verarbeiten“.

Übrigens hat die Grundlage, auf der Du argumentierst, kaum etwas mit VT zu tun.

Grüße,

Oliver Walter

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