Verhaltenstherapie / -analyse

Hallo,

gibt es eine(n) Psychologiestud. der Lust hätte eine „Online-Psychoanalyse / Verhaltensanalyse“ mit mir zu machen? Unter der Voraussetzung, dass man sich nie und nimmer persönlich kennen lernt, stelle ich mich gerne als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung.

U.a. hat mir der gestrige Elternabend im KiGa wiedermal gezeigt, dass ich wohl anders bin als andere. Was mir immer wieder Probleme (Feinde?) einbringt.
Pärchenweise laufen alle nach Hause – ich laufe alleine…

Es k… mich an. Keine Angst, ich bin nicht selbstmordgefährdet :smile:
Wollte nur gerne wissen, an was es liegt, dass ich mich manchmal so ausgegrenzt fühle.

Ich dachte an ein Mail 1-2 x die Woche, ausserhalb von www ?!

Bin mal gespannt
[email protected]

Hallo Chrisma,

bist du dir sicher, dass du dich einem studierenden „ausliefern“ möchtest (ich möchte jetzt keinen Psych.studenten angreifen, aber mir als „Patienten“ wäre doch ein fertiger Therapeut erheblich sympatischer)?

Warum suchst du dir nicht einen Therapeuten, bei dem du pers. entscheiden kannst, ob die Chemie stimmt (finde ich ziemlich wichtig, denn auch inner Verhaltensth./Analyse darf u.a. gelacht werden). Warum willst du die Anonymität?

Das würd mich mal interessieren…

Zu deinem „Problem“: kann ich nachvollziehen, was du schilderst. Ich denk mir, es gibt halt Menschen, die weniger als andere mit dem allgemeinem Strom schwimmen. Die machen sich zum einen nicht immer Freunde, zum anderen sind sie halt auch - logischerweise - öfter mal allein/vielleicht auch ausgegrenzt. „Ausgegrenzt“ würde ich allerdings differenziert betrachten. Von was denn ausgegrenzt? Doch eben von der breiten Masse… in die wir doch eh nicht passen und nicht wollen. Also, so what?

Grüße
Gerry

gibt es eine(n) Psychologiestud. der Lust hätte eine
„Online-Psychoanalyse / Verhaltensanalyse“ mit mir zu machen?
Unter der Voraussetzung, dass man sich nie und nimmer
persönlich kennen lernt, stelle ich mich gerne als
„Versuchskaninchen“ zur Verfügung.

U.a. hat mir der gestrige Elternabend im KiGa wiedermal
gezeigt, dass ich wohl anders bin als andere. Was mir immer
wieder Probleme (Feinde?) einbringt.
Pärchenweise laufen alle nach Hause – ich laufe alleine…

Es k… mich an. Keine Angst, ich bin nicht
selbstmordgefährdet :smile:
Wollte nur gerne wissen, an was es liegt, dass ich mich
manchmal so ausgegrenzt fühle.

Ich dachte an ein Mail 1-2 x die Woche, ausserhalb von www ?!

Bin mal gespannt
[email protected]

Der richtige Weg?
Hi Chrisma,

sei mir nicht böse, wenn ich jetzt ehrlich mit Dir bin: Ich glaube, Du belügst Dich selbst.

Einerseits merkst Du, daß etwas schief läuft, daß Du anders bist. Du merkst, daß Du Hilfe brauchst.

Andererseits bist Du nicht bereit, „verbindlich“ zu werden. OK, online, ohne Gesicht, ohne Adresse, mit der Versicherung den anderen nie (!) persönlich kennen lernen zu müssen, jaaa, da wärest Du ja vielleicht bereit, Dir helfen zu lassen, sonst aber nicht!

Menschen, die eine Therapie beginnen, stehen unter Leidensdruck. Das ist es, was sie dazu bringt, endlich Hilfe anzunehmen. Und das bringt sie dazu, die Therapie auch durchzuhalten und schließlich ihr Leben positiv zu verändern. Anscheinend ist der Leidensdruck bei Dir nicht groß genug. Selbst wenn Du jemanden findest, der unverbindlich an Dir herumdoktert (was ich riskant und unverantwortlich fände), wirst DU selbst nicht in der Lage sein, etwas in Deinem Leben zu ändern, weil Du keine Verpflichtung Dir selbst gegenüber eingehen willst.

Du möchtest Hilfe annehmen, aber nur ohne Konsequenzen? So wird es nicht gehen.

Tut mir leid für die harten Worte, aber das sprang mich geradezu an.

Liebe Grüße,
Nike

die Analyse beginnt :smile:
Hi Nike,
im grossen und ganzen hast du recht. Vielleicht ist das „unverbindliche“ mein Problem.
Aber ich habe auch ein Problem einem Psychoanalytiker für 45 Minuten gegenüber zu sitzten, wenn er nach 40 Minuten auf die Uhr sieht und ich ihn durchschaue, dass er gleich zum Ende kommt - dann wenn ich erst in Fahrt komme…
Ich hab’s vor Jahren schon mal probiert. Habe aber den Fehler gemacht vorher irgend so eine amerikaniche Schnulze über eine Frau beim Psychiater gelesen (reine Belletristik, nichts tiefsinniges). OK - darin wurde folgende Szene beschrieben: - „bei der ersten Sitzung saß sie ihm am Schreibtisch gegenüber, bei der zweiten ohne Schreibtisch dazwischen, bei der 3. hat er eine Kamera versteckt…“
Wahrscheinlich hat mein damaliger Analytiker dieses Buch auch gelesen - genau so hat er mich „abgewickelt“.

Jahre später, ich habe ein Kind und bin verheiratet, bei meinem Mann wird Borderline diagnostiziert. Ich packe das nicht mehr alleine mit Kind und Mann und suche wieder prof. Hilfe. Diesesmal eine Frau. War 1 Jahr ganz hilfreich, dann wollte ich nicht mehr als sie mich über meine (vermurkste?) Kindheit ausfragen will.

Ich will doch einfach nur respektiert werden - nicht immer analysiert. Wenn mein Gegenüber mit mir ein Problem hat, sagt er es ja doch nicht. Aber ich spüre es…

Also, was heisst Therapie durchhalten??

LG
Chrisma

Hallo Demenzia (interessanter Nick),

meine Beweggründe keinen Therapeuten persönlich aufzusuchen habe ich eben Nike geschrieben. Wenn du möchtest, kannst du es gerne lesen.
Ich habe Probleme mit Oberflächlichkeit, Analyse nach Stoppuhr, Therapie auf Krankenschein…

Online kann ich sagen, was mir gerade so in den Sinn kommt - würde ich real doch nicht machen. Bin halt trotz meiner „Unverbindlichkeit“ recht Harmoniesüchtig und möchte niemanden bewusst verletzen (oder ihm dabei in die Augen sehen?!)

…„Ausgegrenzt“ würde ich allerdings differenziert
betrachten. Von was denn ausgegrenzt? Doch eben von der
breiten Masse… in die wir doch eh nicht passen und nicht
wollen. Also, so what?

Schön formuliert unf trifft den Nagel auch auf den Kopf. Manchmal fühle ich mich ein bisschen „Schizophren“. Auf der einen Seite möchte ich die hohe Kunst des Smalltalk beherrschen - auf der anderen nervt mich dieses oberflächliche bla, bla.
So what?

LG
Chrisma

längere Antwort…

Hallo Demenzia (interessanter Nick),

:wink: naja, mir war nix besseres eingefallen…

Hi -

meine Beweggründe keinen Therapeuten persönlich aufzusuchen
habe ich eben Nike geschrieben. Wenn du möchtest, kannst du es
gerne lesen.

ja hab ich. Ich kann’s nicht 100% nachvollziehen ehrlich gesagt. Ich hatte zwischen ca. Mitte der Achtziger und Anfang der 00er auch drei Versuche, einen „vernünftigen“ Therapeuten zu finden. Hatte nicht geklappt. Der erste war mir zu soft, der zweite ein Vollidiot (der diagnostizierte schwere Depressionen, verpasste mir irgendwelche rosa Pillen und meinte ich sei sex. misshandelt worden, mein Freund sei pot. schwul usw… - das alles nach EINER Sitzung… naja, da musste ich lachen und hab das Weite gesucht… ohne Pillen). Der dritte war eigentlich toll, hat viel gebracht, aber der war nach einem Jahr plötzlich verschollen. Praxis verwaist, keine Nachricht, nix. Hm…

So - und dann hab ich es doch noch mal gewagt. Eine Empfehlung getestet. Und siehe da? Meine Analytische Therapie ist jetzt im Ausklingen… wir führen sozusagen noch Nachgespräche…

Es war nicht immer super toll… es gab auch durchaus zumindest eine große Krise mit dem Therapeuten. Aber ich bin froh, dass ich damals nicht - wie geplant - gewechselt habe (was die KK wohl auch gar nicht mitgemacht hätte…). Das dem anderen in die Augen schauen war manchmal schwierig. Aber ich hab’s dann auch gelernt. Kritik ihm gegenüber zu äußern hab ich ein bisschen gelernt, aber nicht wirklich. Aber er hat mich immer wieder aufgefordert. Und ich hab viel mehr VErtrauen zu mir gewonnen.

Also alles in allem hab ich dadurch eine sehr angenehme (Lebens-)Erfahrung gemacht. Und vor allem, ich hab komischerweise den Eindruck, jetzt in den entspannteren GEsprächen, die nur noch alle vier Wochen stattfinden, dass er die Stunden mit mir auch „genossen“ hat. Ich hatte zumindest nie das GEfühl, dass er mich für bekloppt erklärt, ganz im Gegenteil.

Ich habe Probleme mit Oberflächlichkeit, Analyse nach
Stoppuhr, Therapie auf Krankenschein…

naja, komm… klar ist die Zeit begrenzt. Aber dafür bekommst du auch direktes Feedback… was online nicht wirklich der Fall ist. STell dir vor, du bist grad an einer ganz heiklen „Stelle“, die du bearbeitest. Und dein Online-Partner pfeift auf dich und „kümmert“ sich nicht. Du hockst auf Kohlen und hast keine Ahnung, warum und wer dich da hängen lässt. Beim realen Therapeuten hast du diese Verbindlichkeit zumindest 1-3 Mal wöchentlich - es sei denn er verschwindet plötzlich (aber ich glaube, das passiert nicht sooo oft).

Und die Kindheit… naja, die ist nunmal ne Basis und wichtig… was hast du für ein Problem, über deine Kindheit zu sprechen…?

Online kann ich sagen, was mir gerade so in den Sinn kommt -

Wenn es der richtige Therapeut ist, gelingt dir das auch, denke ich.

Manchmal fühle ich mich ein bisschen „Schizophren“. Auf der
einen Seite möchte ich die hohe Kunst des Smalltalk
beherrschen - auf der anderen nervt mich dieses oberflächliche
bla, bla.

Nein - um ehrlich zu sein, ich hab mich da völlig abgegrenzt von. Ganz ehrlich. Ich gehe allem, was mich nervt oder was mir nix bringt, aus dem WEg. Das ist zwar konsequent, aber es kostet so manche Freundschaft oder manchen Kontakt und da denk ich dann manchmal, ob ich nicht ganz dicht bin. Also das heißt nicht, dass ich nicht auch manchmal small talken kann. Aber ich mag es nicht und umgehe es gern. Ich hab überhaupt nichts dagegen, blöde zu quatschen bei ner Flasche Wein und einfach Spaß ohne viel Tiefgründigkeit dahinter… aber dazu muss man sich gut verstehen und das klappt nicht mit vielen Menschen…

Jedenfalls gräme ich mich inzwischen gar nicht mehr, dass manche Menschen eben n icht zu mir passen, ich mich manchmal nicht im „richtigen Film“ fühle und dann hoffe, dass ich da bald weg komme (z.B. Messen hasse ich. Ich HASSE sie regelrecht. Ich meine damit als Aussteller. Ich kann diese Leute, die als Kunden ja wichtig für uns sind, nicht ertragen… - also quäle ich mich durch solche Geschichten und hoffe von morgens an, dass es bald vorbei ist oder ich suche mir Nieschen… - aber im GRunde wehre ich mich weiterhin, diesen Job machen zu müssen… der nebenbei gesagt nix mit meiner Position zu tun hat).

Wage den Schritt ruhig… ich denk jedenfalls, es ist sinnvoller.

LG
Demenzia

Hallo, Chrisma!

Also, erstmal finde ich es gut und einen wichtigen Schritt, daß Du wieder in Therapie gehen möchtest. Ich habe von Deinen bereits erfolgten Therapieerfahrungen gelesen und finde es mutig und richtig, daß Du trotz der gescheiterten Versuche bereit bist, eine Therapie zu beginnen. Nur glaube ich, daß das über Internet nicht geht. Eine Therapie ist so wichtig und tiefgreifend, daß man das nicht „einfach so“ übers Knie brechen kann. Es braucht Zeit und Aufmerksamkeit und vor allen Dingen persönlichen Kontakt, visuellen, auditiven, zu Deinem Gegenüber,da jeder Therapeut auch die Körpersprache und Betonung, Gestik und Mimik kennen muß. Nur schriftlich geht sowas nicht. Ich persönlich würde das auch gar nicht wollen, so eine Ferndiagnose. Sondern jemanden, der mir zuhört, mich kennenlernt (auf der rein „professionellen“ Ebene) und mich respektiert.

Vielleicht brauchst Du ja auch ein anderes Therapieverfahren? Hier im Saarland gibt es ein Institut, wo man sich über Therapieformen beraten lassen kann, völlig kostenlos und unverbindlich. Gibt es bestimmt auch in Deinem Umkreis. Aber was Dir niemand abnehmen kann, ist die Suche nach dem für Dich richtigen Therapeuten, die Chemie muß stimmen. Das ist ein langer Weg und kostet Zeit und Nerven, aber die Mühe sollte man sich schon machen. Das kann dauern, klar, aber ich wünsche Dir, daß Du am Ball bleibst. Du hast schon so viel gemeistert, laß Dich nicht von ein paar TherapeutenNasen (oder sagen wir: Für Dich nicht richtige Therapeuten) ins Bockshorn jagen!

Ich wünsche Dir viel Kraft und Ausdauer…

Liebe Grüße,
Smiri

Hallo Chrisma,

du schreibst, du bist gegen oberflächliches verhalten. andererseits willst du eine online-thera machen…

du schreibst, du hast negative erfahrungen gesammelt in sachen thera.
nun, ist das ein grund sich eine schlechte und nicht gefahrlose alternative zu suchen?

wenn man beim falschen thera landet - sei es wegen mangelnder übereinstimmungen, sei es weil du ihn oder sie nicht magst oder weil du der meinung bist, dieser thera ist nicht professionell genug - dann ist die lösung doch nicht dies zu verallgemeinern. es hat damals bei dir gelegen dir einen anderen zu suchen und mit der negativerfahrung sinnvoll und positiv für dich umzugehen -

dafür ist es nie zu spät. evtl warst du damals noch nicht soweit und bist es jetzt. das musst du selbst entscheiden.

die meisten menschen, die ich kenne, sind nicht beim ersten thera geblieben, haben 2 oder 3 anläufe gebraucht, bis sie die für sich passende person fanden. ich halte das für normal und sinnvoll!

überlege dir doch mal einige derzeitige wünsche und ziele, überlege dir auch einige punkte, von denen du denkst, dass esdir wichtig ist und einige, die du nun gar nicht gebrauchen kannst…schreib dir das auf. dann hast du es auch vor dir, wenn du bereit bist, dir einen thera zu suchen, der real vor dir sitzt und sich auf dich einlässt…

die frage ist hier nat. auch, bist du dazu bereit? - ich persönlich glaube nunmal daran, dass wir unbewusst uns immer das suchen, was wir gerade „brauchen“ und das könnte dann bedeuten, damals wolltest du dich gar nicht wirklich auf eine thera einlassen. das geht am einfachsten, wenn man den falschen thera hat und sich damit aus der eigenverant- wortung nehmen kann…mache gehen jahrelang hin und beruhigen damit ihr gewissen schliesslich an sich zu arbeiten…während das eigentlich in den fällen nicht stimmt (aber das ist ein anderes thema)

vielleicht hast du ausserdem die für dich nicht passende form der thera gewählt, weiss ich zwar nicht, aber möglich wäre es ja schliesslich.

ich denke, wenn du mehr struktur in deinem selbstanliegen bringst, weisst du auch bewusster wonach du ausschau halten musst bei der suche und kannst dich damit gleichzeitig besser auf dein gefühl verlassen.

ein nicht wirklich einlassen (wie ein wenig schwanger werden oder sein) ist aus meiner sicht nicht möglich - jedenfalls nicht, wenn man ernsthaft an sich arbeiten will, sich und die verhaltenweisen, die ursachen und damit dann auch neue muster erarbeiten will. all das und noch viel mehr bedarf doch etwas mehr selbstengagement als „nur“ online ein wenig plaudern - dann kannst du gleich hier all deine probleme offenbaren und auf div antworten warten…

du solltest dir die fähigkeit zutrauen, dass du in der lage bist den für dich richtigen profi zu suchen mit der richtigen thera-form.
meines erachtens ist dazu jeder mensch in der lage, sofern er sich eben einige gedanken macht im vorfeld und dabei auch ein paar säulen findet, auf dem „das alles“ aus seiner sicht erstmal stehen sollte.

so kann man sich eher einlassen und auch div ängste überwinden, die sicher auch vorhanden sind und oft die eigentlichen gründe - abgesehen von dem hier bereits zitierten noch zu geringem leidensdruck.

bring klarheit in dein anliegen an dich selbst hinein, gestehe dir deine grenzen ein. in der thera wird darauf rücksicht genommen, solange du selbst diese grenzen aufrecht erhalten willst.
aber eine entscheidung in sachen thera ist neben allem anderen eben auch eine willensbekundung und vielleicht willst du zwar gerne leichter und einfacher leben, bist aber noch nicht soweit, dass du an dir arbeiten musst dafür, ohne deshalb falsch zu sein. vielleicht fehlt dir noch die innere überzeugung, dass es für dich ist und nicht gegen dich, weil du nicht sein darfst wie du bist.

naja, das würde sich in der thera schon finden, aber das ist die krux…

mein rat also: gib dir eine chance und nutze deine möglichkeiten, damit du an die richtige person gerätst. Auge in Auge, also ein gegenseitiges einlassen, nicht so eine aushilfsweise sache online, die dir gar nicht gerecht werden kann und mit der du auserdem dem gegenüber unmögliches abverlangen würdest.

LG
nina

Nein, da muß ich absagen. :smile:
Hi Chrisma,

nein, ich werde Dich sicher nicht analysieren. Ich bin Journalistin, keine Ärztin oder Therapeutin. Und wie auch schon in der Brettbeschreibung steht: Ferndiagnosen sind weder möglich noch gesund.

Trotzdem will ich versuchen, hierauf zu antworten:

Also, was heisst Therapie durchhalten??

Therapie durchhalten heißt zum Beispiel, nicht sofort den Schwanz einzukneifen, wenn es um Themen geht, die mir nicht gefallen. Wenn Du also sofort einen Rückzieher gemacht hast, als die Therapeutin auf Deine Kindheit eingehen will, dann heißt das genau das, was ich oben schon mal vermutet habe: Hilfe magst Du ja haben, aber bitte nicht mit Deiner Mithilfe. Und so, wie gesagt, funktioniert das eben nicht.

Liebe Grüße,
Nike