Spontane Gedanken:
Da würde mir spontan die Frage einfallen „Hast du einen
Dienstwagen?“
jap… sonst hätte ich die Fresse gehalten. 
Ich muss aber dazu sagen, dass die wenigsten beschriebenen Szenarien auf mein Dienstverhältnis / -wagen zutreffen.
Ein Dienstwagen „lohnt“ sich nur, wenn er mehr beruflich als
privat gefahren wird.
Nö, normalerweise wird der Arbeinehmer pauschal belastet, da
spielt das Verhältnis privat/dienstlich nicht mit rein!
Das ist aber entsprechend der 1%-Regelung und die könnte je nach Fahrzeugpreis recht teuer werden.
Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).
Habe ich noch nie gehört.
Das trifft z.B. bei mir direkt zu. Mein Arbeitgeber verlangt dies in der Dienstwagenregelung.
Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.
Kann vorkommen aber was ist daran schlimm? Es ist nur ein
Auto?
Klar ist es nur ein Auto. Im konkreten Fall durfte ich beispielsweise weitgehend selbst wählen. Es gibt aber Leute, die z.B. mit einem Skoda gut klarkommen würden, aber den wesentlich teureren VW nehmen mussten. Hinsichtlich der 1%-Regel spielt das natürlich eine Rolle. Bei gleicher Ausstattung kann ein Fahrzeug der Marke X teurer sein als eines der Marke Y.
Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal
beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer
schwierig.
Wenn man sowas unterschreibt selbst Schuld, bei mir stand
immer
drin sowas geht nicht.
Tut’s bei mir auch. Aber im Arbeitsrechtsbrett scheint es einige zu geben, bei denen es wohl nicht so ist. Außerdem: Wenn man z.B. einen Van als Dienstwagen hat und den mal einem Kollegen leiht, weil der was zu transportieren hat; wer ist dann schon so kleinlich und reitet auf irgendwelchen unterschriebenen Papieren rum?
Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen
lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.
Das ist ja echt fürchterlich, der AG bezahlt und will dann
auch
noch die Werkstatt aussuchen. Ähem wo ist das Problem?
Nun… gerade wenn man NICHT die 1%-Regel anwendet, muss man sich an den real entstandenen Kosten anteilig beteiligen. Vielleicht will man da nicht alles beim Händler machen lassen.
Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen
werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.
So ganz einfach geht ds nicht, auch ein PKW zählt zu deinem
Gehalt
dazu und dies kann man auch nicht so einfach kürzen.
Da bin ich mir nicht 100%-ig sicher, wie das z.B. mit freiwilligen Leistungen ist.
Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.
Wenn man so eine Firmenhure mal mitnehmen darf weil der Chef
sich
erkenntlich zeigt, mag das sein aber das hat nichts mit einem
Dienstwagen zur freien Verfügung zu tun.
Eine Firmenhure? Öhm… Bitte?
Worauf ich raus will: Wenn Der Chef sagt: „Mensch Herr StefanS, Ihr Auto schaut ja schlimm dreckig aus“ - Dann ist das vielleicht nicht direkt eine Aufforderung im Sinne einer Arbeitsanweisung oder so. Aber man fährt halt dann doch mal eher zur Waschanlage, oder? Man hat seinen Chef ja schließlich lieb und freut sich, wenn er so strahlt, wie Dein frisches, sauberes Auto!
Dreh- und Angelpunkt ist, dass ein Dienstwagen oftmals eine interessante Verquickung zwischen Berufs- und Privatleben darstellt und daher auch nicht immer einfach zu handhaben ist.