Verhandlung Dienstwagen - Hilfe gebraucht!

Hallo,

im Rahmen einer Positions- und Gehaltsverhandlung steht evtl. auch ein Dienstwagen mit noch nicht näher bekannten Konditionen zur Auswahl.

Da ich noch nie einen Dienstwagen hatte - bitte gebt mir die euch bekannten Gedanken, damit ich mir ein Bild machen kann.

Wäre sehr dankbar!

Bleihand

Spontane Gedanken:

Ein Dienstwagen „lohnt“ sich nur, wenn er mehr beruflich als privat gefahren wird.

Der Dienstwagen ist weg, wenn die Stelle weg ist.

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.

Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer schwierig.

Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.

Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Ich habe auch einen Dienstwagen und denke, das ist Verhandlungssache:

Ein Dienstwagen „lohnt“ sich nur, wenn er mehr beruflich als
privat gefahren wird.

Kann ich nicht bestätigen, für das Geld, dass ich am Monatsende netto weniger habe durch Steuer und SV kann ich mir so einen Wagen nicht leisten. Und ich fahre fast ausschließlich privat. Musst Du halt mal ausrechnen.

Der Dienstwagen ist weg, wenn die Stelle weg ist.

In der Tat.

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Öhm…ja? Ich nicht.

Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.

Ja. Aber das ist auch Verhandlungssache.

Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal
beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer
schwierig.

Kann man in der Dienstwagenvereinbarung regeln.

Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen
lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.

Ja. Aber für diese Kosten kommt mein Arbeitgeber auf.

Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen
werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.

Eine Frage der Vereinbarung. Ist bei mir an keine Bedingung geknüpft.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Ist in der Vereinbarung auch geregelt, die Karre wird gereinigt, die Kosten trägt die Firma :smile:))

Gruß, Inli

Ich habe auch einen Dienstwagen und denke, das ist
Verhandlungssache:

So isses…

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Öhm…ja? Ich nicht.

Es gibt einfach Arbeitgeber, die das verlangen. Da kommt man (je nach Größe des Ladens) auch bei Verhandlungen nicht drumrum.

Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.

Ja. Aber das ist auch Verhandlungssache.

Ach ja? Auch bei VW? Scherzle… aber bei einigen Zulieferern in der Automobilindustrie muss man z.B. auch ein deutsches Auto fahren.

Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal
beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer
schwierig.

Kann man in der Dienstwagenvereinbarung regeln.

ja.

Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen
lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.

Ja. Aber für diese Kosten kommt mein Arbeitgeber auf.

Klar.

Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen
werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.

Eine Frage der Vereinbarung. Ist bei mir an keine Bedingung
geknüpft.

Wenn gar nix in der Vereinbarung steht, muss man je nach wirtschaftlicher Lage des Unternehmens viele Fragen beantworten, wenn man einen neuen Wagen will / braucht.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Ist in der Vereinbarung auch geregelt, die Karre wird
gereinigt, die Kosten trägt die Firma :smile:))

Klaro… aber wer fährt das Fahrzeug hin und hängt dann im „Kundenaufenthaltsraum“ rum, bis der Wagen wieder sauber ist?

Spontane Gedanken:

Da würde mir spontan die Frage einfallen „Hast du einen Dienstwagen?“

Ein Dienstwagen „lohnt“ sich nur, wenn er mehr beruflich als
privat gefahren wird.

Nö, normalerweise wird der Arbeinehmer pauschal belastet, da
spielt das Verhältnis privat/dienstlich nicht mit rein!

Der Dienstwagen ist weg, wenn die Stelle weg ist.

Das ist wohl so.

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Habe ich noch nie gehört.

Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.

Kann vorkommen aber was ist daran schlimm? Es ist nur ein Auto?

Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal
beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer
schwierig.

Wenn man sowas unterschreibt selbst Schuld, bei mir stand immer
drin sowas geht nicht.

Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen
lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.

Das ist ja echt fürchterlich, der AG bezahlt und will dann auch
noch die Werkstatt aussuchen. Ähem wo ist das Problem?

Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen
werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.

So ganz einfach geht ds nicht, auch ein PKW zählt zu deinem Gehalt
dazu und dies kann man auch nicht so einfach kürzen.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Wenn man so eine Firmenhure mal mitnehmen darf weil der Chef sich
erkenntlich zeigt, mag das sein aber das hat nichts mit einem
Dienstwagen zur freien Verfügung zu tun.

Gruß
Stefan

Spontane Gedanken:

Da würde mir spontan die Frage einfallen „Hast du einen
Dienstwagen?“

jap… sonst hätte ich die Fresse gehalten. :smile:
Ich muss aber dazu sagen, dass die wenigsten beschriebenen Szenarien auf mein Dienstverhältnis / -wagen zutreffen.

Ein Dienstwagen „lohnt“ sich nur, wenn er mehr beruflich als
privat gefahren wird.

Nö, normalerweise wird der Arbeinehmer pauschal belastet, da
spielt das Verhältnis privat/dienstlich nicht mit rein!

Das ist aber entsprechend der 1%-Regelung und die könnte je nach Fahrzeugpreis recht teuer werden.

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Habe ich noch nie gehört.

Das trifft z.B. bei mir direkt zu. Mein Arbeitgeber verlangt dies in der Dienstwagenregelung.

Man muss evtl. ein bestimmtes Fabrikat / Modell nehmen.

Kann vorkommen aber was ist daran schlimm? Es ist nur ein
Auto?

Klar ist es nur ein Auto. Im konkreten Fall durfte ich beispielsweise weitgehend selbst wählen. Es gibt aber Leute, die z.B. mit einem Skoda gut klarkommen würden, aber den wesentlich teureren VW nehmen mussten. Hinsichtlich der 1%-Regel spielt das natürlich eine Rolle. Bei gleicher Ausstattung kann ein Fahrzeug der Marke X teurer sein als eines der Marke Y.

Irgendein Idiot in Deiner Firma kann u. U. den Wagen auch mal
beanspruchen. Wie oft und wie lange „auch mal“ ist, ist immer
schwierig.

Wenn man sowas unterschreibt selbst Schuld, bei mir stand
immer
drin sowas geht nicht.

Tut’s bei mir auch. Aber im Arbeitsrechtsbrett scheint es einige zu geben, bei denen es wohl nicht so ist. Außerdem: Wenn man z.B. einen Van als Dienstwagen hat und den mal einem Kollegen leiht, weil der was zu transportieren hat; wer ist dann schon so kleinlich und reitet auf irgendwelchen unterschriebenen Papieren rum?

Man muss evtl. die Inspektion in der Vertagswerkstatt machen
lassen. Vielleicht sogar in einer bestimmten.

Das ist ja echt fürchterlich, der AG bezahlt und will dann
auch
noch die Werkstatt aussuchen. Ähem wo ist das Problem?

Nun… gerade wenn man NICHT die 1%-Regel anwendet, muss man sich an den real entstandenen Kosten anteilig beteiligen. Vielleicht will man da nicht alles beim Händler machen lassen.

Ein Dienstwagen kann auch sicher wieder irgendwie gestrichen
werden, wenn man z.B. vom Außendienst in den Innendienst geht.

So ganz einfach geht ds nicht, auch ein PKW zählt zu deinem
Gehalt
dazu und dies kann man auch nicht so einfach kürzen.

Da bin ich mir nicht 100%-ig sicher, wie das z.B. mit freiwilligen Leistungen ist.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Wenn man so eine Firmenhure mal mitnehmen darf weil der Chef
sich
erkenntlich zeigt, mag das sein aber das hat nichts mit einem
Dienstwagen zur freien Verfügung zu tun.

Eine Firmenhure? Öhm… Bitte?

Worauf ich raus will: Wenn Der Chef sagt: „Mensch Herr StefanS, Ihr Auto schaut ja schlimm dreckig aus“ - Dann ist das vielleicht nicht direkt eine Aufforderung im Sinne einer Arbeitsanweisung oder so. Aber man fährt halt dann doch mal eher zur Waschanlage, oder? Man hat seinen Chef ja schließlich lieb und freut sich, wenn er so strahlt, wie Dein frisches, sauberes Auto!

Dreh- und Angelpunkt ist, dass ein Dienstwagen oftmals eine interessante Verquickung zwischen Berufs- und Privatleben darstellt und daher auch nicht immer einfach zu handhaben ist.

Abend!

Man muss evtl. Fahrtenbuch führen (auch bei der 1%-Regelung).

Habe ich noch nie gehört.

Das trifft z.B. bei mir direkt zu. Mein Arbeitgeber verlangt
dies in der Dienstwagenregelung.

Oh man was für ein Kleinkrämer.

Es gibt aber Leute,
die z.B. mit einem Skoda gut klarkommen würden, aber den
wesentlich teureren VW nehmen mussten.

Nein, müssen; müssen sie nie, es geht auch immer ohne private Nutzung.

Nun… gerade wenn man NICHT die 1%-Regel anwendet, muss man
sich an den real entstandenen Kosten anteilig beteiligen.
Vielleicht will man da nicht alles beim Händler machen lassen.

Hä? Die 1% Regel ist ein Konstrukt für das Finanzamt sonst nichts.
Falls der AG sagt man muß sich an dem Wagen beteiligen würde ich die
Finger davon lassen.

Wenn der Chef mault, muss man die Karre saubermachen.

Wenn man so eine Firmenhure mal mitnehmen darf weil der Chef
sich
erkenntlich zeigt, mag das sein aber das hat nichts mit einem
Dienstwagen zur freien Verfügung zu tun.

Eine Firmenhure? Öhm… Bitte?

So heißen bei uns die Dinger mit denen alle rumfahren, kann übrigens
auch ein Läptop sein der rumgereicht wird.

Worauf ich raus will: Wenn Der Chef sagt: „Mensch Herr
StefanS, Ihr Auto schaut ja schlimm dreckig aus“

Ich glaub ich hätte ihm angeboten mit seinem zu tauschen. :smile:

Man hat seinen Chef ja schließlich
lieb und freut sich, wenn er so strahlt, wie Dein frisches,
sauberes Auto!

Da ich mittlerweile selber Chef bin würde ich immer die Variante
bevorzugen das mein Mitarbeiter mich durch erfolgreiche Arbeit
glücklich macht.

Dreh- und Angelpunkt ist, dass ein Dienstwagen oftmals eine
interessante Verquickung zwischen Berufs- und Privatleben
darstellt und daher auch nicht immer einfach zu handhaben ist.

Nur wenn man sich darauf einläßt, für mich ist das Ding Bestandteil
des Gehalts, nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Stefan